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Unsere Neuseeland Reisetipps

August 18, 2018

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Das Leben auf dem Annapurna Circuit

29 Dec 2017

Unser Tagesablauf

 

Das tolle ist, du hast einen sehr geregelten Tag und immer den gleichen Tagesablauf. Du stehst auf, frühstückst, machst dich fertig, wanderst los, isst zu Mittag, wanderst weiter, suchst nach einer Unterkunft, gehst duschen, isst zu Abend und schläfst ein.

Dazwischen genießt du einfach die Natur, machst Fotos, isst ein paar Snacks, triffst andere Wanderer, machst dir Gedanken zu allem Möglichen und freust dich einfach, dass du mitten im Himalaya Gebierge unterwegs bist!

Die einzigen „Herausforderungen“ die du am Tag zu bewältigen hast: du musst dir überlegen, welche leckeren Gerichte du dir von den großen Menükarten bestellst, in welcher Unterkunft du heute übernachtest und hoffen, dass die Nacht nicht zu kalt wird!

 

Unser Reisetagebuch zum Annapurna Circuit findest du hier!

 

 

Das Essen auf dem Annapurna Circuit

 

Was gibt es zu Essen?

Die Speisekarte auf dem Circuit ist wirklich sehr abwechslungsreich. Zwar sind die Grundzutaten meistens Nudeln, Reis oder Kartoffeln, jedoch kannst du zwischen verschiedenen Zubereitungsarten wählen (gebraten, gekocht, mit Gemüse oder Käse, …).

 

 

 

Für den sehr großen Hunger empfehlen wir dir Dal Bhat zu essen. Das ist zwar meistens teurer, jedoch dafür „All you can eat“.

Manche Unterkünfte bieten sogar Pizza, Lasagne oder Burger an.

Das Essen während des Treks wurde immer frisch zubereitet und hat uns immer sehr gut geschmeckt!

Was wir ein bisschen vermisst haben, war Gemüse und Obst. Leider kann auf der Höhe und bei der Kälte nicht viel angebaut werden. Meistens gab es „nur“ Karotten, Kohl und Äpfel. Auf dem Weg zwischen Charme und Upper Pisang gibt es eine große Apfelplantage. Ansonsten findest du Äpfel im Pancacke oder im Müsli zum Frühstück.

 

Der Trek wird übrigens auch Apple Pie Trek genannt, da es in jedem Restaurant selbstgemachten Apple Pie zum Nachtisch gibt ;-)

 

Packe dir auf jeden Fall ein paar Snacks, wie Müsliriegel, Nüsse, Trockenfrüchte oder Schokolade in den Rucksack. Bei größerer Anstrengung hast du trotz Frühstück oder Mittagessen zwischen den Mahlzeiten Hunger. Wenn du Nachschub benötigst, kannst du diese unterwegs nachkaufen, natürlich zu einem teureren Preis.

 

 

Welche Möglichkeiten hast du beim Thema Trinken?

 

Nimm dir auf jeden Fall deine eigene 1-2 Liter Trinkflasche mit. Auf dem Trek gibt es immer wieder Safe Water Drinking Stations, an denen du dir deine Flasche mit Trinkwasser auffüllen kannst. Pro Liter kostet das zwischen 40 und 80 NPR.

Solltest du keine Trinkwasserstation finden, da es diese nicht in jedem Ort gibt oder du dir das Geld sparen möchtest, kannst du dir deine Flasche auch an jedem Wasserhahn oder Brunnen auffüllen. Dann musst du aber auf jeden Fall eine Chlortablette* pro Liter zum Reinigen deines Wassers benutzen. Ab Manang sollte man sogar zwei Tabletten pro Liter benutzen.

 

Übrigens gibt es auch Antichlor-Tropfen*, welche du nach ausreichender Chlorzeit (30 - 60 min) zugeben kannst, um den Chlorgeschmack zu vernichten. Dies können wir dir sehr empfehlen.

 

 

 

Die dritte Möglichkeit ist es, sich Plastikwasserflaschen zu kaufen. Das allerdings würden wir dir nicht empfehlen, da diese Möglichkeit die teuerste ist und du damit viel Müll verursachst. Wir haben uns nur einmal Wasserflaschen gekauft, da wir mehr Wasser für eine längere Tour gebraucht haben und jeweils nur eine Literflasche zum Auffüllen dabeihatten.

 

 

Was ist die Höhenkrankheit und was kannst du dagegen tun?

 

Ab 2.500 m besteht die Gefahr der Höhenkrankheit. Die Höhenkrankheit kann jeden treffen, es hat nichts damit zu tun, wie sportlich, wie alt oder wie fit du bist.

Du kannst dich allerdings langsam an die Höhe gewöhnen und somit die Krankheit vorbeugen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Falls es dich doch erwischt, solltest du auf jeden Fall auf deinen Körper hören und nicht krampfhaft versuchen, weiter aufzusteigen. Dann heißt es absteigen und warten bis es dir wieder besser geht.

 

Wir haben leider bereits in Peru in geringerer Höhe Erfahrungen mit der Höhenkrankheit gemacht und haben dies daher sehr ernst genommen. Deshalb können wir dir nachfolgende Ratschläge sehr ans Herz legen.

 

 

Tipps zum Vorbeugen

 

  • Laufe langsam und hetze dich nicht auf dem Trek

  • Trinke genügend Wasser, auch wenn das Wasser manchmal eiskalt ist

  • Esse Kohlenhydrate

  • Schlafe nie mehr als 500-700 Höhenmeter über der Vornacht

  • Versuche auf der Route eine Nacht in Ngawal und in Upper Pisang zu übernachten

  • Mache einen Tagesausflug zum Ice Lake und

  • Mache einen Tagesausflug zum Tilicho Lake

 

Wir haben alle die o. g. Tipps berücksichtigt und konnten ohne Probleme den Pass überqueren. Auch auf den vorherigen höheren Stationen hatten wir nie Probleme.

