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Unsere Neuseeland Reisetipps

August 18, 2018

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Unsere Neuseeland Reisetipps

18 Aug 2018

Wenn wir über Neuseeland sprechen, dann sagen wir immer: "Dort gibt es keine Stelle, an der es sich nicht lohnt anzuhalten und zu fotografieren" oder "Die Kamera muss nie weggepackt werden, es gibt immer etwas zu sehen"!


Landschaftlich war Neuseeland das wohl beeindruckendste Land während unserer Reise. Die Natur ist so außergewöhnlich und vielfältig, das haben wir so noch an keinem Ort der Welt gesehen.  

Du findest das Meer, Strand, Berge, Vulkane, Wälder, Dschungel, Großstadt, Seen, Gletscher und vieles mehr auf engstem Raum - auf zwei Inseln. 

Auch in Sachen Tierwelt, hat Neuseeland einiges zu bieten!

 

 
Wir sind fast zwei Monate durch Neuseeland gefahren und haben viel erlebt. Mit diesem Beitrag möchte wir dir ein paar Tipps für deine nächste Reise nach Neuseeland geben. Wir hoffen der Beitrag gefällt dir und hilft dir bei deiner Planung weiter!

 

 

Zum Thema Campen in Neuseeland haben wir hier einen weiteren Blogbeitrag geschrieben.

 

Reisewetter

 

Neuseeland kann das ganze Jahr über bereist werden, da das Klima ähnlich wie bei uns in Deutschland ist. Allerdings gilt es zu beachten, dass es in Neuseeland heiß ist, wenn wir im Winter frieren und anders herum. Also dort ist es Sommer, wenn in Deutschland Winter ist. Daher sind die Hauptreisezeiten Oktober/November bis Februar. 

Um diese Zeit ist es in Neuseeland angenehm warm, aber nicht heiß! Trotzdem aber manchmal zu kalt um im Meer baden zu können. Natürlich ist es in diesem Zeitraum voller auf den Inseln und man begegnet sehr viel mehr Touristen als im Winter.

 

 

In den höheren Lagen, kann es im Winter (Juni - August) richtig schneien und die Skigebiete rund um Queenstown, Wanaka und Lake Tekapo sind gut besucht. Auf der Nordinsel schneit es eher selten.  

Die angenehmste Jahreszeit, um nach Neuseeland zu reisen, ist der Frühling. Also die Monate September und Oktober. Es herrschen milde Temperaturen und die Touristenanzahl hält sich in Grenzen. Zudem ist die Natur schön grün und man kann trotzdem noch einige Schneereste auf den Bergen sehen.

 

 

Was wir aber auf jeden Fall sagen können, ist, dass das Wetter in Neuseeland sehr wechselhaft ist. Egal zu welcher Jahreszeit du reist, du solltest für alle Temperaturen gewappnet sein. Mittags kann die Sonne scheinen und abends regnet es wie aus Kübeln. Nachts kann es auch im Sommer richtig kalt werden.

 

 

Zeitverschiebung nach Deutschland

 

In unserer Sommerzeit ist Neuseeland 10 Stunden voraus.

In unserer Winterzeit ist Neuseeland 12 Stunden voraus.

 

 

Unsere Route auf der Südinsel Neuseelands

 

Wir waren im Februar und März in Neuseeland. Aufgrund der Jahreszeit, haben wir mit der Südinsel angefangen und sind dann auf die Nordinsel gefahren. Gestartet sind wir in Christchurch, dort haben wir uns ein Auto gekauft.

Von Christchurch ging es an der Ostküste bis in den Süden nach Invercargill. Durch das Landesinnere fuhren wir nach Milford Sound. Danach ging es nach Queenstown, Wanaka, Lake Pukaki und Lake Tekapo bis zum Mount Cook.

Von dort aus sind wir an die Westküste von Greymouth bis nach Nelson, im Norden gefahren. Dazwischen waren wir fünf Tage im Abel Tasman Nationalpark. 

Von Picton aus nahmen wir die Fähre nach Wellington auf der Nordinsel. Die Überfahrt dauert ca 3 bis 3,5 Stunden. 

 

Dein Fährticket kannst du hier Online reservieren.

 

 

Einen kleinen Tipp können wir dir für die Route auf der Südinsel geben. Das nächste mal würden wir von Christchurch aus zuerst das Landesinnere, wie Mount Cook und Lake Tekapo bereisen und anschließend wieder zurück an die Ostküste fahren. Von dort aus dann weiter Richtung Süden und zum Milford Sound.

