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Unsere Neuseeland Reisetipps

August 18, 2018

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Mandalay und Umgebung

4 Dec 2017

Vom Land ging es zurück in die Stadt. Wir waren in Mandalay. Mandalay liegt ziemlich genau in der Mitte von Myanmar und ist mit dem Bus, mit dem Boot oder mit dem Zug zu erreichen.

 

In Mandalay und Umgebung verbrachten wir nur einen ganzen Tag. Ein straffes Programm stand an, aber wir würden es schon schaffen! Natürlich konnten wir an einem Tag nicht alles sehen und wir beschränkten uns auf ein paar Sehenswürdigkeiten!

 

Mandalay selbst hat gar nicht so viel zu bieten, jedoch hat die Umgebung wirklich schöne Ecken.


Wir mieteten uns wieder einmal einen Roller. Für das, dass wir in Myanmar kein Roller fahren wollten, hatten wir uns mittlerweile schon bestimmt dreimal einen gemietet. Der Hotelbesitzer fragte auch mindestens dreimal nach, ob Marco ein wirklich guter Fahrer sei und gab uns viele Tipps zwischen welchen Uhrzeiten wir besser keinen Roller fahren sollten...

 

In einer Großstadt war es schon etwas anderes, als gemütlich auf dem Land in der Natur hin und her zu fahren, aber Marco ist wirklich ein super Rollerfahrer und so klappte auch alles reibungslos!

 

Wir hatten im Hotel diesmal kein Frühstück mit dabei und machten uns daher in der Umgebung auf die Suche nach etwas Essbaren. Wir entdeckten ein kleines Café in dem wir uns einen wirklich guten Cappuchino und Croissants bestellten.

Während wir unser Frühstück genossen und mit unseren Gedanken gerade ganz wo anders waren, nämlich bei unserer Route durch Australien, gab es auf einmal einen lauten Schlag und wir sprangen von unseren Plätzen auf. Ich konnte meinen Augen nicht trauen, aber es geschah wirklich!

Marco war komplett nass und dreckig. Unsere Teller und Tassen flogen im Café herum und unsere Handys lagen mittendrin.

Die Mitarbeiter im Café kamen aufgregt zu uns gerannt und blabberten wild drucheinander.

 


Wir können es nicht glauben, aber wir wurden gerade fast erschlagen. Und zwar von einem Deckenstück des Cafés, das sich gelöst hatte.

Zum Glück war es kein Beton was da von der Decke fiel. Durch den ganzen Regen in der Nacht, hatte sich das Teil wohl aufgeweicht und gelöst und fiel genau herunter, als wir gerade am Frühstücken waren. Wirklich unglaublich! Marco war noch etwas geschockt, denn er bekam alles ab. Die Besitzer halfen uns, unseren Rucksack, Sonnenbrille und Handys trocken und sauber zu machen.
Ich glaube sie standen für den Moment selbst kurz unter Schock. Wir bekamen unser Geld für das Frühstück zurück und zwei große Geschenktüten mit allerlei Gebäck als Wiedergutmachung.

 

Natürlich mussten wir uns nochmal umziehen und unsere Sachen trocknen. Mittlerweile konnten wir aber schon wieder ein bisschen darüber lachen!


Der kleine Vorfall hielt uns natürlich nicht davon ab, auf unsere geplante Sightseeingtour zu gehen und wir machten uns auf den Weg.

Zuerst besuchten wir das „Größte Buch der Welt“.
 
 
Um die große Goldene Kothodaw Pagode stehen 729 weiße kleinere Pagoden.
 
 
In den weißen Pagoden stehen Tafeln auf denen die buddhistische Lehre geschrieben steht. Würde man den Text in ein Buch drucken lassen, hätte dieses über 15.000 Seiten. Aus diesem Grund wird der Tempel auch als das größte Buch der Welt bezeichnet.
 

