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Unsere Neuseeland Reisetipps

August 18, 2018

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Von Kalaw zum Inle Lake - Drei Tage Trekking voller Matsch

1 Nov 2017

Jetzt wird’s schmutzig!

 

Früh morgens um 5:30 Uhr kamen wir mit dem Nachtbus von Hpa An in Kalaw an. Wir wurden samt Gepäck mitten auf der Hauptstraße in Kalaw rausgeschmissen und der Bus fuhr weiter. Völlig verschlafen stiegen wir aus und mussten uns erst einmal kurz sammeln und realisieren, dass wir schon in der nächsten Stadt sind. Trotz unbequemer Sitze und einer nicht sehr langen Nacht, ging die Zeit doch schneller rum als gedacht. Wir waren überrascht, dass wir schon angekommen waren.

 

Unser Hotel war nur 300 Meter von unserem aktuellen Standort entfernt und somit liefen wir das kurze Stück.

Netterweise durften wir, ohne diese Nacht zahlen zu müssen, bereits in unser Zimmer einchecken. Erschöpft fielen wir in die Betten und holten noch ein paar Stunden Schlaf nach. In der Stadt hatten wir keine besonderen Ausflüge geplant. Kalaw dient eigentlich nur als Ausgangsort zu den Trekkingtouren zum Inle See, so auch unser Plan.


Leider war Marco etwas erkältet und unsere Lebensmittelvergiftung war auch noch nicht ganz „verheilt“. Am Ende blieben wir doch tatsächlich drei Nächte in Kalaw. In der Stadt gibt es außer einem nicht sehr interessanten Aussichtspunkt und einem kleinen Markt in der Innenstadt wirklich gar nichts zu tun. Was aber auch mal ganz gut war, so konnten wir uns noch einmal richtig auskurieren.

 

Wir buchten, mit zwei anderen Reisenden, die wir bereits in Hpa An kennengelernt hatten, die 3-Tagestour für den nächsten Tag mit der Agentur von Ever Smile Trekking.

 

Am nächsten Morgen stellten wir uns pünktlich den Wecker und machten uns fertig zum Wandern. Einen ersten Blick aus dem Fenster und wir waren nicht mehr so euphorisch wegen des Treks, denn es regnete wie aus Kübeln. Aber was sollten wir machen, gebucht ist gebucht! Also kein Zurück mehr, wir ziehen es durch!

 

10 Minuten später klingelte unser Handy und unsere Mitreisenden waren am Ende der Leitung. Sie hatten keine Lust bei Regen zu laufen und fühlen sich auch nicht fit genug. Nach kurzem Überlegen, sagten wir die Tour für heute auch ab und waren wirklich froh darüber, dass die Trekking Agentur ohne weiteres einverstanden war. Wir verlegten den Start um einen weiteren Tag.

 

Wir verbrachten den regnerischen Tag in einem süßen Café am Stadtrand von Kalaw und aßen leckeren Kuchen.

 

 

Den ganzen Tag über zerbrachen wir uns den Kopf darüber, ob wir die Tour machen sollten oder nicht. Es regnete den ganzen Tag, richtig fit fühlten wir uns auch noch nicht und unsere verbleibende Zeit in Myanmar schwindete, aufgrund des Visums, dahin. Wir warfen sogar eine Münze, haben uns aber nicht an das Ergebnis gehalten :-D

Am Ende machte Marco kurzen Prozess: Komm, wir machen die Trekkingtour morgen einfach! Was soll ich da noch anderes sagen?

Und wir sind so glücklich darüber, dass wir gelaufen sind!

 

Zum Abschluss der Tage in Kalaw, trafen wir uns mit den anderen Reisenden in der wohl einzigen Bar in Kalaw und tranken Myanmar Rum mit Limette.