Es gibt nämlich keine Verbindungsstraße zwischen Mount Cook und der Westküste. Wir fuhren also vom Süden in das Landesinnere und wieder zurück bis nach Wanaka, um an die Westküste zu gelangen (siehe Routenverlauf auf dem Bild).

 

 

 

Route Neuseeland - Nordinsel

 

Auf der Nordinsel sind wir von Wellington in den Westen bis zum Mount Taranaki gefahren. Von dort aus ging es zum Lake Taupo und weiter nach Waiotapu bis nach Rotorua. Danach sind wir nach Tauranga und nach Hobbiton gefahren. Zum Schluss ging es auf die Halbinsel Coromondel und zu unserem letzten Stop nach Auckland. Hier endete unsere Reise. Für den kompletten Norden der Nordinsel hatten wir leider keine Zeit mehr...

 

 

 

Highlights Nordinsel

 

Mount Taranaki

Warum?

Der Mount Taranaki ist ein Vulkan. Der spitze, graue Berg ragt in Mitten der grünen Landschaft hervor. Du kannst einige tolle Wanderungen rund um den Berg oder auf den Berg machen. Möchtest du auf den Berg, musst du früh genug los laufen und dich über die Wetterbedingungen auf der Spitze informieren. Die Wanderung hoch zur Spitze soll ziemlich anstrengend und herausfordernd sein, informiere dich daher gut über die aktuellen Gegebenheiten!

Alle Wanderungen sind kostenlos.

 

 

Lake Taupo und Rotorua

Warum?

Die Umgebung um den Lake Taupo ist landschaftlich sehr schön. Dort befindet sich der Top-Spot in Neuseeland zum Fallschirmspringen. Auch wir haben einen Sprung gebucht, leider wurde dieser, aufgrund des schlechten Wetters, abgesagt.


Zudem befinden sich in diesem Gebiet viele Schwefelbecken und Geysire. Der Eintritt in das Thermalwonderland Wai-O-Tapu hat uns p.P. 29 NZD gekostet.

 

 

 

Tongariro Nationalpark

Warum?

Der Tongariro Nationalpark ist  der beliebteste Park auf der Nordinsel. Im Park befinden sich mehrere aktive Vulkane mit Vulkanseen. Es gibt verschiedene Wanderungen, in verschiedenen Längen. Die beeindruckendste Wanderung ist der Tongariro Crossing, welcher auch als Great Walk möglich ist. 

 

 

Hobbiton

Warum?

Auch wenn du kein großer Hobbit oder Herr der Ringe - Fan bist, lohnt sich ein Besuch der Filmkulisse allemal. Hobbiton ist so Detailverliebt und schön hergerichtet, dass man aus dem Staunen fast nicht mehr herauskommt. Die Anlage ist sehr gepflegt und auch die Führung ist sehr interessant. Schade war, dass wir in kein Häuschen rein durften. Der Eintritt hat uns 79 NZD p. P. gekostet.

 

 

 

Highlights Südinsel

 

Abel Tasman Nationalpark

Warum?

Der Abel Tasman Nationalpark ist so anders wie alles andere in Neuseeland. Gut, das könnte man fast bei jeder Sehenswürdigkeit sagen...

Der Nationalpark liegt direkt am Meer. Durch den Park führt ein 4-5-tägiger Great Walk, du kannst aber auch einfach nur für einen Tagesausflug an den Strand kommen. Die Strände sind sehr schön und naturbelassen. Als wir dort waren, konnten wir sogar ins Wasser, so heiß war es an diesen Tagen. Durch den hellen Sand, das klare Wasser und die Palmen am Stand wirkt es dort sehr karibisch.

Im Park selbst hast du keine Möglichkeit einen Stellplatz zu reservieren. Möchtest du im Nationalpark übernachten oder den Great Walk laufen, musst du dir deine Campingplätze (je nach dem, wie viel Strecke du an einem Tag zurücklegen möchtest) im Voraus aussuchen und Online oder im DOC buchen. 

Wichtig ist auch, dass du dich vor Beginn der Wanderung Online oder beim DOC über aktuelle Gegebenheiten und Wettervorhersagen informierst. 

Als wir dort waren, waren einige Wanderwege aufgrund eines Zyklons gesperrt. 