 

Vor dem Tempel, kam eine Frau auf mich zu gelaufen. So schnell konnte ich gar nicht reagieren, da malte sie schon wunderschöne Blätter aus der Thanaka Paste auf meine Wangen. Natürlich wollte sie Geld dafür und versuchte uns daraufhin Postkarten zu verkaufen. Wir gaben ihr 1.000 Kyat als Dankeschön und verzichteten auf die Karten.

 

 

Auch bei dieser Pagode gab es wieder einige Hundebabys. Die sind so süß und sehr zutraulich :-)

 

 

Nächster Halt war der Mandalay Hill. Auf dem Weg dorthin mussten wir erst einmal tanken. einmal volltanken kostete uns 2.000 MMK.

 

 

Der Hill ist 236 Meter hoch, liegt im Norden der Stadt und gar nicht weit von der Kothodaw Pagode entfernt.

Der Weg auf den Hill ist ziemlich kurvig, steil und lang. Kein Sorge! Du musst ihn nicht hochlaufen, wenn du nicht möchtest. Du kannst bis zum Eingang mit dem Roller, dem Auto oder dem Taxi fahren.

 

Entweder du fährst bis ganz nach oben und zahlst insgesamt 400 MMK für das Hochfahren und Parken oder du stellst deinen Roller ein bisschen weiter unten ab und zahlst nur 200 Kyat zum Hochfahren.

Hier läufst du allerdings noch einige Treppenstufen nach oben. Wir entschieden uns für diesen Weg und liefen an vielen kleineren Tempeln und Verkaufsständen vorbei bis wir oben ankamen. Von hier oben hatte man eine tolle Aussicht auf Mandalay.
 

 

 

Der Tempel war mit kleinen bunten Spiegelstücken verziert und glänzte mit der Sonne um die Wette.

 

 

 

 

Für den Mandalay Hill zahlten wir pro Person 1.000 Kyat Eintritt.


Weiter ging unsere Fahrt zum Mahamuni Pagode.

 

Hier ist das besondere, dass es einen Buddha im Inneren gibt. Okay, das ist nicht sehr besonders, denn in jeder Pagode befindet sich ein Buddha :-D

Das wirklich besondere ist, dass der Buddha über Jahre mit Blattgold verziert wurde. Die dünnen Blättchen werden täglich von vielen Besuchern auf den Buddha geklebt. Daher ist der Buddha mittlerweile ziemlich verformt. Diese kleine Zeremonie ist übrigens nur für Männer erlaubt.

Frauen sitzen vor dem Raum in dem der Buddha sitzt und beten. Was im Inneren geschieht, wird auf vielen kleinen Monitoren nach draußen übertragen.

 

Da wir die Gebühr zum Fotografieren nicht zahlten, haben wir hiervon auch keine Bilder.

 

Für das Parken zahlten wir in Mandalay übrigens bei jeder Sehenswürdigkeit 200 Kyat.

 

Den Königspalast haben wir in Mandalay nicht besucht. Wir sind einige Male drumherum gefahren, denn er befindet sich mitten in der Stadt. Von außen sieht das Geländer sehr schön aus, von drinnen können wir nichts berichten.

 

Um Mandalay liegen die drei bekannten Orte Amarapura, Inwa und Sagaing.

Du kannst diese auf jeden Fall miteinander verbinden und normalerweise reicht ein Tag um alle drei Orte zu besuchen. Wir sind mit unserem Roller auf eigene Faust zu den Orten gefahren, du kannst dir aber auch einen Guide nehmen. In Mandalay gibt es viele Anbieter die Touren zu den Orten anbieten. Wir entschieden uns dazu, Inwa mittags und Amarapura zum Sonnenuntergang zu besuchen.

 

Von Mandalay fährt man ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde bis nach Inwa.

Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Unglaublich wie die Landschaft sich wieder veränderte. Die Umgebung erinnerte uns ein bisschen an Hpa An.

 

 

In Inwa haben wir viele Ochsen, Pferdekutschen und Reisfelder gesehen. Mit den Pferdekutschen kannst du dich vor Ort zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten fahren lassen.

 

 

Unser Ziel war das Shwenandaw Holzkloster.