 

 

 

Ablauf Trekkingtour

 

Wir wussten nicht wirklich viel über den Trek und packten unsere Sachen nach Gefühl und bisheriger Erfahrung. Das tolle war, dass unser großer Backpack von der Agentur mit dem Auto in unser Hotel am See gefahren wurde. Daher haben wir uns schon vorher für ein Hotel entschieden und das auch gebucht. Wir packten nur unseren Daypack mit den nötigsten Dingen. Unsere detaillierte Packliste gibt es am Ende vom Blogbeitrag.

Pünktlich um 08:30 Uhr waren wir am Büro von Ever Smile, wo wir die letzten Infos bekamen, bezahlten (40.000 Kyat p. P.) und unseren Guide vorgestellt bekamen. Unsere Gruppe bestand aus fünf Deutschen, zwei Französinnen und einer Engländerin. Nach Anweisung unseres Guides, bildeten wir einen Kreis und stellten uns kurz einander vor.

 

 

Tag 1

 

Dann ging es auch schon los!

 

Der Weg führte uns am Anfang noch ein bisschen an der Straße entlang, wurde dann aber schnell zu einem Feldweg und endete in einem Trampelweg durch Reisfelder.

 

 

Unser Guide erklärte uns während der Trekkingtour immer mal wieder an verschiedenen Stellen einiges über Myanmar. Er erzählte uns über die Menschen, die Religion, über Essen oder den Verkehr.

Zum Beispiel, warum in Myanmar Rechtsverkehr herrscht, aber der Fahrer dennoch rechts das Lenkrad hat. Ganz einfach: Nach der Militärherrschaft, wollte sich die Regierung von anderen asiatischen Ländern abheben und beschloss daher den Rechtsverkehr. Die meisten Autos in Myanmar stammen aber nach wie vor aus Japan und hier herrscht Linksverkehr, das Lenkrad ist also auf der rechten Seite.

 

 

Lustig waren auch seine vielen Geschichten über seine langjährige Zeit als Tourguide. In mittlerweile sieben oder neun (wir sind uns nicht mehr ganz sicher) Jahren hatte er natürlich schon so einiges erlebt.

 

 

Nach einer kurzen Pause an einem kleinen See, der als Trinkwasserquelle für die Einheimischen genutzt wird, ging es auch schon weiter. Hier klärte uns unser Guide z. B. darüber auf, dass wir niemals unser Handy mit auf die Toiletten während der Tour nehmen sollten. Es gibt überall nur Plumpsklos und es liegen wohl schon einige Handys darin. Bei einer Toilette dürften wir auch niemals die tolle Aussicht von hinter dem Toilettenhäuschen anschauen. Denn an diesem Platz befindet sich die Güllegrube, die nur leicht abgedeckt ist. Zwei Teilnehmern sind schon bis zu den Hüften im Mist eingebrochen 😄.

 

Unser Weg führte uns immer wieder auf und ab, an vielen Reis-, Blumenkohl-, Tomaten- oder Ingwerfeldern vorbei.

 

 

Wir sahen viele Tee- und Chiliplantagen und durchquerten eine große Herde weißer Kühe.

 

 

 

Unsere Mittagspause verbrachten wir auf einem Berg mit einer wirklich tollen Aussicht. Und auch das Mittagessen war hervorragend.

 

 

Es gab Avocadosalat, Naanbrot mit einem Kartoffelcurry und Obst.

 

Nach ca. einer Stunde Rast packten wir zusammen und es ging weiter.

 

Der Weg war wirklich okay zum Laufen und auch das Bergauf und Bergab war in Ordnung. Was uns allerdings sehr zu schaffen machte, waren die unzähligen Pfützen und Matschwege.

 

Jetzt können wir darüber lachen und auch während des Treks war es immer lustig, wenn auch sehr anstrengend.

 

Lustig deshalb, da es nicht nur Matschwege, sondern gleich ganze Matschfelder waren. Es gab kein Weg daran vorbei. Die Pfützen waren so tief, dass man knöcheltief, also samt Schuh, komplett darin versanken.

