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August 18, 2018

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Missglückter Weltreisestart mit Happyend

25 Aug 2018

Werbung - Für diesen Beitrag haben wir mit flightcomp.de im Rahmen einer Kooperation zusammengearbeitet. Alles was ihr in diesem Beitrag lest, entspricht dennoch unserer eigenen, freien Meinung.

 

 

Was waren wir aufgeregt. Seit mehr als einem Jahr warteten wir auf diesen Tag. Auf den Moment, an dem wir uns von unseren Freunden und Familien verabschieden mussten um in unser bisher größtes Abenteuer aufzubrechen. 

 

 

Am 28. Juni 2017 starteten wir unsere einjährige Weltreise. Schon seit Jahren träumten wir davon. 

Irgendwann im April 2016 trafen wir dann die Entscheidung, dass genau JETZT der richtige Zeitpunkt sei, die Zügel in die Hand zu nehmen und unseren Traum einer Weltreise anzugehen. 

Und so fingen wir an zu planen, Ideen zu sammeln, Pläne zu verwerfen, neue Impressionen zu suchen und wieder alles umzuschmeißen.

Bis zu unserer Abreise sah unser Plan dann so aus, dass wir die komplette Reise auf uns zukommen lassen wollten. Alles kann, nichts muss. Wir hatten so richtig viel Zeit und alle Möglichkeiten...

Auch wenn wir natürlich nach wie vor viele Ideen hatten, so stand bis zum Tag unserer Abreise nur eins fest: unser erster Flug, per Oneway Ticket nach Bali.

 

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Stunden sich unsere Gedanken in den Monaten zuvor um das Thema Weltreise drehten. Da waren so viele Träume dabei, wir hatten so viel Vorstellungskraft, aber auch Ängste.

 

Und so befassten wir uns natürlich auch mit den unangenehmen Themen, wie zum Beispiel:

Was passiert, wenn…

…wir unseren Pass verlieren? …oder wir krank werden? …oder uns das Geld ausgeht?

 

Eine Frage kam uns dabei nie in den Sinn: Was ist, wenn wir unseren Abflug aus Deutschland verpassen? 

 

Warum sollte das auch passieren!? Wir warteten seit Monaten auf diesen Tag, zählten die Minuten und würden genauso pünktlich am Flughafen sein, wie wir es immer sind.

 

Und dennoch passierte es – beinahe. 

 

Zwar waren wir drei Stunden vor Abflug am Flughafen, jedoch wurde uns am Schalter der Check-In verweigert, da wir kein Weiterflugticket ab Indonesien vorweisen konnten und dies zwingend erforderlich ist. 

Natürlich wussten wir das zuvor und hatten auch ein entsprechendes Ticket noch am Morgen beantragt, jedoch haben wir dieses nicht rechtzeitig erhalten. Es handelte sich um ein „Alibi-Flugticket“, das von bestimmten Agenturen nur für die Einreise ausgestellt wird und kurz darauf widerrufen wird. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass schon am Flughafen in Frankfurt so streng die Einreisebestimmungen für Indonesien geprüft werden.

 

Da wir noch genügend Zeit hatten und unsere „Tickets“ eigentlich schon längst da sein sollten, wollten wir einfach noch ein bisschen warten. Wir standen neben dem Check In, warteten und warteten, dass doch endlich unsere Boardingpässe für den Weiterflug kämen, doch nichts passierte. So langsam übertrug sich die Nervosität unserer Familie auch auf uns und wir bekamen Angst, gleich den Start unserer Weltreise zu verpassen. So hatten wir uns den Beginn unserer Reise definitiv nicht vorgestellt! 

 

Mit unseren Handys suchten wir nach einem möglichst billigen Weiterflug von Indonesien aus. Im Notfall könnten wir diesen auch verfallen lassen. 

 

Kurz bevor der Check-In schloss, buchten wir einen Weiterflug nach Kuala Lumpur.

Erleichterung machte sich breit, jedoch waren wir nun ganz schön im Stress. Ehrlich gesagt können wir gar nicht mehr sagen, wie viel Zeit mittlerweile vergangen war.

 

Wir wissen nur noch, dass wir sofort problemlos einchecken konnten und schnell zur Sicherheitskontrolle liefen. Viel Zeit hatten wir mit unserer Familie und Freunden auch nicht mehr, da wir unseren Flug auf keinen Fall verpassen wollten. 

Nach tränenreichen Umarmungen und mehr oder weniger schneller Verabschiedung, machten wir uns auf den Weg zum Boarding.

