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Unsere Neuseeland Reisetipps

August 18, 2018

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Mount Batur Bali - Tour zum Sonnenaufgang

20 Jul 2017

Da wir zum Anfang unserer Reise nur ein paar Tage auf Bali bleiben wollten und nur etwa drei Tage in Ubud, wollten wir den immer noch aktiven Vulkan Mount Batur ziemlich bald besteigen.

 

Auf ganz Bali werden Touren zum bekannten Mount Batur angeboten. Besonders in Ubud reihen sich die kleinen Häuschen der Touristeninformationen aneinander.

Die Tour ist niemals ausgebucht und man kann sie noch am gleichen Tag für die kommende Nacht buchen. Es handelt sich immer um ein und dieselbe Tour mit genau dem gleichen Ablauf und Inhalt.

 

Wir sprachen über die Tour mit unserem Host Ari, der natürlich einen Freund hatte, über den wir die Tour buchen könnten.

Für 300.000 IDR (20 €) pro Person würde er alles Weitere für uns organisieren.

 

Am Abend sind wir aber dennoch los und verglichen die Tour und die Kosten mit einigen weiteren Anbietern und kamen auf das gleiche Ergebnis.

Das war wohl die gewisse Unsicherheit im neuen Land am Anfang, so dass man nicht gleich Jedem trauen wollte ;))

 

Ursprünglich wollten wir den Mount Batur auf eigene Faust besteigen. Auch darüber sprachen wir mit unserem Host, er sagt uns allerdings, dass das keine gute Idee wäre, da es seit 2000 verboten ist, ohne Guide loszuziehen.

In diesem Jahr sind wohl zwei Deutsche bei einem Ausbruch des Vulkans ums Leben gekommen, sie waren alleine unterwegs.

 

Also vertrauten wir Ari und buchten die Tour über ihn, um 02:00 Uhr sollten wir an der Unterkunft abgeholt werden.

 

 

Anreise

 

Wir stellten unseren Wecker auf 01:40 Uhr, 20 Minuten zum fertig machen sollte reichen, was war groß zu tun?!

Am Vorabend packten wir unsere Rucksäcke mit Wasser, Nüssen, warmer Kleidung, unseren Stirnlampen und natürlich das ganze Fotoequipment und gingen früh schlafen.

 

Pünktlich als der Wecker klingelte sprangen wir mehr oder weniger aus dem Bett, schnappten uns unsere Rucksäcke und warteten auf unseren Guide.

Kurz darauf wurden wir, sowie vier weitere Reisende aus verschiedenen Unterkünften eingesammelt.

Nach kurzer Fahrt, war der erster Stopp an einem kleinen Warung, bei dem wir Kaffee oder Ingwertee und einen Bananenpancacke bekamen.

Auf Nachfrage einer Reisenden nach einem zweiten Pancacke, wurde dies verneint, da im Package nur einer vorgesehen war :-P

 

Nach dem kleinen Snack, erhielten wir unser zweites Frühstück in einem Plastikbeutel, bestehend aus einer Flasche Wasser (600 ml), einem hartgekochten Ei, einem Toast und einer Banane, ausgehändigt.

Leide schlecht für Marco, da er weder Eier, noch Bananen isst und ein ungetoastetes, trockenes, weißes Toastbrot auch nicht gerade zu seinen Lieblingsessen zählt.

Aber ich muss zugeben, dass ich bis auf die Banane auch nicht mehr essen wollte. Lecker war wirklich anders… Aber wir sind ja auch nicht zum Essen auf den Vulkan ;)

Wir empfehlen auf jeden Fall noch mehr Wasser und einen kleinen Snack mitzunehmen.

 

Weiter ging die Fahrt, bis zum Ausgangspunkt der Tour. Auf einen riesigen Parkplatz voller Autos. Hier hatte man die Möglichkeit noch einmal auf Toilette zu gehen.

Wir wurden von unserem Fahrer abgesetzt und unseren zwei Guides vorgestellt. Es waren zwei junge Mädels, keine Ahnung wie alt die beiden waren. Es könnten Mutter und Tochter gewesen sein…

Es war jetzt ca. 04:00 Uhr, der Aufstieg dauert ungefähr 1,5 Stunden.

