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China 

*inklusive Visum 330 €

Einreise:

  • Zur Einreise benötigst du deinen Reisepass, dieser muss noch mindestens 6 Monate nach Einreisedatum gültig sein

  • Du benötigst ein Visum, das auf jeden Fall in Deutschland beantragt werden muss - hier findest du alle wichtigen Infos dazu!

  • Es werden keine Pflichtimpfungen benötigt

Visum:

Zu den gängigsten Möglichkeiten für Touristen ein Visum zu erhalten, haben wir hier einen sehr ausführlichen Artikel geschrieben.

1. Visumsfreie Einreise für Peking und Shanghai:

Es gibt die Möglichkeit eines visumsfreien Transitaufenthalt von 72 bzw. 144 Stunden in ausgewählten Städten, z. B. Peking, Shanghai oder Chengdu. Du hast die Möglichkeit die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu besichtigen. 

2. Touristenvisum - bis zu 30 Tagen:

Mit diesem Visum darf man sich bis zu 30 Tagen als Tourist in China aufhalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dieses Visum zu beantragen:

  • Selbstorganisierte Reise - Nachweis über Hotelreservierungen für den kompletten Chinaaufenthalt + Flugtickets

  • Buchung über Reiseveranstalter - Bestätigung des Reisebüros + Hotelreservierungen + Flugtickets

  • Besuch von Einheimischen - Einladungsschrieben des Chinesen + Kopie ID Karte 

 

Zudem benötigst du:

  • Visumantrag

  • 1 Passfoto

  • Originalreisepass

  • 1 Kopie deines Reisepasses

3. Touristenvisum - 30 Tage und länger (nicht bei einem Besuch von Einheimischen): 

 

  • Tabellarischen Reiseverlauf (bei Aufenthalten von 31 bis 59 Tagen)

  • Tabellarischen Reiseverlauf und es wird ein Interview im chinesischenKonsulat stattfinden (bei Aufenthalten von 60 bis 90 Tagen)

Zudem benötigst du:

  • Visumantrag

  • 1 Passfoto

  • Originalreisepass

  • 1 Kopie deines Reisepasses

4. Weitere Visa:

http://www.china-visum.net

Unsere Route, unsere Unterkünfte und unsere Highlights:

China ist riesig, wirklich riesig! Wenn du dir unsere Route auf der Karte anschaust, sieht es so aus, als hätten wir kaum etwas von dem Land gesehen. Die Distanzen zwischen den Stationen sind immer sehr lang und man braucht viel Zeit (und teilweise auch Geld...)!

Peking: 3 Nächte

 

Unterkunft: Sunny Room in Quiet CBD Hutong, über Airbnb gebucht

Es fällt mir schwer, die Unterkunft zu empfehlen. Das Zimmer war schön und sauber. Die Wohnung hätte ein bisschen sauberer sein können. Das Haus in dem die Wohnung ist, ist ziemlich heruntergekommen. Wenn wir nicht gebucht hätten, wären wir hier nicht freiwillig rein. Leider haben wir die Hosts nur einmal kurz gesehen und wir konnten uns kaum austauschen. Die Lage ist jedoch sehr gut, man erreicht die Metro Station in wenigen Minuten zu Fuß.

 

Unsere Highlights:

 

Shanghai: 4 Nächte

 

Unterkunft: Amis Haus, über Airbnb gebucht

Wir hatten eine komplette Wohnung, die wir uns mit dem Onkel von Janina teilten. Die Unterkunft war sehr sauber und geräumig. Der Host wohnt nicht mit in der Wohnung. Wenn man mit den Locals in Kontakt kommen möchte, ist es eher nichts. Die Lage ist sehr schön. Die Wohnung liegt im französischen Viertel von Shanghai mit vielen kleinen Geschäften und Restaurants. Ein schöner Park liegt fußläufig ums Eck. Die Metrostation ist auch nicht weit entfernt.

 

Unsere Highlights:

Huangshan: 2 Nächte

 

Unterkunft: Xishan Yingshui Hostel, über Booking.com gebucht

Die Unterkunft befindet sich in einer kleinen Nebenstraße von Tangkou. Das Zimmer war schön und sauber. Im Bad hat es ein bisschen gestunken. Das Frühstück ist inklusive, entweder Toast mit Nichts oder Nudelsuppe. Die zahlreichen Geschäfte und Restaurants in der Hauptstraße liegen ums Eck. Zum Eingang des Nationalparks wurden wir hingefahren. Zum Laufen ist es allerdings auch nicht weit.