 

 

Keiner blieb verschont. Jeder unserer Gruppe trat mindestens einmal auf eine rutschige Stelle, versank und kam mit einem Matschschuh wieder heraus. Unsere Engländerin war über den ganzen Trek hin nicht gerade vom Glück verfolgt. Sie fiel unzählige Mal hin und wurde immer dreckiger und nasser. Am letzten Tag musste sie sogar in ihrem Schalfanzug laufen, da sie keine sauberen und trockenen Klamotten mehr dabeihatte! Auch ich bin einmal hingefallen und das samt Kamera – natürlich! Zum Glück ist sie nur ein bisschen schmutzig geworden und es ist nichts weiter passiert!

 

 

Unsere Gruppe war schon nach wirklich kurzer Zeit sehr gut eingespielt, wir verstanden uns alle super und tauschten uns fleißig über unsere bisherigen Reisen aus. Bis auf ein Pärchen waren wir alle Langzeitreisende (ein Gruß an die "Geld spielt keine Rolle Urlauber" 😄😉) und konnten daher schon einiges erzählen. Es war wirklich eine super Gruppe mit sehr tollem Guide. Unser Guide hieß übrigens Momo.

 

Nach 22 Kilometern kamen wir kurz vor Sonnenuntergang an unserer heutigen Schlafgelegenheit an.

 

 

Der erste Blick in unser Matratzenlager, die Toilette und die Dusche waren wirklich in Ordnung.

Unser Schlafzimmer bestand aus einem Haufen von Matratzen mit kuscheligen Decken und Kissen. Wir waren uns schnell einig, wer wo schläft und freuten uns wahnsinnig auf die Dusche. Die Dusche war in diesem Fall, wie auch in der nächsten Unterkunft, ein Brunnen mit a…kaltem Wasser und einer kleinen Schüssel, mit der man sich das Wasser übergoss. Es war so heiß den Tag über, da war das kalte Wasser eine schöne Abkühlung 😃. Unsere Köper waren sogar so aufgeheizt, dass sie anfingen zu qualmen, als wir uns das Wasser übergossen. Vor Blicken war man übrigens durch eine Bambuskonstruktion geschützt.

 

 

Nach dem Duschen gab es ein leckeres Abendessen mit Reis und verschiedenem Gemüse. Unser Guide erzählte uns noch ein paar lustige Gutenachtgeschichten bevor wir alle um 21:00 Uhr ins Bett fielen und das Licht ausmachten.

 

Das Matzrazenlager, die „Dusche“, das Plumpsklo oder das ganze Getier störten mich ehrlich gesagt recht wenig, worüber ich mir am meisten Gedanken machte war, wenn ich nachts auf Toilette musste. Das Toilettenhäuschen befand sich auf der anderen Seite des Geländes. Mitten in der Nacht, über ein stockdunkles Gelände, mitten auf dem Feld zu laufen, finde ich schon sehr gruselig. Aber was soll ich sagen, auch das habe ich ohne größere Probleme geschafft! Zum Glück hatten wir unser Stirnlampe eingepackt!

 

 

Tag 2

 

Wie angekündigt, gab es um 07:30 Uhr Bananenpancackes zum Frühstück.

 

Lustige Geschichte: Unser Guide fragte uns am Abend vorher, wer Ei isst und wer nicht. Marco meldete sich als Nicht-Ei-Esser. Was es zum Frühstück gab wurde uns allerdings nicht verraten. Wir gingen mal von Rühr- oder Spiegelei aus.
Als wir an den Frühstückstisch kamen stand auf jedem Platz ein leckerer Bananenpancacke, nur nicht bei Marco. Er bekam kurze Zeit später einen extra Pancacke ohne Ei im Teig. Nur blöd, dass Marco auch keine Bananen isst und das Ei im Teig für ihn völlig in Ordnung gewesen wäre 😄.