 

Anzeichen der Höhenkrankheit

 

  • Kopfschmerzen

  • Schwindel und Übelkeit

  • Orientierungslosigkeit

  • Du fühlst dich wie betrunken

 

Sobald eines der Anzeichen auftritt, solltest du aufmerksam werden. Trinke viel und nehme evtl. Medizin. Sollten die Anzeichen nicht besser werden, wird geraten abzusteigen, bis zur Höhe an denen du keine Probleme hast. Verweile dort einige Zeit und versuche zu einem späteren Zeitpunkt wieder höher zu gehen.

 

Zur besseren Akklimatisation haben wir ab 3.500 Höhenmeter morgens und abends eine halbe Diamox Tablette eingenommen.

 

 

Tipps zu den Unterkünften auf dem Trek

 

Die Unterkünfte auf dem Circuit sind immer sehr einfach, jedoch ausreichend. Die Schlafzimmer sind meistens mit zwei bis vier Betten und einer kleinen Ablagemöglichkeit ausgestattet. Die Zimmer sind nicht beheizt!

 

Sehr selten befindet sich ein kleines Badezimmer mit Toilette und Waschbecken im Zimmer, dann sind die Zimmer aber auch oft teurer. Am Anfang des Treks gibt es meist eine heiße Dusche, die gemeinschaftlich genutzt wird. Toiletten gibt es teilweise im Zimmer, teilweise auch nur gemeinschaftlich.

 

Es ist immer ein Restaurant bei der Unterkunft dabei!

Bevor wir uns für eine Unterkunft entschieden haben, schauten wir uns erst einmal kurz um welche Unterkunft uns von außen gefiel. Viele Besitzer geben sich wirklich Mühe und legen einen schönen Garten mit Blumen an oder haben ein sehr buntes Häuschen, zumindest weiter unten ist das noch der Fall. Je weiter du nach oben kommst, desto einfacher und trister werden die Häuser und die Umgebung, jedoch nicht weniger beeindruckend! Wir können nicht sagen, dass die Übernachtungspreise teurer werden, je weiter du nach oben kommst. Die Preise sind völlig unterschiedlich!

 

Wenn uns ein Haus gefiel, fragten wir nach ob folgendes vorhanden war:

 

  • Heiße Dusche (Gasdusche! Solarduschen waren meist kalt, bis wir da waren...)

  • Beheizter Aufenthaltsraum

  • WiFi

 

Wenn ja, geht es an die Verhandlung des Übernachtungspreises. Oft kannst du dir eine kostenlose Übernachtung aushandeln, wenn du dafür in der Unterkunft zu Abend isst und frühstückst.

Bei etwas „besseren“ Unterkünften, die z. B. sehr neu sind, wirst du wahrscheinlich trotzdem zahlen müssen. Bei uns war es sehr unterschiedlich. Wir hatten kostenlose Unterkünfte und zahlten ab und zu zwischen 100 NPR und 300 NPR.

 

Wir hatten vor dem Trek öfters mal gelesen, dass die Unterkünfte auf dem Circuit ausgebucht sein könnten oder man im Aufenthaltsraum auf einer Matratze schlafen müsste und man sich eher beeilen sollte im Zielort anzukommen. 

Wir waren im November unterwegs und können nur sagen, dass wir so etwas nie erlebt haben.

Bis Manang gibt es unzählige Unterkünfte und wir können es uns gar nicht vorstellen, dass diese alle voll sein können, jedoch wissen wir nicht, wie es in der Hauptsaison - im Oktober, wo fast doppelt so viel los ist - wirklich aussieht. Versuche dich nicht zu hetzen, aber laufe nicht zu spät noch herum. Um ca. 16 Uhr solltest du dir eine Unterkunft suchen. Ab 17:30 Uhr wird es dunkel und dann solltest du auf keinen Fall mehr wandern.

 

 

Kosten auf dem Annapurna Circuit

 

Wir haben während unserer 16-tägigen Trekkingtour zusammen ca. 437 Euro benötigt. Das waren also 218,50 Euro pro Person und durchschnittlich 13,65 Euro pro Tag/pro Person. In dem Betrag sind alle Kosten für die Unterkünfte, das Essen, Trinken (Tee) und Einkäufe wie Toilettenpapier, Snacks oder Wasser enthalten.

Zusätzlich haben wir zusammen noch 42 Euro für den Jeep von Jomson nach Pokhara benötigt.

Wir hatten etwas zu knapp kalkuliert und haben daher oft auf eine Kanne heißen Tee am Abend oder Nachtisch verzichtet.

 

Plane also besser 20-25 Euro pro Tag und pro Person ein.

 

Unterkunft: häufig kostenlos, maximal haben wir 400 NPR für eine Nacht zusammen im Doppelzimmer bezahlt

 

Essen: Dal Bhat gab es für 400 - 600 NPR

 

Trinken: 1 Liter Tee je nach Sorte und Höhe, ca. 250 - 700 NPR

 

 

Hier kommst du zu allen Nepal-Blogeinträgen!

 

Schaue dir hier unsere passenden Videos zum Trek an.

 

 

Hast du Fragen zum Annapurna Circuit? Oder weitere Tipps und Anregungen? Dann lasse uns gerne ein Kommentar da! Wir freuen uns darauf!

 

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