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Langkawi in Malaysia – Unsere Rollertour auf eigene Faust

27 Oct 2017

Unser ungeplantes Ziel Langkawi entpuppte sich als wirklich schöne Insel mit vielen Attraktionen. Langkawi ist vor allem eine Urlaubsinsel für Einheimische.

 

Die Insel ist ca. 25 km lange und ca. 25 km breit und liegt im Nordwesten Malaysias, direkt an der Grenze zu Thailand.

 

Dort gibt es belebte und weniger belebte Strände, Dschungel, Mangrovenwälder, Berge, Wasserfälle, wilde Affen und viele freundliche Inselbewohner. Was willst du mehr?

 

Von Penang ging es nach Langkawi. Wie wir dorthin gekommen sind, erfährst du weiter ganz unten im Text.

Als wir am Fährhafen ankamen, erwartete uns eine große Duty Free Shopping Area. Es war ein bisschen wie am Flughafen. Schon in der Ankunftshalle wurden wir von vielen Taxifahrern angesprochen, die uns zu unserer Unterkunft bringen wollten. Was uns sofort auffiel, sie waren lange nicht so aufdringlich, wie wir sie sonst, aus andern asiatischen Ländern, gewohnt waren.

Nach einem kurzen Kopfschütteln oder dem „Nein“-Sagen, gaben die Fahrer bereits auf.

 

Wir buchten uns einen Grab Fahrer, da wir hier sicher sein konnten, ganz ohne Verhandeln einen fairen Preis zu bezahlen.

Dieser war in dem Autochaos vor der Ankunftshalle schnell gefunden und so konnten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft machen. Im Moment waren Malaiische Ferien und daher war hier etwas mehr los als normalerweise, erklärte uns der Fahrer. Netterweise hielt er sogar noch an einem Geldautomaten, denn wir hatten überhaupt kein Geld mehr in der Tasche...

 

Die Insel ist größer als gedacht!

Nach einer halben Stunde Fahrt bogen wir auf ein kleines Gelände ab und stoppten. Die Besitzerin kam bereits angerannt und begrüßte uns herzlich. Wir verabschiedeten uns von unserem netten Grab Fahrer, der uns bereits einige Highlights der Insel verraten hatte.

 

Die Unterkunft hatten wir erst einmal nur für drei Nächte gebucht, wir wollten erst einmal schauen wie es uns dort gefällt! Das machen wir allerdings meistens so und verlängern dann im Nachhinein eigentlich immer :-D

 

Die Hostin gab uns alle Infos und übergab uns unseren Schlüssel für unser eigenes, kleines Häuschen. Leider mussten wir ihr mitteilen, dass wir im Moment nicht bezahlen konnten, da der Geldautomat unterwegs „out of order“ war.

Kein Problem, wir können auch morgen oder die Tage darauf bezahlen! Diese lockere Art hier ist einfach super :-)

 

Wir suchten unser Häuschen und waren total happy über unsere Unterkunft. Das Zimmer war wirklich sehr groß und wir hatten ein eigenes Bad, eine eigene Terrasse mit Blick in den schön angelegten Garten und wir hatten sogar unsere eigene Hauskatze, die rund um die Uhr geschmust werden wollte.

 

 

 

Natürlich wollten wir hier keine Schulden verursachen und machten uns zu Fuß auf den Weg in Richtung der Innenstadt.

Die Innenstadt liegt an der Strandpromenade am Cenang Beach, im Westen der Insel. Dieses Viertel gilt als „Ballermann“ der Insel. Man findet viele Restaurants und Bars zu überteuerten Preisen, Massagestudios, Souvenirläden, kleine Lebensmittelshops und vieles mehr! Sogar eine große Mall, einige Duty Free Läden und ein funktionierender 

Geldautomaten waren dort.

 

Marco kaufte sich ein paar neue Flip Flops, denn seine alten waren so durchgelaufen, dass er fast keine Sohle mehr hatte! Aber die waren ja noch "gut" und viel zu schade zum wegschmeißen ;-)

 

Wir schlenderten noch ein wenig durch die Straße, hatten aber ziemlich schnell genug davon und fuhren wieder in unser gemütliches Heim. 

