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Unsere Entscheidung zur Weltreise 

Wie alles begann...

 

Unsere Route ging diesmal am Feld und am Neckar entlang bis nach Heidelberg. Unterwegs befinden sich immer wieder kleine Buchten und Anlegestellen für Schiffe, an denen man sich direkt ans Wasser in die Wiese setzten kann.

 

Wir hatten unsere Picknickdecke, ein paar Nüsse und Getränke dabei. Perfekt für eine kleine Pause.

Wie so oft träumten wir laut vor uns hin, und meistens geht es dabei um Urlaubspläne und das Reisen um die Welt. Auch diesmal ging es wieder um unseren Traum eine Weltreise zu unternehmen und einfach mal loszuziehen, schauen wo es uns hintreibt....

 

Diesmal war es jedoch ein bisschen anders, der Traum war so real und die Vorstellung einer Weltreise zum Greifen nah und die Lust so groß.

Wir sagten uns immer, irgendwann, irgendwann, wenn wir mal nicht mehr arbeiten müssen und in Rente sind, dann können wir die Welt bereisen und tun und lassen was wir möchten. Dann haben wir viel Zeit....

Aber warum sollten wir eigentlich warten bis wir alt und in Rente sind? Was ist, wenn wir dann nicht mehr fit sind und es nicht mehr schaffen werden? Was passiert bis dahin? Sind wir dann noch fit genug zum Reisen? Wie geht es unserer Familie? Haben wir dann Kinder, die uns brauchen?

Warum warten?

 

Warum verwirklichen wir unseren Traum nicht jetzt? Jetzt haben wir noch keine Kinder. Unsere Familie ist gesund und unsere Eltern fit und jung ;)

Wir müssen niemanden pflegen und haben keine großen Verantwortungen. Also warum sollten wir auf einen vermeintlich besseren Zeitpunkt warten? Auf was sollen wir warten? Wer weiß, ob wir dann jemals unseren Traum verwirklichen können.

Jetzt ist die beste Gelegenheit dafür.


Viele machen nach der Schule oder dem Studium Work & Travel in Australien oder Neuseeland. Oder gehen als Au Pair für ein Auslandsjahr in die USA. Oder verbringen während ihres Studiums ein Semester im Ausland. All diese Dinge hatten wir mittlerweile verpasst.

Wir haben uns jung kennengelernt und Janina wollte damals nicht alleine los ziehen. Das wäre keine Option gewesen. Marco hat direkt nach der Schule eine Zusage für seinen Ausbildungsplatz und die anschließende Übernahme erhalten, auch hier bestand wenig Möglichkeit.

Klar, jetzt haben wir beide einen festen Job, eine schöne Wohnung, ein Auto und viele tolle Freunde und eine super Familie.

 

Die Wohnung könnten wir untervermieten oder ausziehen. Das Auto verkaufen oder abmelden. Familie und Freunde werden wir wahnsinnig vermissen, aber heutzutage können wir skypen, chatten, mailen oder eben einen Blog einrichten ;-)

 

Vielleicht sollten wir einfach mal mit unserem Arbeitgeber sprechen. Viele bieten ein Sabbatical oder Ähnliches an. Unsere Arbeitgeber auch?

Es gingen uns so, so viele Gedanken durch den Kopf. Wir waren schon mitten in den Vorbereitungen. Es machte so Spaß darüber zu sprechen und uns unsere Gedanken mitzuteilen.

 

Was würden unsere Eltern, Freunde und Bekannte dazu sagen? Du bist doch verrückt, deinen festen Job aufzugeben, was macht ihr mit der Wohnung? Wie ihr geht für ein Jahr ins Ausland? Was macht ihr da so lange? Wir konnten uns genau vorstellen wie die Reaktion aussehen würde. Aber eigentlich war es uns egal was andere dazu sagen werden, da wir unseren Traum der Reise verwirklichen wollten.

 

Irgendwann an diesem Mittag packten wir zusammen und fuhren über Heidelberg, Wieblingen, Neckarhausen und Ladenburg wieder zurück nach Hause, jeder von uns mit seinen eigenen Gedanken.

 

Den ganzen Nachmittag über ging es eigentlich um kein anderes Thema. Wir malten uns die Vorstellung der Reise schon ein wenig im Kopf aus und planten bereits die nächsten Schritte.

Wir entschlossen uns aber auch dazu, noch einmal eine Nacht darüber zu schlafen und morgen noch einmal zu sprechen. 

Aber eins war klar, die Entscheidung war schon längst gefallen.

Am nächsten Morgen fragten wir uns, ob wir es wirklich der Ernst des Anderen gewesen ist. Wir waren uns einig, es sollte schon bald losgehen, am Besten im Frühling 2017.

 

Doch erst einmal wollten wir uns ganz auf unsere Hochzeit konzentrieren. Die stand in diesem Jahr nämlich auch noch an. Auch freuten wir uns riesig auf unsere Flitterwochen in Südamerika und auf den Urlaub mit Rosa und Thorsten auf Mauritius.

 

Anschließend wollten wir uns ganz auf die Weltreise konzentrieren, natürlich war das Thema aber immer präsent und es wurde fleißig darüber gesprochen.

Statt Fernsehen gab es bloß noch Youtube Videos von den verschiedensten Vloggern, wir lasen Blogs und informierten uns über unsere Reiseländer. Die wichtigsten Dinge versuchten wir damals schon in die Wege leiten.

 

Zu allererst prüften wir unsere Finanzen. Wir erstellten eine Budgetplanung und einen Sparplan. Von nun an wollten wir wirklich darauf achten, wofür wir unser Geld ausgeben. Wir schrieben unsere Wunschreiseländer auf und merkten schnell, dass die Anzahl an Ländern nicht in einem Jahr machbar ist. Es soll ja auch nicht in Stress ausarten.

Wir sprachen mit Freunden und Familie und informierten unseren Arbeitgeber.

 

Schlussendlich wurde die Abreise dann doch auf den 01.07.2017 verlegt, somit hatten wir aber auch noch mehr Zeit zum Planen und Sparen ;-)

Letzte Änderung: Juni 2017

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August 18, 2018

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Wir können uns noch sehr gut an den Tag erinnern, an dem wir entschieden haben wirklich los zu ziehen, als wäre es gestern gewesen... So beginnen wohl die meisten Erzählungen :D

 

Das Jahr von dem Tag der Entscheidung, bis heute, kurz vor unserem Abflug, verging wie im Flug und es fühlt sich einfach nur unglaublich an!

Im Moment sitzen wir auf der Dachterasse unserer momentanen Unterkunft und verfassen diesen Blogbeitrag. Wir dachten es wäre heute ganz passend zu berichten, wie, wann und wo wir unsere Entscheidung getroffen haben, unser geregeltes Leben in Deutschland zu unterbrechen um auf Weltreise zu gehen.

 

Es ist Wahnsinn wie schnell die Zeit verging, was wir in dieser Zeit alles erlebt, vorbereitet, geplant und umgesetzt haben!

 

Es war der 10. April 2016, ein warmer Frühlingssonntag. Noch zu kalt für das Schwimmbad aber schön warm und genau richtig um eine kleine Radtour von Schriesheim bis nach Heidelberg und zurück zu unternehmen.