 

Zumindest sorgte dieses kleine Missverständnis zur Belustigung am Morgen und wir machten uns auf den Weg, denn heute hatten wir 24 km vor uns.

 

 

Übrigens gibt es auf der ganzen Strecke immer wieder kleine Läden, wo du dir Wasser für 300 – 500 Kyat und Snacks kaufen kannst. In den Unterkünften kannst du dir auch Bier, Cola oder Sprite kaufen.

 

Nach einigen Stunden laufen, sammelten wir zwei weitere Wanderer ein. Die beiden hatten sich für die zwei Tagestour entschieden und wurden dann einfach zu unserer drei tägigen Tourengruppe dazu gesteckt. Unten im Beitrag: Im Vergleich 2 oder 3 Tage Trekking.

 

 

Unsere nun 11-Köpfige Gruppe lief und lief und lief, machte Pause, fotografierte, filmte, quatschte, und kam endlich an ihrem Rastplatz zur Mittagspause an.

 

Die Pause verlief sehr ruhig, jeder versuchte noch kurz ein Nickerchen zu machen. Wir stimmten uns allerdings ab, schnell weiter zu gehen, da wir noch ein ganzes Stück vor uns hatten und es bereits Nachmittag war.

Der ganze Matsch und die Flüsse, die wir überqueren mussten, hat uns von der Zeit etwas zurückgeworfen.

Nach dem Mittag fing es auch noch an zu regnen. Es half nichts, wir mussten weiter.

 

Langsam ging die Sonne unter und wir hatten es immer noch nicht geschafft an unserer Unterkunft anzukommen. Kurz nach Sonnenuntergang, es war bereits dunkel, mussten wir noch ein letztes Mal den Berg hochlaufen und wir erreichten unser Nachtlager. Der Hausherr wartete bereits auf uns. Diesmal schliefen wir nicht im Haus, sondern in einer Bambushütte, die voll von riesigen Spinnen war!

 

 

 

Unser Host versuchte sie alle zu beseitigen, denn auch in der Dusche und der Toilette waren einige Spinnen zu finden.

 

Nach einem wieder sehr leckeren Abendessen, spielte unser Guide Gitarre und sang zusammen mit dem Hausbesitzer ein paar Lieder für uns. Die beiden machten das wirklich super und die ganze Atmosphäre war wirklich sehr schön!

 

 

Wir haben die beiden auf Video und können es uns heute noch anschauen, das macht wirklich Spaß und weckt tolle Erinnerungen!

Ich denke auch, dass auch nicht jeder Guide so ein offener und lustiger Mensch ist! Das macht schon viel aus bei so einer langen Zeit die man zusammen verbringt.

 

 

Diesmal gab es bereits um 06:30 Uhr Frühstück. Nachdem wir alle einigermaßen wach und gestärkt waren, liefen wir los. Leider wurden unsere Schuhe und Klamotten über die Nacht nicht trocken und es war nicht sehr angenehm in nasse Wandersocken und dann noch in feuchte Wanderschuhe zu steigen.

Der heutige Tag war unser letzter Trekkingtag und es ging den ersten Teil der Strecke nur bergauf und dann nur noch bergab. Die Landschaft war nicht mehr ganz so abwechslungsreich wie die Tage zuvor, aber trotzdem schön.

 

 

Heute hatten wir „nur“ 14 Kilometer vor uns.

Auf dem Berg angekommen, stand ein kleines Kassenhäuschen, in dem wir die Eintrittsgebühr für das Inle See Gebiet zahlten, 13.500 Kyat pro Person. Das Ticket ist fünf Tage gültig.

 

 

Von hier oben konnten wir in der Ferne bereits den See entdecken.

 

Die Sonne brannte und unsere Gruppe zerriss sich leider immer mehr. Die einen waren schneller, die anderen langsamer. Wir spielten uns irgendwo in der Mitte ein.