Reibungslos kamen wir durch die Sicherheitskontrolle und kamen nun endlich am Gate an. 

 

 

Dann ging es auch schon los, das Boarding begann und wir stiegen in das Flugzeug ein. Wahnsinn – ab jetzt hatten wir ein Jahr Zeit die Welt zu sehen. Wir konnten tun und lassen was wir wollten und hatten erstmal keine Rückkehr im Kopf, wie das bei normalen Urlauben der Fall ist.

Im Flugzeug gönnten wir uns einen Gin Tonic und stießen auf unsere Weltreise an :-)

 

 

Nach ca. zehn Stunden Flug kamen wir in Bangkok an. Hier waren wir nicht zum ersten Mal, diesmal allerdings nur zum Umsteigen.

Wir gingen erneut durch die Sicherheitskontrolle, unsere Boardingpässe hatten wir ja bereits in Frankfurt erhalten und schauten nach unserem Gate. Am Gate angekommen, warteten wir wie alle anderen Reisenden auf unseren Weiterflug. 

Die Zeit verging, doch es passierte einfach nichts. Die Anzeigetafel aktualisierte sich nicht und es stand nichts von unserem Flug geschrieben. 

Irgendwann wurden wir dann darüber informiert, dass unser Flug nach Denpasar (Bali) Verspätung hatte. 

Es gab wohl ein technisches Problem mit dem Flugzeug. 

 

 

Die angegebene Verspätung war mittlerweile auch überschritten und die Passagiere vor Ort wurden langsam nervös und ärgerten sich. Eine riesige Meute versammelte sich am Schalter und sprachen wild auf die Flughafenmitarbeiter ein. Diese versuchten zwar die Leute zu beruhigen, konnten aber nichts weiter tun. 

Was macht man nun nach so einer langen Wartezeit? Wir überbrückten die Zeit mit lesen, Musik hören, Blogbeiträge schreiben und schlafen.

 

 

Irgendwann wurden zum Trost ungenießbare Burger einer Fastfood Kette ausgeteilt. 

Wir ließen uns von Thai Airways schriftlich bestätigen, dass sich die Verspätung aufgrund eines technischen Problems ereignete. 

Nach ca. fünf Stunden Verspätung kam endlich die Durchsage, dass wir nun ins Flugzeug konnten. Nach wenigen Minuten waren alle Reisende auf ihren Plätzen und es konnte endlich weitergehen.

 

Viel zu spät und mitten in der Nacht kamen wir endlich auf Bali an und fielen todmüde ins Bett unserer Air BnB Unterkunft. 

 

 

Ein Gutes hatte die Verspätung jedoch:

Aufgrund der Dauer der Verspätung, sowie der Entfernung vom Flug, sollten wir eine pauschale „Ausgleichszahlung durch die EU-Verordnung“ bekommen.

 

Bereits von Bali aus schickten wir ein Musterschreiben an die Airline, mit der Bitte, uns unseren Anspruch in Höhe von 600 EUR pro Person zu ersetzen.

Doch auch ein Jahr später, hatten wir immer noch keinerlei Reaktion erhalten. Leider ist dies oft die „Masche“ und alleine kommt man hier nicht weiter.

 

Verschiedene Anbieter kümmern sich um die „Eintreibung“ des Geldes von den Airlines gegen Provision, sofern sie erfolgreich waren.

 

Zurück in Deutschland gaben wir unseren Fall an flightcomp.de ab. flightcomp.de hebt sich von den anderen Portalen ab.

Diese prüfen nämlich selbst, ob man als Kunde einen Anspruch hat und zahlen sofort einen Ausgleichsbetrag aus. Der Aufwand für uns war minimal, nachdem unsere Unterlagen geprüft wurden und wir die Abtretungserklärung unterschrieben hatten, haben wir unser Geld bereits am Folgetag erhalten!

 

Die Ausgleichszahlung ist zwar etwas geringer als bei anderen Portalen, aber dafür gibt es gleich zwei Vorteile:

 

Zum einen bekommt man das Geld sofort und muss nicht wochen- oder monatelang warten.

 

Und noch viel wichtiger, man hat das Geld sicher. Wenn ein anderes Portal mit der Forderung nicht durchkommt, bekommt man am Ende gar nichts.

flightcomp.de hingegen trägt das Kostenrisiko und als Kunde hat man den Fall schnell und einfach erledigt.

 

 

 

Dank flightcomp.de können wir nach Rückkehr von unserer Reise über den missglückten Start lachen und freuen uns über das Geld für unser nächstes Abenteuer!

 

 

 

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