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August 18, 2018

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Orang Utans im Dschungel von Borneo

2 Sep 2017

Faszinierende Tiere, die man nur noch selten zu Gesicht bekommt. In freier Wildbahn, ist es sogar fast unmöglich, sie zu sehen…

 

Orang Utans, die Affen mit dem rotbrauen Fell und den langen Zotteln.

 

Sie sind vom Aussterben bedroht und es gibt nur noch sehr wenige auf unserem Planeten. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Organisationen und Reservate, die die Affen schützen und ihnen einen geeigneten Lebensraum bieten möchten.

 

Und genau bei so einem Naturreservat waren wir auf Borneo. Genauer gesagt, in Semenggho, in der Nähe von Kuching.

 

 

Orang Utans leben nur noch auf den beiden Inseln Borneo (Malaysia) und Sumatra (Indonesien).

 

 

Die Orang Utans in Bedrohung

 

Die größte Bedrohung für die Affen, ist die Zerstörung ihres Lebensraum, die Jagd und der Handel mit den Affen.

 

Zur Holz- und Palmölgewinnung werden viele Wälder in Malaysia und Indonesien gerodet. Die beiden Länder dienen als Hauptproduzenten der beiden Produkte, aber auch als einziger Lebensraum der Orang Utans.

 

Zudem werden die Tiere, vor allem im Landesinneren von Borneo, gejagt. Die Affen dienen hier als Nahrung oder Haustiere der Menschen.

 

Auf Borneo und Sumatra engagieren sich die Schutzorganisationen, die gefangenen Tiere zu retten. Sie helfen den Affen, sich wieder auf ein Leben in freier Wildbahn vorzubereiten.

 

Im Jahr 2015 wurde die Anzahl der Orang Utans auf 54.000 auf Borneo und auf 14.600 auf Sumatra geschätzt.

 

 

Semenggho Nature Reserve

 

Das Reserve liegt nur 30-45 Minuten Fahrt von Kuching entfernt. Besuchen kann man das Reservat jeden Tag zu den Fütterungszeiten. Diese sind zweimal am Tag, um 09:00 Uhr und um 15:00 Uhr. Dazwischen ist der Park geschlossen.

 

An der Kuching City Center Bus Station steigst du in den Bus K6. Dieser bringt dich pünktlich zu den Fütterungszeiten zum Reserve und holt dich danach auch wieder ab.

 

Hinfahrt: Kuching-Semenggho - 07:20 Uhr und 13:00 Uhr.

Sei bei beiden Zeiten immer ca. 20 Minuten vor Abfahrt an der Bushaltestelle.

 

Rückfahrt: Semenggho-Kuching – 11:05 Uhr und 16:05 Uhr

 

  

In Semenggho angekommen, hält der Bus direkt am Ticketschalter. Pro Person kostet der Eintritt 10 MYR.

 

 

 

Nach einem kurzen Fußmarsch, entlang des Dschungels, wird man von Rangern empfangen und sieht auch schon die Fütterungsstelle.

 

Wir waren wirklich so gespannt, wie es wohl sein würde. Ist es wie in einem Zoo? Gibt es Zäune? Können die Affen sich frei bewegen? Werden wir welche sehen?

 

Große Hoffnung machte man uns leider nicht, da es im Moment regnete und Fruitseason war. Orang Utans mögen wohl kein Regen, da bleiben sie lieber in den Bäumen, die ihnen genug Schutz bieten. Während der Fruitseason, haben die Bäume im Wald genug Obst, um den Hunger der Affen zu stillen, sie sind nicht auf die Fütterung der Ranger angewiesen. Man braucht etwas Glück!

 

Jedenfalls war hier nichts gesperrt, umzäunt oder verglast. Die Affen konnten sich frei bewegen. Lediglich ein paar Seile waren von Baum zu Baum gespannt.

 

Als wir ankamen, waren sogar manche Touristen dabei, die vor ein paar Tagen schon einmal da waren und keinen Affen gesehen hatten.

 

Zu diesem Zeitpunkt waren knapp über 20 Affen im Reservat zu Hause. Zur Auswilderung werden die Orang Utan in die benachbarten Regenwälder gebracht.

 

 

Die Ranger gaben uns ein paar Hinweise:

 

  • Kein Essen in der Hand halten

  • Kein Blitzlicht benutzen

  • Kein Stativ oder Regenschirm halten

  • Nicht reden und ruhig sein

 

Dann ging es auch schon los.

Die Früchte lagen bereit und alle Besucher warteten gespannt auf einen Orang Utan. Es war ganz still. Alle Blicke hingen oben in den Bäumen. Und auf einmal bewegte sich etwas im Baum.

 

Wenige Sekunden später kam der erste Orang Utan zum Vorschein.

 

 

 

Er kletterte direkt vor unseren Augen den Baum hinunter und schnappte sich ein paar Bananen.

 

Wahnsinn, dieser Anblick.

 

 

Es war kein Zaun und keine Scheibe zwischen uns. Wir konnten den Orang Utan lange beobachten und waren so fasziniert und überglücklich!

 

 

Ein Ranger hatte noch einen Orang Utan an der zweite Fütterungsstelle entdeckt. Diese lag tiefer im Dschungel versteckt. Hier konnten wir einen zweiten Orang Utan beobachten, der gemütlich an den Seilen hing.

 

 

Die Orang Utans kommen nicht immer zur Fütterungszeit, wenn sie keine Lust haben oder satt sind, dann kommen sie eben nicht. Wie es ihnen gerade passt. Daher gibt es keine Garantie welche zu sehen!

 

 

Als wäre das nicht schon genug, haben wir noch eine grüne Viper Schlange gesehen. Tief im Gebüsch konnte man die gut getarnte Schlange im Busch erkennen. Tiefenentspannt lag sie da und bewegte sich kein Stück. So konnte Marco sie in aller Ruhe fotografieren und filmen. Er war sprachlos!

 

 

Wir konnten uns nur schwer trennen und drehten uns auf dem Rückweg immer mal wieder um, bis wir den Orang Utan nicht mehr sehen konnten.

 

 
Es war ein wirklich tolles und einmaliges Erlebnis!

 

 

Passend zum Blogbeitrag haben wir auch einen Vlog auf YouTube! Viel Spaß beim anschauen!

 

 

Wo hast du schon einmal so beeindruckende Tiere in freier Wildbahn gesehen? Schreibe uns gerne ein Kommentar!

 

 

Was kostet 💰 eine Reise durch Malaysia? 

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