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Unsere Neuseeland Reisetipps

August 18, 2018

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Georgetown auf Penang - So unerwartet wundervoll

28 Sep 2017

Ein ungeplanter Kurztripp nach Georgetown auf Penang. Die Stadt ist vor allem für ihre Streetart bekannt und ist die Hauptstadt der Insel. Wir sind ohne große Erwartungen hingefahren und wurden von dieser wundervollen Stadt wirklich überrascht...

 

Während unserer Zeit auf Tioman, überlegten wir uns, wohin unsere Reise weitergehen soll.

Nach einigen Recherchen im Internet und Befragung der Locals, beschlossen wir bis in den Norden Malaysias, auf die Urlaubsinsel Langkawi zu reisen.

 

Da die Anreise von Tioman jedoch ohne Stopp mit Übernachtung in einer Zwischenstadt ohnehin nicht möglich war, entschieden wir uns dazu, die Insel Penang noch mitzunehmen. Uns wurde die Künstlerstadt Georgetown schon oft von verschiedenen Reisenden empfohlen. Also kann es ja nicht so schlecht sein ;-)

 

Von Tioman ging es mit der Fähre zurück nach Mersing. Von Mersing mit dem Bus nach Kuala Lumpur und von Kuala Lumpur nach Penang. Da wir Mitten in der Nacht ankamen, nahmen wir uns dort ein Taxi zu unserer Unterkunft in Georgetown.

 

Auf der Busfahrt hatten wir uns bereits eine Unterkunft gebucht. Wir nahmen die erstbeste, bei der wir mit dem Preis für ein Doppelzimmer und der Bewertung einverstanden waren. Wir entschieden uns für das SimCity Guesthouse.

 

In Georgetown gibt es zwar unzählige Unterkünfte, vor allem Hostels mit Dormzimmern, aber nur wenig Auswahl an Doppelzimmern. Zumindest in unserer Preisklasse ;-)

Wir zahlten 90 RM, inkl. Touristensteuer (zu zahlen seit 01.09.2017), ohne eigenem Bad und ohne Frühstück.

Die Lage der Unterkunft war sehr gut, sie liegt direkt an den Jettys am Meer. Wir waren schnell in der Altstadt, schnell am Hafen und es befanden sich einige Restaurants in der Nähe.

Suchst du viel Action und möchtest Kontakte knüpfen, würden wir die ein Hostel in der Love Lane, der Backpacker Straße in Georgetown, empfehlen.

 

Angekommen in unserem Guesthouse, gingen wir frisch geduscht direkt schlafen. Da wir nur einen Tag vor Ort hatten, wollten wir am nächsten Tagen unbedingt die Stadt erkunden.

 

Auf der Suche nach einem leckeren Frühstück Richtung Innenstadt, konnten wir bereits nach einigen Metern die ersten Streetarts finden!

 

  

Wir kannten bereits einige Malereien von Fotos aus verschiedenen Blogartikeln anderer Reisender, jedoch war es natürlich trotzdem viel cooler direkt davor zu stehen und sie mit eigenen Augen bestaunen zu können.

 

 

 

Der in Litauen geborene Ernest Zacharevic fertigte erste Streetarts zum Georgetown Kultur Festival im Jahr 2012 an. Seit diesem Jahr kommen immer mehr Motive dazu. Der Künstler verewigt sich übrigens nicht nur in Georgetown, er hat Kunstwerke auf der Genzen Welt geschaffen. Das besondere ist, dass er echte Gegenstände in manche Malereien miteingebaut hat. So werden die Besucher mit in die Kunst eingebunden und du kannst tolle Fotos schießen.

 

 

Neben der Streetart, ist Georgetown auch für Streetfood sehr bekannt.

Jedoch hatten wir große Lust auf einen guten Café. Uns zog es in das "The Mugshit Café" in der Chulia Street zur Kreuzung Love Lane, dort bekamen wir einen sehr leckeren Cappuccino mit Latte Art. 