 

Unsere Highlights:

Zhangjiajie: 4 Nächte

 

Unterkunft: Qixi Hostel, über Booking.com gebucht

Das Qixihostel ist sehr schön und sauber. Als Bett hatten wir nur eine Matratze auf dem Boden, was aber nicht unbequem war. Das Frühstück ist inklusive, es gibt Toast mit Rührei und eine Banane. Das Hostel liegt an einer Bushaltestelle. Eine Garküche befindet sich direkt ums Eck, jedoch auch viele Restaurants und Geschäfte. Das Hostel liegt nicht weit von der Gondel zum Tiamon Montain entfernt.

 

Unsere Highlights:

Guilin: 5 Nächte

 

Unterkunft: Coachsurfing bei Linyu Li, über Coachsurfing gebucht

Wir probierten zum ersten Mal Coachsurfing aus und wir fanden es wirklich toll. Wir hatten ziemlich Glück mit unserem Gastgeber. Die Wohnung war schön und wir hatten sogar unser eigenes Zimmer. Linyu ist wirklich super nett, lustig und unkompliziert! Wir empfehlen ihn auf jeden Fall weiter!

 

Unsere Highligths:

Yangshuo: 1 Nacht

 

Unterkunft: Wada Hostel, über Tour in Guilin vor Ort gebucht

Yangshuo sollte auf einer Reise nach Guilin nicht fehlen. Der Ort und auch die Landschaft ist wunderschön. Wir buchten das Wada Hostel auf dem Land, umgeben von dem Li River und den Bergen. Das Hostel hat noch ein Schwesterhostel direkt in Yangshuo. Das Hostel ist sehr sauber und schön eingerichtet. Das Frühstück ist nicht inklusive, es gibt jedoch viel Auswahl. Das Hostel serviert viele selbstgemachte Gerichte, wie Sandwichs, Suppen, Salate, Curry, Pizza, Pommes, ...

Unsere Highlights:

Kosten:

Es ist schwer, China in Bezug auf die Kosten in eine Schublade zu stecken. Man kann nicht sagen, dass es besonders billig oder besonders teuer ist.

Das gilt besonders für Essen, Unterkünfte oder Transportmittel.

Man kann dort wirklich sehr günstig Essen. An Garküchen gibt es gebratenen Reis oder gebratene Nudeln für 5 CNY. Allerdings waren wir auch in Restaurants essen und haben dort ca. 160 CNY ausgegeben.

In den Großstädten Shanghai und Peking haben wir keine zentralen und gleichzeitig günstige Unterkünfte gefunden. Wiederum gibt es in Guilin, Huangshan und Zhangjiajie viele Hostels direkt in der Innenstadt zu fairen Preisen.

Je nach dem wie man von A nach B kommen möchte, kann das Weiterreisen günstig oder teuer sein. Es gibt verschiedene Kategorien der Sitz- oder Schlafplätze im Zug. Bus- und Bahnfahrkarten innerhalb der Stadt sind wiederrum sehr günstig. 

Bei uns haben die Eintrittspreise in die Nationalparks eine größere Lücke in unserem Budget hinterlassen. Diese lagen bei über 200 CNY pro Person. Hinzu kamen meistens noch die Gondelfahrten, ohne die wirklich nichts ging!

Wie viel Geld haben wir insgesamt ausgegeben?

 

Achtung:

Alle angegebenen Kosten gelten für uns als Paar, also nicht pro Person. Bis auf den Hin- und Weiterflug beinhaltet das Diagramm alle Kosten unserer Chinareise.

Welche Kosten verstecken sich hinter den einzelnen Posten – hier eine kleine Erläuterung dazu:

 

KV (Auslandsreisekrankenversicherung für Langzeitreisende):

Pro Person pro Tag: 1,15 €

 

Sonstiges1:

2 Sim-Karten für das Handy, Briefmarken, 2 Tops auf dem Fakemarket.

Um auf Facebook, YouTube und Co. in China zu kommen, haben wir uns eine VPN Account gemietet.

 

Transport:

Alle Kosten, um von A nach B zu kommen. Dieser Part nimmt einen großen Teil im Diagramm ein, das liegt vor allem an dem Inlandsflug von Shanghai nach Zhangjiajie. Wir nutzten hauptsächlich den Zug, die Metro und den Bus.

