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August 18, 2018

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Borobudur - Einer der größten buddhistischen Tempel Südostasiens

3 Aug 2017

Die Stadt Yogyakarta (Jogja) in der Mitte von Java ist besonders für die beiden Tempel Prambanan (hinduistisch) und Borobudur (buddhistisch) bekannt.

 

Aber auch sonst hat Yogyakarta viel zu bieten, leider hatten wir hier nur einen Tag Zeit und entschieden uns somit, den Tempel Borobudur zu besuchen, der ca. 50 km außerhalb der Stadt liegt.

 

 

Die Anreise zum Tempel

 

Von Jogja aus gibt es einige Tourangebote, die zwischen 100.000 und 200.000 IDR pro Person kosten, bei denen der Transport zu den Tempeln sowie ein Guide enthalten sind. Wichtig ist hier, dass der Eintrittspreis nicht enthalten ist! Bei den meisten Touren werden beide großen Tempelanlagen an einem Tag besichtigt. Um beim ersten Tempel, dem Borobudur, den Sonnenaufgang bestaunen zu können, geht es bereits morgens um 5 Uhr los.

 

Eine weitere Möglichkeit ist, sich einen Roller zu mieten (ca. 50.000 IDR) und auf eigene Faust loszuziehen. Hier kommen noch Kosten für Sprit (10.000 – 20.000 IDR) sowie den Parkplatz beim Tempel (10.000 IDR) hinzu.

 

Wir entschieden uns preislich für die mittlere Variante und reisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, da der Verkehr nicht ohne ist und ich deshalb keine Lust hatte mit dem Roller zu fahren. So hatten wir auch die Möglichkeit, ganz entspannt den Tag zu genießen.

 

 

Wer zentral in der City rund um die Backpackermeilen oder in der Malioboro Street wohnt, nimmt am besten von der Haltestelle Malioboro Street (1 oder 2) den Bus YogyaTrans nach Jombor für 3.500 IDR pro Person. Je nachdem, welche Linie du erwischst, musst du zwischendurch umsteigen, jedoch wird dir dies beim Einstieg genau erklärt.

 

Am Busterminal Jombor angekommen wird dir bei der Ankunft direkt der richtige Bus gezeigt, da im Regelfall klar ist, wo du hinwillst ;-)

 

Wir lasen vorher im Internet, dass die Fahrt eigentlich 15.000 IDR pro Person kosten sollte, oft aber auch 20.000 IDR aufgerufen werden. Bei uns kostete die ca. einstündige Fahrt sogar 25.000 IDR, handeln war nicht möglich.

 

 

Angekommen in der Stadt Borobudur...

 

...rannten etliche Rikscha Fahrer auf unseren noch fahrenden Bus zu.  Jeder wollte der Erste sein, um die Touristen zum gleichnamigen Tempel, der „weite“ 1,2 km entfernt liegt, zu fahren.

 

Wir lehnten das Angebot zu 15.000 IDR für die Fahrt ab, innerhalb weniger Sekunden ging der Preis bis auf 3.000 IDR runter – wir wollten dennoch lieber laufen um uns unterwegs noch mit Wasser einzudecken.

 

Am Eingang des Tempels angekommen, gibt es auf der rechten Seite die Ticketschalter für die Locals. Touristen kaufen ihr Ticket auf der linken Seite im Büro mit Sicherheitskontrolle.

Der Ticketpreis liegt ungefähr beim zehnfachen von dem der Einheimischen.

 

Erwachsene 325.000 IDR

Studenten 195.000 IDR

 

Wichtig: Hierbei handelt es sich nur um den Eintrittspreis zum Borobudur Tempel. Es gibt auch ein Kombiticket für diesen sowie den Prambanan Tempel, für diejenigen, die beide Tempel innerhalb von 24 h besuchen möchten.

 

Es ist übrigens nicht erlaubt, Drohnen mitzubringen oder hiermit über das Gelände zu fliegen, hiergegen wird entschieden vorgegangen.

 

Den Tempel selbst erreicht man über einen Weg durch einen schön angelegten Park.

 

Leider werden hier aber auch einige Tiere in viel zu kleinen Käfigen gefangen gehalten und es wird Elefantenreiten angeboten.

 

 

 

Die Treppen nach oben führen unterwegs zu verschiedenen Ebenen, auf denen man die gesamte Tempelanlage umrunden kann.

 

 

Hier hat man die Möglichkeit, die vielen verschiedenen Skulpturen, die in die Steine gemeißelt wurden, zu betrachten. Es hat uns wieder einmal sehr fasziniert wie unterschiedlich und präzise die Skulpturen und Buddhas aussehen.

 

 

Übrigens wurde der Tempel zwischen 750 und 850 gebaut. 1991 wurde er von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. 

 

Ganz oben auf dem Tempel angekommen kann man eine tolle Aussicht rund um die Anlage und zu den Bergen genießen. Erst jetzt sieht man die berühmten Stupas, oder wie wir sie nannten: Glocken. Insgesamt sind es 72 Stück, die sich auf der Terrasse befinden. 

 

 

 

 

 

 

Hier ist man allerdings nicht alleine! Anfangs war bei uns noch recht wenig los, dies änderte sich innerhalb kürzester Zeit und auf einmal waren wir umringt von vielen, vielen Menschen.

Vor allem die asiatischen Touristen waren sehr an uns interessiert und wollten unglaublich viele Selfies mit uns machen. Anfangs war es noch ganz lustig, aber nach einiger Zeit auch ziemlich nervig, aber was macht man nicht alles mit :D

 

Nach ein paar Timelapses, Videos und Fotos machten wir uns wieder auf den Rückweg nach unten.

 

 

 

Unten angekommen, lasen wir auf einem Schild, dass der Tempel im Jahr 2010 durch den Ausbruch des Vulkans Merapi vollkommen mit Asche bedeckt wurde und deshalb gesäubert werden musste. Deutschland hatte sich bei der Instandsetzung finanziell erheblich beteiligt.

 

 

Auf dem Weg nach draußen, läuft man durch einen Markt, auf dem man verschiedene Souvenirs, Klamotten, Essen, Trinken und viele weitere Kleinigkeiten kaufen kann.

 

Ziemlich geschafft von der Sonne und dem langen Tag saßen wir wieder im Bus zurück nach Jogja und kamen dort mit Einbruch der Dunkelheit an.

 

 

Wie hat dir der Beitrag gefallen?

Schaue doch auch mal das passende Video zum Tempel Borobudur an.

 

 

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