 

 

Zum Frühstück konnten wir zwischen Bagels und Joghurt wählen. Janina gönnte sich einen Frischkäse – Lachs Bagel mit Rucola und Marco einen Truthahn – Cranberry Bagel. Natürlich konnten wir zu einem selbstgemachten Joghurt mit Mango – Walnuss Topping auch nicht Nein sagen. Der ganze Spaß kostete uns 12 €, was für dortige Verhältnisse zwar sehr teuer war, aber es war auch so super lecker! Wir haben das Frühstück wirklich sehr genossen!

Die Bagels sind übrigens von der Bäckerei direkt nebenan selbst gebacken.

 

Nach dem Frühstück ging unsere Erkundungstour weiter.

 

Wir liefen durch die noch sehr ruhige Love Lane und entdeckten wirklich wunderschöne bunte Häuser im Kolonialstil. Penang ist seit 1957 unabhängig von den Briten und gehört erst seit 1963 zu Malaysia.

 

Bereits nach kurzer Zeit, verliebten wir uns in die schöne Stadt. Die Streetart, die stylischen Cafés, die kleinen Shops, die vielen Moscheen, Tempel und bunten Häuser, machen Georgetown einfach einzigartig. An jeder Ecke entdeckt man wieder etwas neues.

 

 

Von unserem Host bekamen wir eine Karte, auf der die bekannten Streetarts und alle Sehenswürdigkeiten eingezeichnet waren. Auch die App Maps.Me kennt einige Wandmalereien.

 

 

Mit der Zeit kommen jedoch immer mehr Kunstwerke dazu, sodass nicht alle auf den Karten eingezeichnet sind.

 

 

Zum Beispiel sind Marilyn Monroe, Mona Lisa und Mister Bean ziemlich neue Motive. Es verirren sich weniger Touristen hier her. Du findest sie in der Chulia Street, in der Seitengasse zum Grand Swiss Hotel.

 

 

 

Die Streetart ist zwar in der ganzen Stadt verteilt, jedoch konzentrieren sich die meisten Bilder in einem Viertel, sodass man fast alle durch kurze Fußwege erreichen kann.

 

Neben der Streetart, machen die Stadt die multikulturellen Einflüsse so besonders.

 

Georgetown ist vor allem von chinesischer, indischer und malayischer Kultur geprägt. Zudem hat sie noch den britischen Einfluss, den man besonders an den Kolonialbauten erkennt.

 

Trotz allem ist das Zusammenleben der ca. 180.000 Einwohner, sehr gechillt, ruhig und überhaupt nicht anstrengend. Wir empfanden die Straßen überhaupt nicht als hektisch.

 

Natürlich gibt es auch die berühmten Viertel, wie Little India und China Town, in denen du entsprechende Restaurants, Kleidung oder Souvenir findest.

 

Zum Mittagessen haben wir uns für ein indisches, vegetarisches Restaurant in Little India entschieden.

 

 

Gute Wahl, denn innen saßen nur Inder und kein einziger Tourist. Es musste also lecker sein! Und das war es auch!

Wir bestellen eine Platte mit Naanbrot und verschiedenen Soßen, Currys und Dips. 

 

 

Das Restaurant können wir auf jeden Fall nur empfehlen, auch wenn es diesmal wieder kein Streetfood war! Trotzdem war das Essen sehr günstig.

 

Neben dem Essen, gehört auch die jeweilige Religion zur Kultur. In Georgetown kannst du schöne Moscheen, indische, chinesische und buddhistische Tempel besuchen.

 

 

Kapitan Keling Moschee

 

 

 

Arulmigu Sri Mahamariamman Temple

 

Er wurde 1833 gebaut und ist somit der älteste hinduistische Tempel von Penang.

 

 

 

 

Tokong Han Jiang Tempel

 

 

Georgetown lässt sich übrigens super zu Fuß erkunden. Auch mit einem Fahrrad macht die Sightseeingtour bestimmt großen Spaß! Es gibt viele Händler, die Fahrräder ausleihen. Pass dabei jedoch auf den Verkehr ein bisschen auf!