 

Jeder von uns erhielt eine Taschenlampe. Wir hatten zudem noch unsere eigenen Stirnlampen eingepackt, was wirklich praktisch war, so hat man die Hände frei ;)

 

Der Weg war stockdunkel, obwohl so viele Menschen mit Lampen unterwegs waren. Wir liefen auf einem kleinen Pfad durch Gräser und Büche.

Anfangs war der Weg noch sehr entspannt, wir waren uns sicher, dass es nicht lange so bleiben würde.

 

In der Ferne konnten wir auch schon einige Lichter viel weiter oben auf dem Berg sehen. Die Lichter schlängelten sich bis rauf auf den Vulkan, es sah aus wie eine beleuchtete Ameisenstraße :D

 

Der Weg führte uns rasch bergauf. Nach der ersten Steigung verloren wir leider eine Frau unserer Gruppe, die den Weg bis oben nicht schaffte und die wir erst nach unserer Rückkehr wieder trafen. Eine unserer Guides blieb bei ihr, was wirklich toll von ihr war.

 

Immer mal wieder machten wir Pause und wir hatten Gelegenheit zu trinken.

 

Auf dem ganzen Weg nach oben wurden wir nicht einmal kontrolliert, ob wir einen Guide oder unsere Tickets dabeihaben. Durch einen offiziellen Eingang sind wir auch nicht gelaufen.

 

 

Die Mount Batur Tour auf eigene Faust?

 

Das Argument dagegen war, dass man die Tour nicht ohne Guide machen dürfte. Man könnte sicherlich mit dem Roller zum Ausgangspunkt auf den Parkplatz des Mount Batur fahren und alleine hochlaufen.

Es kann sein, dass evtl. an der Einfahrt zum Parkplatz ein Ticket verlangt wird, dazu können wir aber leider nichts sagen.

Verlaufen kann man sich bei den vielen Menschen aber definitiv nicht.

 

Übrigens, ist der Vulkan Mount Batur zwischen 1804 und 2000 insgesamt 26 mal ausgebrochen - und es kann jederzeit wieder zu einer Eruption kommen.

 

Nun wurde der Anstieg auch schon härter. Der Weg war aus Sand und wurde rutschig, an manchen Stellen musste man auch ein bisschen klettern.

Insgesamt meisterten wir ca. 700 Höhenmeter.

 

Wir waren die einzigen aus unserer Gruppe, die Wanderschuhe anhatten, waren aber ziemlich froh darüber.

Wir haben die Wanderschuhe im Gepäck, da wir auf unserer Reise mehrere Trekkingtouren geplant haben. Es ist aber auch auf jeden Fall auch mit Turnschuhen machbar.

Sogar mit Flip Flops haben es manche geschafft oben anzukommen :D

 

Langsam wurde uns richtig warm und wir zogen unsere Jacken aus. Je weiter wir nach oben kamen, desto steiler wurde es und desto langsamer kamen wir voran.

Es gab unterwegs sogar ab und zu ein wenig Stau, da sich auf dem schmalen Weg nach oben immer mehr Menschen versammelten und man nur noch hintereinander herlaufen konnte.

 

Am höchsten Punkt auf ca. 1.700 Meter angekommen, sahen wir bereits einen kleinen roten Punkt der Sonne.

 

 

So verschwitzt, nur ihm Shirt auf dem Vulkan, wurde uns wieder kalt und wir zogen unsere Sommerdaunenjacken an. Vielleicht wäre auch ein Wechselshirt ganz gut gewesen.

 

Wir suchten uns noch ein freies Plätzchen in Mitten der vielen Menschen und schauten in die Dunkelheit, in der um ca. 06:00 Uhr die Sonne aufgehen sollte. Es war schon ein bisschen heller geworden.

Unter uns konnten wir die Wolken bereits sehen. Die Aussicht war schon jetzt der Hammer.

 

  

Den Sonnenaufgang haben wir einfach nur genossen. s kann man einfach nur genießen. Es sieht wunderschön aus, wie sie sich durch die Wolken kämpft und die Landschaft drum herum langsam sichtbar wird.

Gegenüber schaut man auf die beiden Vulkane Abang und Agung.