 

 

Lake Tekapo

Warum?

Der Lake Tekapo beeindruckt vor allem durch seine Farbe. Der See ist knall Türkis und wirkt wie im Bilderbuch. Wenn dann noch die Berge mit Schnee bedeckt sind, sieht die Umgebung einfach nur schön aus! Hier gibt es auch einige Möglichkeiten für Wanderungen.

 

 

 

Mount Cook

Warum?

Der höchste Berg in Neuseeland ist meist schneebedeckt und ragt spitz in Mitten der Berglandschaft heraus. Die Wanderung zum Gletschersee mit Blick auf den Berg ist zwar sehr touristisch, aber dafür auch wunderschön!

Wir würden nicht empfehlen, direkt auf dem Parkplatz vor Ort zu übernachten, dieser ist völlig überlaufen und ein paar Kilometer außerhalb ist es auch sehr schön und viel ruhiger! Am Besten startest du die Wanderung morgens oder am Nachmittag. Nur nicht zu spät, damit du nicht in die Dunkelheit gerätst.

Der Nationalpark kostet keinen Eintritt!

 

 

Roys Peak

Warum?

Von hier oben hast du eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung und die faszinierende Landschaft um den Berg herum. 


Wir sind nachts den steilen Weg nach oben gelaufen, um den Sonnenaufgang von hier zu erleben. Wir können sagen, dass sich die Anstrengung in der Dunkelheit auf jeden Fall gelohnt hat! Die Aussicht war der Hammer!

Der Berg kostet keinen Eintritt. Nimm dir auf jeden Fall warme Kleidung und eine Taschenlampe mit! Wir hatten zudem noch eine Thermoskanne mit heißem Tee und ein kleines Frühstück mit dabei. Insgesamt dauert der Aufstieg ca. 3 Stunden. Prüfe, um welche Zeit der Sonnenaufgang ist, wenn du vor Ort bist und laufe entsprechend früh los. 

 

 

 

Weitere Highlights auf der Südinsel:

 

Mouraki Boulders - kostenlos

 

Die uralten Steinkugeln am Strand kommen am besten zum Sonnenaufgang zur Geltung. Wenn du nicht am gut ausgeschilderten Café parkst und den Zugang zum Strand nutzt, sondern am weniger bekannten DOC Parkplatz sparst du dir völlig legal den "Eintritt".

 

 

 

 

Wanderung zum Roys Gletscher - kostenlos

 

 

 

Crack Willow Tree im Lake Wanaka - kostenlos


Ein echter Touristenmagnet und eins der beliebtesten Fotomotive - der Crack Willow Baum der im Wasser des Wanaka Sees steht.

 

 

 

Cannibal Bay - kostenlos


In der Cannibal Bay lassen sich viele Seelöwen aus nächster Nähe beobachten. Entweder beim Schlafen am Strand, beim Surfen 🏄‍♀️ im Wasser oder wie hier - beim Kämpfen. Für Wildlifeliebhaber unbedingt zu empfehlen! Doch Vorsicht, es handelt sich um wilde Tiere und sie sind nicht immer so lieb wie sie aussehen, bitte einige Meter Abstand halten!

 

 

 

Milford Sound - kostenlos, es empfiehlt sicher aber eine kostenpflichtige Bootsfahrt

 

Der Fjord von Milford Sound gehört auf einer Neuseeland Reise auf der Südinsel zum absoluten Pflichtprogramm. Bei uns begann der Tag leider nicht ganz so gut, wurde zum Schluss aber noch grandios. 

 

 

 


Gertrude Saddle - kostenlos


Wer morgens eine Bootsfahrt in Milford Sound unternimmt, hat danach noch genügend Zeit eine Wanderung auf der wunderschönen, aber anstrengenden Gertrude Saddle Route zu unternehmen und die traumhafte Aussicht zu genießen.

 

 

 

 

Touristeninformation in Neuseeland - DOC

 

Das DOC (Department of Conservation) ist die Touristeninformation in Neuseeland. Das DOC hat eine Homepage, aber auch in jeder touristischen Ortschaft ein Büro. Das DOC hat sieben Tage die Woche offen. Es bietet dir vielen Informationen zu allen möglichen Sehenswürdigkeiten, Ausflügen, Touren, Unterkünften, Restaurants und vieles mehr...