Wenn du möchtest, kannst du dir auch einen Roller ausleihen. Wir denken allerdings, dass du dabei weniger sehen wirst, da sich manche Wandmalereien in kleinen Gassen befinden und diese nicht immer sofort einsehbar sind.

 

 

 

 

 

 

Neben der Streetart, den Moscheen und den Tempel, gibt es in Georgetown viele Museen:

 

  • Penang State Museum

  • Camera Museum

  • Kaffee und Schockoladenmuseum

  • 3D Museum

  • Wonderfood Museum

  • Upside Down House

 

Allerdings besuchten wir keines der Museen. Auf dem Blog von My Road kannst du einiges über die Museen nachlesen.

 

Zum Schluss unserer Sightseeing-Tour besuchten wir noch die Clan Jettys am Meer.

 

Hier leben überwiegend Chinesen in kleinen Häuschen auf Stelzen im Meer. Vor allem in den Abendstunden zum Sonnenuntergang locken die Holzstege auf dem Wasser viele Touristen an.

 

 

Lee Jetty lag direkt gegenüber unserer Unterkunft und war der untouristische Teil.

 

Chew Jetty ist der touristische Steg. Hier reihen sich Souvenirläden, Eisdielen, Restaurants und sonstige Shops aneinander. Der dünne Steg ist aufgrund der vielen Besucher sehr voll und es herrscht ein wenig Gedränge. Trotzdem ist er einen Besuch wert, da man am Ende des Steges eine tolle Aussicht auf das Meer hat.

 

 

Georgetown ist wirklich eine schnucklige, wunderschöne und entspannte Stadt. Wenn du mit offenen Augen durch die Straßen läufst, kannst du einiges entdecken. Die Streetart sieht nicht nur toll aus, sondern es macht auch großen Spaß sie zu fotografieren. Eine Reise lohnt sich auf jeden Fall, wir empfehlen auch ein paar Tage mehr dort zu bleiben!

 

 

Das wichtigste in Kürze:

 

Wie kommst du nach Georgetown?

 

1. Per Flugzeug - Penang hat einen eigenen Flughafen im Süden der Insel. Er liegt ca. 20 km von Georgetown entfernt. Du kannst dir ein Grab Car in die Innenstadt buchen.

 

2. Per Bus - Die Busverbindungen in Malaysia sind sehr gut. Von Kuala Lumpur nach Penang zahlten wir 35 RM pro Person. Die Fahrt dauert ca. 5-6 Stunden. Die meisten Busse fahren zuerst über eine Brücke auf die Insel Penang und anschließend zurück auf das Festland nach Butterworth. Steige am besten erst in Butterworth aus, da sich dort am Busterminal auch der Fährhafen nach Georgetown befindet. Ein Fährticket kostet 1,20 RM, du bist direkt in der Stadt und kannst zu deiner Unterkunft laufen. Ein Taxi innerhalb Penang vom Busterminal nach Georgetown kostet 24 RM.

 

 

Wo übernachtest du am besten?

 

  • Love Lane - Backpacker Straße

  • Little India oder China Town

  • Jettys

Alle Viertel sind sehr zentral und du kannst alles fußläufig erreichen!

 

 

Was gibt es zu sehen?

 

  • Streetart

  • Moscheen

  • indische, chinesische und buddhistische Tempel

  • Museen

  • Townhall/ Cityhall

  • Jettys

 

 

Was gibt es sonst noch auf der Insel zu sehen?

 

  • Penang Hill

  • Penang National Park

 

 

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, nach Georgetown zu reisen, vorher aber noch mehr sehen möchtest, schau dir doch unseren passenden Vlog an.

 

 

Habt ihr auch schon einmal so tolle Streetart gesehen? Wir freuen uns über eure Kommentare!

 

 

Was kostet 💰 eine Reise durch Malaysia? 

Alle Infos und Tipps zu unserer Route 👣, unseren Unterkünften 🛏️, unseren Highlights 👍 und vieles mehr hier!

 

 

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