Am Fuße des Berges angekommen, zeigten wir unser gekauftes Ticket am Wachposten vor und erreichten endlich ein kleines Bambusrestaurant zum Mittagessen.

 

Es gab gebratenen Reis und Obst. Viel gegessen haben wir alle nicht, dafür fanden wir alle schnell einen Platz auf den Bambusliegestühlen im Restaurant.

Jetzt hieß es auch schon Abschied nehmen von unserem Guide. Für ihn endete die Tour hier und er fuhr zurück nach Kalaw. Wir wurden mit dem Boot nach Nyaungshwe, der Stadt direkt am See gebracht. Dort warteten unsere Backpacks bereits in unseren gebuchten Hotels. Nach einem schnellen Gruppenbild verteilten wir uns in die Boote und es ging los.

 

Tipp: Die Tourguides verdienen nicht viel und freuen sich riesig über ein kleines Trinkgeld. Wir haben alle unserer Gruppe angesprochen, ob wir nicht zusammenlegen wollen. Bis auf zwei Personen, war auch jeder sofort dabei. So kam dann auch ein bisschen was zusammen...

 

 

Die Bootsfahrt war im Preis der Trekkingtour enthalten.

Normalerweise wird man mit dem Boot direkt zur Stadt gebracht und die Tour ist damit offiziell zu Ende. Für 1.000 Kyat extra pro Person, fährt das Boot noch ein paar Sehenswürdigkeiten auf dem See an und man spart sich das Geld für die übliche Bootstour auf dem See. Denn das Boot hatten wir ja bereits bezahlt.

 

 

Was wir leider nicht wussten war, dass die Tour eher an eine Kaffeefahrt erinnerte. Wir wurden zu einer Weberei, einem Silberschmied und einer Zigarrenfabrik gefahren, die ihre Ware natürlich unbedingt an uns verkaufen wollten.

 

 

 

Es war schon interessant die Handarbeiten zu sehen, jedoch waren wir uns nicht sicher, ob das jetzt nur gerade für uns gemacht wird, oder ob der Schmuck, die Tücher und Klamotten wirklich alle von Hand gemacht werden. Die Bootsfahrt an sich, hat trotz dem vielen Regen, sehr viel Spaß gemacht und die Landschaft außenherum war wirklich schön!

 

 

Der komplette Inle See ist bewohnt. Die Häuser wurden auf Stelzen in den See gebaut. Sehr bekannt sind auch die schwimmenden Gärten der Familien, auf denen die Einheimischen Tomaten oder anderes Gemüse anbauen. Gepflegt wird der Garten direkt vom Boot aus.

 

 

 

Angekommen am Hafen in Nyaungshwe, trennten sich die Wege unserer Gruppe und jeder checkte in seine Unterkunft ein. Wir trafen uns am Abend wieder mit den drei Deutschen unserer Gruppe zum Essen und verbrachten noch einen lustigen Abend zu fünft.

 

Wir sind wirklich super froh darüber, dass wir die Trekkingtour gemacht haben. Wir hatten eine tolle Gruppe, einen super Guide und konnten viele neue Menschen kennenlernen. Die Natur und die Landschaft von Myanmar entdeckt man auf diese Weise noch einmal ganz anders und erlebt Dinge, die es sonst nicht gegeben hätte. Die Einheimischen waren immer super lieb und das Essen immer sehr lecker.

 

 

Vielen Dank dafür!

 

Hat dir der Blogbeitrag gefallen? Hier kommst du zu unserem passenden Video - Teil 1! Und hier kommst du zu Teil 2!
 
 
Hast du auch schon einmal so eine Trekking Tour gemacht? Wie hat sie dir gefallen? Schreibe uns gerne ein Kommentar!
 
 
Ein paar wichtige Infos:

 

 

Vergleich 2- oder 3-Tage Trekking?