 

Vor dem Kloster steht ein kleines Kassenhäuschen, bei dem du für das Gebiet Mandalay und Umgebung 10.000 Kyat pro Person zahlen musst. Das Ticket ist wieder für fünf Tage gültig. In Mandalay selbst wurden wir nicht einmal nach dem Ticket gefragt und auch der Hill kostet extra.

 

 

 

Mal etwas anderes als immer nur Pagoden anzuschauen.

 

Wir müssen sagen, wir waren schon etwas müde von den ganzen Pagoden die wir bisher alle gesehen haben. Daher kürzten wir unser Programm in Mandalay auch ein bisschen ab.

 

Trotzdem hielten wir auf dem Weg zum Kloster immer mal wieder an einigen Pagoden, denn irgendwie sind sie doch alle verschieden und wunderschön.

 

 

Diese hier z. B. ist komplett eingefallen, es steht nur noch der untere Teil. Man geht davon aus, dass die Pagode bald komplett einfallen wird und nur noch eine Ruine zurück bleibt.

 

 

Die Zeit verging mal wieder wie im Flug und wir machten uns auf den Rückweg nach Amarapura, zu unserem heutigen Sonnenuntergangsplatz.

 

Es war ein Wettlauf gegen die Zeit, wir hatten nur noch ca. eine Stunde zum Sonnenuntergang. Mit unserem kleinen Roller fuhren wir mit Höchstgeschwindigkeit über den Highway um pünktlich an der U-Bein Brücke zu sein.

 

Der bekannte Spot zum Sonnenauf- oder Untergang war bestimmt voll und wir wollten einen guten Platz zum Fotografieren erwischen. Wir schafften es kurz vor Sonnenuntergang da zu sein und hatten sogar noch Zeit ein bisschen über die Brücke zu schlendern. Am besten du schaust dir die Sonne nicht von der Brücke an, sondern von dem Ufer oder von einem Boot aus.

So hast du die Brücke mit auf deinen Fotos. Du kannst dir ein Boot mieten oder du suchst dir am Ufer ein schönes Plätzchen.

Wir entschieden uns für das Ufer.

 

 

 

Nachdem wir in Bagan wirklich Pech mit dem Wetter hatten, wurden wir hier mit einem schönen Sonnenuntergang überrascht.

 

 

Auf dem Weg zurück zur Unterkunft, verabredeten wir uns noch zum Essen. Für 5 km brauchten wir aufgrund der Uhrzeit mindestens 45 Minuten.

 

 

 

Hier kommst du zu unserem passenden Vlog!

 

 

Ein paar wichtige Infos:

 

Anreise

 

Mit dem Minibus von Bagan um 12:00 Uhr, Dauer: 6-7 Stunden, Kosten: 9.000 Kyat

 

 

Abreise

 

Mit dem Bus um 14:00 Uhr nach Hsipaw, Dauer: 5-6 Stunden, Kosten: 6.000 Kyat

 

 

Übernachtung

 

Hotel Venus

Das Hotel war in Ordnung. Es war nicht ganz so sauber und neu wie auf den Bildern im Internet. Frühstück war leider nicht inklusive. Die Mitarbeiter des Hotels sind sehr freundlich.

 

 

Restaurant

 

Shan Ma Ma: Im Restaurant gibt es leckere und günstige regionale Küche. Die Bedienungen sind sehr freundlich. Man hat die Möglichkeit sich an einem Buffet zu bedienen oder a la Carte zu Essen.

 

Marie Min: Das indische Restaurant bietet nur vegetarische Gerichte an. Das Essen ist sehr lecker, frisch und günstig. Es gibt zudem leckerer Smoothies.

 

 

Was kostet 💰 eine Reise durch Myanmar? 

Alle Infos und Tipps zu unserer Route 👣, unseren Unterkünften 🛏️, unseren Highlights 👍 und vieles mehr hier!

 


Hat dir der Beitrag gefallen und hast du vielleicht noch weitere Tipps für Mandalay? Lasse uns gerne einen Kommentar da!

 

 

 

 

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