 

Roller + Tanken:

Wir haben uns nicht einmal einen Roller geliehen und mussten somit auch nicht tanken.

 

Unterkunft:

Wir haben uns für China kein Übernachtungsbudget gesetzt, da wir es kaum einschätzen konnten wie und wo wir übernachten werden. Bei der Wahl der Unterkunft haben wir, vor allem bei den Nationalparks, auf die Lage geachtet. Bei einer Online Buchung, war uns die Bewertung der Unterkunft auch sehr wichtig! Wenn dann noch das Frühstück inklusive war, war es perfekt ;) Wir buchten zwei Airbnb Unterkünfte und drei Hostels. Zudem probierten wir zum ersten Mal Coachsurifng aus, was uns wirklich Spaß gemacht hat. Bitte beachte, dass für die fünf Nächte Couchsurfing keine Kosten angefallen sind und wir für die Wohnung in Shanghai für die vier Nächte ebenfalls nichts bezahlen mussten.

Außerdem haben wir zwei Mal den Nachtzug genommen, dieser ist günstiger, du sparst dir eine Übernachtung in einer Unterkunft und vertrödelst zudem auch nicht den ganzen Tag.

 

Verpflegung:

Diese Kosten beinhalten auch unsere kompletten Ausgaben für Essen und Trinken (Wasser aus dem Supermarkt) und sonstige Einkäufe, wie Obst, Snacks, Eis oder Bier.

In China ist die Spannweite, was die Kosten für Essen angeht, wirklich riesig. 

Wir haben in Garküchen für 1 €, in kleinen Suppenküchen für unter 1 € und in Restaurants für fast 50 € gegessen. Ab und zu haben wir auch selbst gekocht oder wurden von Einheimischen eingeladen.

Durchschnittlich haben wir pro Tag gebraucht: 17,26 €.

Pro Person sind das: 8,63 €.

 

Waschen:

Wir haben unsere Wäsche in den Unterkünften immer selbst in der vorhanden Waschmaschine gewaschen. Das hat uns ein paar Yuan gespart ;-)

 

Touren:

z. B. Eintrittsgelder für die Nationalparks Huangshan, Tioman Mountain, Zhangjiajie, Bamboo Boat Yangshuo

 

Vergnügen:

In China gab es kein Vergnügen für uns :D Nein quatsch, das stimmt nicht. Eintrittsgelder haben wir bei dem Punkt Touren aufgenommen. Eis, Bier und sonstige Dinge haben wir bei Verpflegung eingetragen.

Essen:

 

Über das Essen in China machen sich wohl die meisten Leute ihre Gedanken. Gibt es dort überhaupt "normale" Gerichte oder essen die Einheimischen dort wirklich nur Insekten, Hühnerfüße oder Innereien?

Wir können dich beruhigen, nein, so ist es nicht! Es gibt auch "normales" Essen! Und sogar sehr Gutes! Die chinesische Küche ist sehr abwechslungsreich und extrem lecker! Es gibt die verschiedensten Gerichte zu den unterschiedlichsten Preisen. Wir haben an super günstigen Garküchen gegessen. Dort gab es gebratenen Reis oder gebratene Nudeln für 1 € pro Gericht. Wir haben in kleinen Suppenküchen, Nudelsuppen für unter 1 € gegessen. Aber wir warn auch in Restaurants, die Hotpot oder Pekingente für fast 30 € angeboten haben.

Falls dir das Essen gar nicht zusagt, gibt es in China natürlich auch "Western"-Restaurants und viele Fastfood-Ketten, wie MC Donalds, Starbucks oder KFC... Wir können dir nur davon abraten, da es wirklich so tolle Sachen gibt!

Genauso haben wir auch Local Markets, an denen man sich mit frischem Fisch, Hühnerfüßen, Fröschen oder Schildkröten zum Essen eindecken kann, besucht, aber nichts gekauft ;-)

Ein großer Unterschied zu unseren Gewohnheiten ist es, wenn Chinesen gemeinsam in ein Restaurant gehen:

  • Es gibt fast nur runde und keine eckigen Tische

  • Meistens gehen die Chinesen nur in einer großen Gruppe essen

  • Es gibt nur eine Speisekarte pro Tisch

  • Es werden viele verschiedene Speisen bestellt, da es sich oft um keine ganzen Gerichte handelt, sondern Gemüse zum Beispiel immer getrennt von einander angerichtet wird (nur Brokkoli, nur Paprika,... aber immer verschieden angemacht und gewürzt)