 

Wer ein bisschen Party und Action braucht ist in dieser Straße auf jeden Fall gut aufgehoben. Viele Hostels haben sich dort angesiedelt. Der Strand gilt als einer der schönsten, jedoch können wir das nicht bestätigen.

Der Sand ist sehr weiß und super weich, jedoch wimmelt es nur so von Liegen, Sonnenschirmen und vielen Anbietern von Wassersportarten, wie Jetskifahren, Bananenboot oder Paraglidingschirmen. 

 

Am nächsten Morgen frühstückten wir ein typisches Roti Canai im Restaurant gegenüber und tranken einen viel zu süßen Kaffee dazu.

 

 

Wir wollten die Insel auf eigene Faust erkunden und mieteten uns einen Roller. Gewappnet mit einer Straßenkarte ging die Fahrt los! Endlich wieder Roller fahren :-)))

 

Wir entschieden uns ganz im Norden anzufangen und fuhren zuerst zum Tanjung Rhu Beach. Die Straßen auf Langkawi sind super ausgebaut und wir legten die Strecke über fast 30 km wirklich schnell zurück.


Auf den Karten sind zwei Tanjung Rhu Strände eingezeichnet. Am ersten Strand führt direkt die Straße vorbei. Dieser ist zwar schön, aber es geht noch schöner!

 

Fahre die Straße weiter, irgendwann kommt ein kleines Häuschen mit Schranke. Hier fährst du durch bis du zu einem kleinen Parkplatz mit ein paar Verkaufsständen gelangst. 

Jetzt hast du dein Ziel erreicht.

Dieser Tanjung Rhu Strand gehört zu einem Resort. Jedoch ist der rechte Strandabschnitt öffentlich zugänglich und viel schöner, als der erste Strand.

 

 

Angekommen überraschte uns ein weißer Sandstrand mit blauem Wasser. Das schönste an dem Ausblick waren die grün bewachsenen Felsen mitten im Meer.

 

 

Leider lag am Wasser sehr viel Müll. Ungewöhnlich, dachten wir uns schon, da wir im Vorfeld einige Bilder gesehen haben, auf denen die Strände sauber aussahen. Der Müll begleitete uns leider während unseres Aufenthaltes auf Langkawi am Strand immer wieder.

Wie wir erfuhren, handelte es sich um angeschwemmten Müll, da kurz vor unserer Anreise ein schweres Unwetter wütete. Wir sahen bereits einige Mitarbeiter, die den Strand aufräumten und sauber machten. Also auf jeden Fall kein Dauerzustand!

Es war mal wieder sehr erschreckend wie viel Müll und vor allem welcher Müll im Meer schwimmt!

 

Trotzdem machten wir ein wenig Rast am Strand und genossen die Aussicht.


Zweiter Halt war der Durian Wasserfall. Dort sahen wir bereits einige Leute im Wasser planschen und freuten uns auf diese Erfrischung. Rund um den Wasserfall und die daruntergelegenen Becken wurden kleine Häuschen zum Picknicken angelegt, was wirklich schön aussieht. Wir gingen weiter nach oben und standen auf einmal direkt vor diesem Wasserfall.

 

 

Hier oben war kein Mensch und wir hatten den Naturpool für uns alleine. Das Wasser war super kalt aber trotzdem wollten wir uns dieses Highlight nicht nehmen lassen und unbedingt im Pool baden. 

 

Nach der kleinen Abkühlung machten wir noch ein paar Bilder und fuhren weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Pasir Tengkorak Beach.

 

Es erwartete uns ein kleiner, gemütlicher Strand umgeben von Felsen, mit einigen Bäumen die Schatten spendeten. Wir planschten ein wenig im Wasser und trockneten uns in der Sonne. Am Strand ist es doch immer wieder super :-)

 

 

Schon bald machten wir uns auf den Weg zu unserem letzten Ziel.

Was wir wohl jetzt besuchten?