 

 

 

Als die Sonne komplett draußen war wurde gejubelt und geklatscht, eine super Stimmung da oben! Nun wurde es auch wieder wärmer oder man kann sagen gleich richtig heiß.

 

Nach dem wunderschönen Sonnenaufgang, bemerkten wir rechts neben uns den Vulkankrater, den wir bei Dunkelheit überhaupt nicht gesehen hatten. Es ging ziemlich steil herunter, auch hier war der Ausblick beeindruckend.

 

  

Wir machten schnell noch ein paar Erinnerungsfotos und Videos, denn so lange blieben wir nicht oben, wir wären gerne länger geblieben.

 

 

  

 

Unser Guide sammelte die Taschenlampen und alle Reisenden unsere Gruppe ein und wir machten uns auf zum Abstieg.

Wir nahmen diesmal einen anderen Weg, der teilweise durch den Dschungel und an vielen Chilli- und Tomatenfeldern vorbeiging. Er war wirklich schön zum Laufen. Irgendwann begegneten wir dieser riesigen Spinne.

 

 

Leider liefen wir nicht auf dem Krater des Vulkans entlang, was prinzipiell möglich ist. Zumindest haben wir einige Menschen dort laufen sehen.


Ganz nebenbei war es toll, dass wir in unserer Gruppe ein Mädchen kennengerlernt hatten, die gerade auf Nusa Penida war und mit Mantas tauchen konnte.

Da wir auch geplant hatten die Insel zu besuchen, kamen wir schnell mit ihr ins Gespräch. Sie gab uns viele hilfreiche Tipps, für Unterkünfte, Tauchschulen und weitere Sehenswürdigkeiten auf der Trauminsel. Wir buchten uns auch genau die empfohlene Unterkunft mit Tauchschule, dazu mehr in unserem Video!

 

Unten angekommen, stiegen wir in die Autos und wurden zurück nach Ubud gefahren. Es war jetzt ungefähr 09:00 Uhr. Ein paar Mädels unserer Gruppe wurden bei den nahegelegenen Hot Springs rausgelassen, wir hatten allerdings keine Badesachen dabei und fanden den Eintritt in Höhe von 150.000 IDR (10,00 €) pro Person ziemlich überteuert.

 

 

Auf der Rückfahrt schliefen wir alle ein und träumten von dem Aufstieg auf den Mount Batur mit einem wunderschönen Sonnenaufgang.

 

In Ubud kamen wir ca. um 10:30 Uhr an und bekamen erst einmal ein leckeres Frühstück in unserem Homestay :)

 

 

Kurze Zusammenfassung:

 

 

Unbedingt mitnehmen:

 

  • Festes Schuhwerk

  • Jacke/ Pulli zum drüber ziehen

  • Stirnlampe

  • Kameraausrüstung

  • Wasser

  • Snacks

  • Sonnencreme und Sonnenbrille

  • Evtl. Kleingeld als Trinkgeld für den Guide

 

 

Ablauf:

 

02:00 Uhr: Du wirst an deiner Unterkunft abgeholt

02:30 Uhr: Kaffee/Tee und kleiner Snack im Warung

03:45 Uhr: Ankunft am Startpunkt des Mount Batur

04:00 Uhr: Aufstieg Mount Batur

06:00 Uhr: Sonnenaufgang genießen

07:30 Uhr: Abstieg Mount Batur

09:00 Uhr: Ankunft am Startpunkt + Rückfahrt

10:30: Uhr Ankunft in Ubud, du wirst zu deinem Homestay gebracht

 

 

Wenn du jetzt hoffentlich noch mehr sehen willst, schau dir unseren passenden Vlog hierzu an!

 

 

Oder vielleicht interessiert dich ja auch die Tour zum Mount Ijen auf der Nachbarinsel Java!?

 

 

Wo habt ihr euren schönsten Sonnenuntergang gesehen? Erzählt uns doch mal davon!

 

 

Was kostet 💰 eine Reise durch Indonesien? 

Alle Infos und Tipps zu unserer Route 👣, unseren Unterkünften 🛏️, unseren Highlights 👍 und vieles mehr hier!

 

 

 

 

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