 

Das bedeutet Folgendes:

  • Alle am Tisch suchen sich Gerichte aus, die bestellt werden

  • Man bestellt z. B. Brokkoli, Tomaten, Paprika mit Hühnchen, Fisch in Tomatensoße, Kohl, Bambus, Lotusblüten, Rind, …

  • Ich könnte noch tausend weitere Sachen auflisten

  • Die Speisen werden, sobald sie fertig gekocht sind, gebracht und in einer Schüssel in die Mitte auf den Tisch gestellt

  • Jeder hat seinen eignen Teller und kann sich jetzt von den verschiedenen Dingen bedienen, jedoch ohne Schöpfkelle oder Löffel

  • Es ist üblich, dass sich jeder mit seinen Stäbchen direkt aus der Schüssel bedient

  • Dazu wird Reis serviert

Wundere dich nicht, wenn die Chinesen am Nachbartisch, gefühlt die komplette Karte bestellen und die Hälfte davon liegen bleibt. Es ist eine Art Statussymbol, viel Essen zu bestellen. Wir wurden zu allen Essen von den Chinesen eingeladen. 

 

Hier ein paar Beispiele der typischen Gerichte:

 

Nudelsuppe

Sehr typisch für China sind wohl die Suppenküchen mit ihren Nudelsuppen. Die gibt es auch zahlreich in jedem Ort zu finden. Und sie sind sehr lecker! Aber manchmal auch viel zu scharf! Meist handelt es sich um Eiernudeln, Guilin ist für die Reisnudeln bekannt. Neben den Nudeln gibt es verschiedene Einlagen, z. B. Gemüse, Ei, Fleisch, Tofu, Fisch, oder auch Schnecken.

Je nach dem für welche man sich entscheidet, ist die Suppe ein bisschen teurer.

Wir haben Nudelsuppen mit ein bisschen Fleisch/Gemüse für 5 CNY gegessen.

Auch hier gibt es wieder eine kleine Bar, an der man sich seine Suppe mit verschiedenen Gewürzen toppen kann.

Hotpot

Kennt ihr Fondue aus Deutschland? Hotpot ist so ähnlich, nur viel besser :D In der Mitte von jedem Tisch ist ein Gasgrill befestig auf den der Hotpot (eine großer flacher Topf) gestellt wird. Der Hotpot, wird mit Wasser und nicht mit Fett gefüllt, welches durch den Gasgrill durchgehend am Kochen ist.

Es gibt verschiedene „Geschmacksrichtungen“, z.B.:

  • Scharfe Tomatensoße

  • Viele Gewürze (Chili, Nelken, Datteln, Sichuanpfeffer, Koriander, …)

  • Kokosnuss

Ist das Wasser mit der Zeit verkocht, wird der Hotpot wieder aufgefüllt.

Jetzt bestellt man sich noch verschiedene Einlagen, die man im Hotpot

kochen möchte:

  • Gemüse (Paprika, Erbsen, Koriander, Sprossen, Bambus, Karotten,…)

  • Kürbis, Süßkartoffel

  • Meeresfrüchte

  • Fisch, Hühnchen, Rind

Alles was man möchte, kann man gleichzeitig in den Hotpot geben. Sobald es fertig gekocht ist,

holt man es sich einfach mit seinen Stäbchen wieder heraus. Es ist ein sehr geselliges Essen, da nicht

jeder nur sein eigenes Essen kocht, sondern alles durcheinander im Hotpot gekocht wird.

Um noch ein bisschen mehr Würze an das Essen zu kriegen, kann man sich an einer Bar verschiedene Soßen zusammenstellen und kreieren. Die Mischung aus Sojasoße, Chili, Knoblauch, Sesam und Koriander können wir sehr empfehlen. Das bringt erst den richtigen Kick ans Essen. Wer möchte, kann sich auch noch Reis nehmen.

Unser Restauranttipp!

Gegrillte Spieße

Die gegrillten Spieße bekommt man an jeder Garküche oder in kleinen Straßenrestaurants.

Es handelt sich um verschiedenes Gemüse, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte oder sonstige ausgefallene Dinge, die auf einem kleinen Holzspieß gegrillt werden.

Die meisten Chinesen kaufen sie für unterwegs auf die Hand.