Einen Wasserfall natürlich. Wasserfälle und Strände wechselten sich heute ab.

 

Der Temurun Wasserfall war sogar noch ein bisschen schöner als der erste und wir waren wirklich überrascht. Damit hätten wir nicht gerechnet. Durch die Regenzeit hatten alle Wasserfälle auch viel Wasser und es sah wunderschön aus.

 

 

 

Leider war es hier ein bisschen voller und wir gingen nicht baden, konnten von dem Anblick aber nicht genug kriegen und streckten zumindest die Füße ein wenig in das kühle Nass.

 

Langsam zog sich der Himmel zu und wir machten uns auf den Rückweg. Geschafft von unserem großen Ausflug, aßen wir noch zu Abend und fielen erschöpft ins Bett.

 

Die nächsten Tage ließen wir es ein wenig ruhiger angehen und besuchten noch einige Highlights der Insel.

 

Eigentlich wollten wir nur einen kleinen Trip auf den Mount Raya machen.

 

Die Fahrt dorthin war wunderschön. Nachdem wir von der Hauptstraße abbogen und den Weg nach oben nahmen, waren wir vom Dschungel umgeben.
Wir entdeckten süße Affen, die sich auf einem Baum ausruhten und hatten bereits früh morgens eine tolle Aussicht bis ans Meer.

 

 

 

Oben angekommen, fuhren wir durch die Wolken, die uns auch die Sicht versperrten. Daher blieben wir nicht ganz so lange und fuhren wieder weiter runter, um noch einmal den Ausblick einzufangen. Leider fing es dann auch an zu regnen…

 

Unten angekommen war das Wetter schon wieder besser und wenn wir schon unterwegs sind, dann können wir ja auch noch den dritten und letzten Wasserfall der Insel anschauen, oder?

 

Wir fanden definitiv den schönsten Wasserfall der Insel, den Seven Wells Waterfall. Diesen Wasserfall fanden wir am beeindrucktesten und mit der Breite einfach am schönsten. Hier ließen wir uns es natürlich auch nicht nehmen, wieder einmal baden zu gehen. Der Anblick im Pool unterhalb des Wasserfalls nach oben ist einfach der Hammer. Nach der Abkühlung im eiskalten Wasser, fühlt man sich so super frisch.

 

 

Jetzt wollten wir aber wirklich wieder zur Unterkunft, da wir den Mittag nutzen wollten, um uns noch über unser nächsten Reiseland zu informieren.

 

Auf dem Rückweg konnten wir dem Anblick des Kok Beachs jedoch nicht wiederstehen. Von der Straße aus sahen wir einen weißen Strand mit Palmen und türkisfarbenen Wasser.

Natürlich fuhren wir zum Strand, unsere Euphorie wurde jedoch schnell zerstört, als wir ankamen und uns ein Zaun mit der Aufschrift „Private Property“ vom Strand trennte.

 

Wir fuhren auf der Straße neben dem Strand weiter und sahen ein zwei Leute am Strand, hier war auch kein Zaun mehr. Juhu, doch noch ein Weg gefunden. Hier verbrachten wir noch ein wenig Zeit und sprangen auch noch einmal ins Meer. Dieser Strand gehört eigentlich zu einem Resort, jedoch kann man hinter der Resortanlage zum Strand und hat ihn fast für sich alleine.

 

 

Abends stand noch der Besuch des berühmten Nachtmarkt aus Langkawi an.

Der Nachtmarkt findet jeden Abend an verschiedenen Orten auf der Insel statt. Hier kannst du nachschauen, an welchem Wochentag, der Markt wo aufgebaut wird.

 

An diesem Tag war der Markt bei uns in der Nähe.

 

Wir kauften ein paar Kleinigkeiten zum Abendessen ein. Alles to go, denn Tische und Stühle gibt es dort nicht. Hier ist für jeden etwas dabei. Es gibt z. B. Satey, gebratenen Reis oder Nudeln, Sticky Cocos Rice, Teigtaschen mit Curry gefüllt, Donuts, Maiskolben, Kartoffelecken, Crepes, Obst und vieles, vieles mehr!