 

Wir empfehlen definitiv die 3-Tages Tour. Die Landschaft am ersten Tag ist am Schönsten. Dieser Tag fehlt dir komplett bei der 2-Tages Tour. Du wirst bei der 2-Tages Tour am zweiten Tag zur Gruppe der 3-Tages Tour dazu gesteckt. Du wirst mit dem Auto an einen Rastplatz gefahren und dort sammelt dich die Gruppe auf.

In unserer Gruppe fanden diese Personen leider keinen richtigen Anschluss mehr an unsere Gruppe, da wir schon aufeinander eingespielt waren und unsere "Insider-Gags" hatten.


Zudem gab es bei unserer Trekking Agentur keinen preislichen Unterschied zwischen den beiden Touren. 


Körperlich ist die 3-Tages Tour auch auf jeden Fall machbar. Das Essen war immer sehr lecker. Die Unterkünfte sind sehr einfach aber in Ordnung. 

 

 

Packliste Trekkingtour (wir waren Mitte Oktober)

  • Wanderschuhe

  • 1-2 Wandersocken

  • 1 Socken für abends

  • 1 Flip Flop

  • 3 Unterwäsche

  • 1 lange Trekkinghose

  • 1 kurze Trekkinghose

  • 1 Weste oder einen Pulli

  • 1 Regenjacke

  • T-Shirt zum Trekken und T-Shirt für abends

  • Sonnenbrille

  • Sonnencreme

  • Zahncreme, Zahnpasta

  • Wir hatten einen Schlafsack dabei, ist aber nicht notwendig. Es war warm und sauber in der Unterkunft

  • Duschgel/Shampoo

  • Klopapier

  • Taschenlampe/Stirnlampe

  • Foto + Ladekabel

  • Regenschutz für Rucksack

  • 1-2 Liter Wasser, du kannst aber den ganten Weg über immer wieder Wasser kaufen

  • evtl. Snacks

  • evtl. Medizin: Pflaster, Kohletabletten, Desinfektion, Schmerztabletten

 

 

Eine Alternative zum Trekking wäre gewesen:

 

Mit dem Zug von Kalaw zum Inle Lake

 

Die Fahrt dauert nur 3,5 Stunden und die Natur soll wirklich schön sein! Unsere beiden Begleiter sagten die Trekkingtour mittlerweile komplett ab und buchten sich ein Zugticket.

Der Zug fährt zweimal am Tag: 11:40 Uhr und 13:00 Uhr

Was wir im Nachhinein erfahren haben ist, dass der Zug so verspätet war, dass die beiden im Dunkeln gefahren sind und somit keine Aussicht genießen konnten – wirklich schade!

 

 

Übernachtung Kalaw

 

Mya Sabai Inn

Die Zimmer sind schön eingerichtet und sauber. Wir hatten sogar unseren eigenen Balkon am Zimmer. Das Frühstück ist inklusive.

 

 

Restaurant Kalaw

 

Everest Nepali Food Center: Das Restaurant befindet sich in der Innenstadt. Hier gibt es indonesische Küche zu günstigen Preisen. Die Portionen sind rießig und das Essen sehr lecker.

 

Sprouting Seeds Cafe & Bakery: Das süße Café liegt etwas versteckt am Stadtrand. Dort gibt es nur selbst gemachte Dinge, wie Pancackes, Kuchen oder kleine Gerichte. Der Kaffee ist sehr lecker.

 

Red House Bar & Restauarnt: Ein Italiener mitten in Kalaw. Die Pizza wird sogar im Steinofen gebacken und ist wirklich gut. Der Besitzer kommt aus Italien und lebt in Myanmar.

Drinnen ist es fast ein bisschen zu schick eingerichtet für meinen Geschmack.

 

 

Was kostet 💰 eine Reise durch Myanmar? 

Alle Infos und Tipps zu unserer Route 👣, unseren Unterkünften 🛏️, unseren Highlights 👍 und vieles mehr hier!

 

 

 

 

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