Dumplings  

Dumplings sind kleine Teigtaschen mit Füllung. Vielleicht kann man sie mit unseren Ravioli oder Tortellini vergleichen, jedoch sind Dumplings viel größer.

Ich mag sie nicht sonderlich, Marco steht darauf. Sie werden meistens mit Schweinefleisch gefüllt, es gibt aber auch welche, die mit Krabben gefüllt sind. Die Teigtaschen werden gedämpft und mit Sojasoße serviert. Es ist eine wässrige Angelegenheit, da das saftige Fleisch während des Garens die Flüssigkeit verliert, welches beim ersten Biss in alle Richtungen spritzt.

Tipp von Marco: Fried Dumplings probieren, diese sind ebenfalls weich, haben an der Unterseite aber auch noch eine

Kruste - göttlich!

Pekingente

Natürlich haben wir in Peking auch Pekingente gegessen. Dazu haben wir uns ein sehr gut bewertetes Restaurant in der Innenstadt rausgesucht. Als wir ankamen, merkten wir, dass wir nicht die Einzigen waren, die von diesem guten Restaurant gelesen hatten. Wir mussten sogar eine Nummer ziehen und ca. 1 Stunde auf einen freien Tisch warten. Was tut man nicht alles dafür, um Pekingente in Peking zu essen ;)

Aber wir können sagen, die lange Wartezeit hat sich gelohnt!

Neben der Pekingente, konnte man sich hier noch weitere Vorspeisen oder Desserts bestellen. Wir hatten uns zur halben Ente ein bisschen Brokkoli dazu bestellt.

Die Pekingente wird ganz traditionell auf eine bestimmte Art und Weise gegessen.

Man erhält, neben dem Entenfleisch, kleine Pfannkuchen, Pflaumenmus, Salatgurke und Lauch in Streifen geschnitten.

Vorgehensweise:

Der Pfannkuchen wird mit dem Pflaumenmus bestrichen. Danach legt man den Lauch und/oder die Salatgurke und das Entenfleisch darauf. Jetzt wird der Pfannkuchen, wie ein kleiner Wrap gewickelt und gegessen. Einfach, aber sehr lecker!

Unser Restauranttipp!

Schwierigkeitsgrad zu Reisen:

China: schwer

Sprache und Menschen:

China ist, im Vergleich zu Südostasien, schwierig zu bereisen. Abgesehen davon, dass schon das Beantragen des Visums eine kleine Herausforderung werden könnte, ist das Land einfach riesen groß, es gibt viele, viele Menschen und nur wenige von ihnen sprechen Englisch. Zudem ist es nicht selbstverständlich, dass Speisekarten, Bushaltestellen, Zugfahrpläne oder sonstige wichtige Dinge für Reisende, auf Englisch übersetzt sind.

Jedoch haben wir es irgendwie immer geschafft uns zu verständigen, sei es mit Hand und Fuß, mit einer Übersetzungsapp, die viele Chinesen auf ihrem Handy haben oder mit unserem "Ohne Wörterbuch".

Es dauert manchmal nur ein bisschen länger, bis man unter 10 Ticketverkäufern einen englischsprachigen gefunden hat oder im Restaurant von einem Gast, der englisch sprechen kann, Hilfe angeboten bekommt ;-)

Transport:

Um von einer Stadt in die nächste zu gelangen, ist es am besten den Zug zu benutzen. Das Netz ist wirklich sehr gut ausgebaut und man erreicht fast jede Stadt damit. Hier haben wir einen ausführlichen Beitrag zum Zugfahren und Fliegen in China geschrieben.

Innerhalb der Städte sind das Metronetz oder die Busverbindungen sehr gut zu benutzen.

 

Taxi:

Nachts sind wir ab und zu mal mit dem Taxi gefahren, wenn keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr gefahren sind. Es gibt zwar nur offizielle Taxen, jedoch lassen sich die Fahrer auf das Einschalten des Taxameters nicht immer ein. Wir haben es öfters probiert, nur ohne chinesisch Kenntnisse kommt man nicht weit. 

Uber:

In China gibt es keine Uber, die man bestellen kann. Wir haben auch keine Alternative kennen gelernt.

Roller:

In China haben wir uns keinen Roller gemietet. Außer in Guilin, haben wir keinen Shop gefunden, der welche an Touristen ausgeliehen hat. Man braucht aber auch nicht zwingend einen Roller.