 

Wir waren gerade fertig mit „Shoppen“, da fing es an zu stürmen und wir machten uns mit unserem Roller schnell auf den Rückweg. Gerade noch rechtzeitig kamen wir zu Hause an, denn es fing an zu regnen. Von unserem ursprünglichen Plan auf der Terrasse zu essen wurde leider nichts, daher bauten wir uns einen kleinen Esstisch im Zimmer auf und verbrachten den Abend im Haus, was trotzdem schön und sehr lecker war :-)

 

Unseren letzten Nachmittag verbrachten wir am Pantai Beach. Hier ist das Wasser zwar nicht wirklich schön und es gibt auch einige Anbieter für Wassersport, allerdings fanden wir eine gemütliche Ecke mit Hängematten.

 

 

Wahrscheinlich haben sich ein paar Bauarbeiter hier eine kleine Ruheoase gebaut. Wir fragten, ob wir uns hier hinlegen durften. Wir durften, da überlegten wir natürlich nicht zweimal und blieben bis zum Sonnenuntergang.

 

 

Diesen schauten wir uns am Cenang Beach an. Trotz dessen, dass hier wirklich sehr viel los ist, war der Sonnenuntergang wirklich wunderschön...

 

 

Unsere Karte mit allen besuchten Sehenswürdigkeiten (roter Punkt).

 

 

 

Anreise

 

Mit dem Flugzeug

 

Langkawi hat einen International Flughafen. Dieser ist zwar sehr klein und fliegt nicht alle Länder an, aber über Kuala Lumpur erreicht man die Insel am einfachsten.

 

 

 

Mit der Fähre

 

Kedah-Langkawi

Von Kedah aus, fährt die öffentliche Fähre nach Langkawi. Die Fähre fährt fast jede volle Stunde und braucht ca. 1 Stunde bis ans Ziel.

Die Fähre kostet 23 RM pro Person.

 

Georgetown, Penang - Langkawi

Von Georgetown fährt zweimal am Tag ein Speedboat direkt nach Langkawi. Abfahrtszeiten sind 08:30 Uhr und 14:00 Uhr. Dieses benötigt nur 2,5 Stunden und kostet pro Person 60 RM + 10 RM Hafengebühr.

 

Hier sind alle Fährverbindungen genau beschrieben.

 

 

Kostengünstig von Penang nach Langkawi

 

Wir sind von Georgetown mit der Fähre (1,20 RM) nach Butterworth auf das Festland von Malaysia gefahren. Die Fähre kommt direkt am Busterminal an. Von dort aus haben wir einen Bus für 11,50 RM nach Kedah genommen. Am Busterminal in Kedah haben wir den Public Bus für 2,50 RM pro Person zum Fährhafen benutzt.

Die Fähre nach Langkawi fährt jeden Tag und jede Stunde von 07.00 Uhr - 19:00 Uhr. Ein Ticket kostet 23 RM. 

Insgesamt hat uns die Anreise zwar ca. 5 Stunden, aber nur 38,20 RM gekostet.

 

 

Unterkunft

 

Wir buchten das Motel Aurora Damai. Jedes Häuschen hat ein Zimmer mit eigenem Bad und Terrasse. Die Häuschen befinden sich alle im schön angelegten Garten. Die Unterkunft bietet einen Rollerverleih an.

Handtücher sind inklusive. Frühstück gibt es keins, jedoch befinden sich kleine Restaurants gegenüber und neben an. Dort gibt es Roti Canai mit Curry, Ei oder Banane, Smoothies oder Reis.

Kaffee und kleine Wasserflaschen werden täglich aufgefüllt.

 

 

Schaue dir hier unser passendes YouTube Video an!

 

 

Warst du auch schon einmal auf Langkawi? Was hast du dort tolles erlebt?

 

 

Was kostet 💰 eine Reise durch Malaysia? 

Alle Infos und Tipps zu unserer Route 👣, unseren Unterkünften 🛏️, unseren Highlights 👍 und vieles mehr hier!

 

 

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