Bus:

Innerhalb von Städten gibt es entweder die U-Bahn und/oder den Bus. Die Verbindungen sind sehr gut ausgebaut. Eine Fahrt kostet immer gleich viel, egal wie weit du fährst. Meist sind es 2 CNY pro Person, die du beim Einsteigen in einer kleine Kasse beim Fahrer wirfst.

Metro:

Innerhalb von Städten gibt es entweder die U-Bahn und/oder den Bus. Die Verbindungen sind sehr gut ausgebaut. Bevor du in die Metro einsteigst, gibt es an jeder Haltestelle einen Ticketautomaten, den du auf Englisch umstellen kannst. Du gibt deine Zielstation ein und der Automat zeigt dir den Preis. Die Fahrten mit der U-Bahn sind sehr günstig! In Stoßzeiten, wie morgens oder nach der Arbeit, kann es aber auch ganz schön voll werden. Die Bahnen fahren alle paar Minuten, jedoch keine 24 Stunden. Meist bis ca. 23 Uhr. Du kannst am Eingang einer jeden Haltestelle lesen, wann die erste und wann die letzt Metro fährt.

Zug:

Lies hierzu unseren separaten und ausführlichen Beitrag!

Fazit, Hinweise und Tipps:

 

Auf jeden Fall sollte China auf deiner Reiseliste stehen. Das Land ist so facettenreich und bietet so viele unterschiedliche Regionen und Aktivitäten. Die wunderschöne Natur in Zhangjiajie, die beeindruckenden Bauwerke, wie die chinesische Mauer oder der Sommerpalast und die tollen Städte, wie Peking oder Guilin.

Wir haben zwar nur einen kleinen Teil von China gesehen, sind aber trotzdem völlig begeistert! Wir werden zurückkommen, das steht fest!

Jedoch würden wir eine Reise nach China im August nicht unbedingt empfehlen. Im Sommer ist es in China unglaublich heiß. Die Sonne brennt, was Sightseeing und Reisen wirklich anstrengend macht. Im Freien haben wir uns immer von einem Schatten zum Nächsten gehangelt. Unsere Shirts waren nach einem kurzen Spaziergang komplett nass geschwitzt :-D

Oft ist es an den Sehenswürdigkeiten sehr voll, da viele Chinesen im August Urlaub haben und selbst du das Land reisen.

Hinweis:

Alle Socialmedia Seiten, wie z. B. Facebook, WhatsApp oder YouTube sind in China gesperrt. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, trotzdem auf die Seiten zugreifen zu können. Du brauchst ledigleich eine VPN-Verbindung. Damit stellst du eine virtuelle Verbindung zu den Seiten über eine anderes Land her und kannst somit die Sperre umgehen. 

 

Funfact: In Anspielung auf die Große Mauer und der Zensur des Internets, spricht man auch von der Great Firewall!

Wir haben diesen kostenpflichtigen VPN Zugang für einen Monat genutzt und waren zufrieden. Es gibt auch kostenlose Anbieter, jedoch ist die Verbindung hier eher schlecht und zeitlich begrenzt. Kaufe dir den VPN Zugang auf jeden Fall vor deiner Reise nach China, da selbst diese Seiten gesperrt sind. Der VPN Zugang wird über eine App aktiviert, die du auch vor Reiseantritt herunterladen solltest!

Tipps:

  • Offen sein für Neues!

  • Geduld haben und gelassen bleiben!

  • Geld wird mit zwei Händen gegeben und angenommen

  • Immer genug Kleingeld für den Bus dabeihaben, der Busfahrer hat kein Wechselgeld (meist 2 CNY p. P./pro Fahrt)

  • Es gibt überall eine kostenlose, öffentliche Toilette, jedoch solltest du Toilettenpapier dabei haben

  • Wenn es um das Einsteigen in die Metro geht, in die Schlange anstellen, aber sobald die Tür aufgeht reinstürmen

  • Ohne Wörterwörterbuch einpacken

  • Coachsurfing ausprobieren

  • Unbedingt diesen Mango Slush probieren (lecker!!!). Es gibt auch noch weitere Sorten. Die kleinen Shops gibt es in jeder Stadt!

Wir hoffen wir konnten dir einen kleinen Überblick und hilfreiche Tipps für deinen nächsten China Trip geben. Wenn du noch weitere Fragen, Anregungen oder sogar weitere Infos für uns hast, lass uns gerne einen Kommentar da oder schreibe uns eine private Nachricht! Wir freuen uns darauf!

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Letzte Änderung: September 2017

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