Hier kannst du dich immer sehr gut über die Umgebung erkunden und dich mit Informationsmaterial eindecken.

Zusätzlich kümmert sich das DOC um die Nationalparks, sind Ansprechpartner bei Mehrtageswanderungen und sie betreiben einige Campingplätze. Diese Campingplätze sind meistens die günstigsten, sie starten bei 6 NZD pro Person. 

Auch alle Infos und Buchungen von Campingplätzen der Great Walks werden hier abgewickelt. 

 

 

Einkaufen Neuseeland

 

Der günstigste Lebensmittelladen in Neuseeland nennt sich Pak`n`Safe. Hier gibt es alles was dein Herz begehrt. Eine riesige Gemüse- und Obsttheke, eine frische Theke für Fleisch, Wurst und Käse und einen Bäcker. Zudem gibt es noch ein paar fertige Gerichte die ebenfalls an einer Frischetheke angeboten werden. 

Der Supermarkt ist sehr groß, daher wirst du auch alles finden was du brauchst. Neben Lebensmitteln gibt es dort auch ein paar Haushaltsgegenstände, Kosmetik und Tiernahrung zu kaufen.

Die Preise sind in Ordnung und wenn du ein bisschen auf Angebote achtest, kannst du hier ein paar Euro sparen. Leider gibt es den Laden nicht überall, gerade auf der Südinsel im südlichen Teil (Nationalpark Mount Cook, Lake Tekapo, Lake Pukaki und Milford Sound) ist der Supermarkt nicht vertreten. Am Besten du deckst dich vorher mit allen wichtigen und haltbaren Lebensmittel ein und kaufst in diesen Regionen nur noch das nötigste.

 

Achtung: Am Milford Sound und beim Mount Cook direkt gibt es keine Supermärkt. Der letzte befindet sich vor Milford Sound in Te Anau. Die letzte Möglichkeit vor dem Mount Cook befindet sich in Twizel, um Lebensmittel einzukaufen. Bitte beachte das bei deiner Planung. 

 

In Neuseeland gibt es viele Obst- und Gemüsebauern. Toll ist, dass diese ihre frische Ware oft direkt am Straßenrand in kleinen Häuschen oder an Verkaufsständen verkaufen. Hier kannst du ein paar echte Schnäppchen machen und unterstützt die Bauern direkt!

 

 

Unterkünfte Neuseeland

 

In Neuseeland gibt es überall Hostels, Guesthäuser oder Hotels. Gerade rund um die Top Sehenswürdigkeiten sind diese Unterkünfte nicht ganz günstig. Je nach Saison schwanken hier die Preise. Solltest du nicht Campen wollen, können wir die Unterkünfte oder Zimmer über Air BnB empfehlen.

Die Hostels in den Städten sind preislich im Mehrbettzimmer in Ordnung, jedoch nicht ganz günstig. 

Die günstigste Alternative ist ganz klar, das Campen und das bietet sich in Neuseeland auch sehr gut an. Campingplätze gibt es überall und viele zu günstigen Preisen.

 

 

Campen in Neuseeland

 

Das Wild Campen ist in Neuseeland nicht gerne gesehen und ist in vielen Regionen, in Städten übrigens überall, verboten. Jeder Staat in Neuseeland hat hierzu seine eigenen Regeln. Am Besten informierst du dich für jeden Staat individuell beim DOC (Department of Conservation). Manchmal steht auch ein großes Schild mit allen notwendigen Informationen am Ortseingang oder an einer Dumpingstation.

 

Die günstigsten Campingplätze (ab 6 NZD) pro Person werden vom DOC betrieben. Es sind keine Personen vor Ort, bei denen du einen Stellplatz buchen kannst. Gezahlt wird mit Bargeld am Eingang zum Campingplatz. Du füllst einen kleinen Zettel mit Name und Autokennzeichen aus, legst das Geld in einen Umschlag in einen Briefkasten und das Gegenstück des Zettels legst du gut sichtbar in deine Frontscheibe. Danach suchst du dir einen freien Stellplatz.

Spätabends oder Frühmorgens kontrolliert ein Ranger die Kasse und die Zettel am Auto. Wenn du nicht gezahlt hast, wirst du aufgeweckt und musst Nachzahlen, evtl. sogar eine Strafe. 

 

Je nach Komfort des Campingplatzes ist dieser teurer oder günstiger. Die günstigen Campingplätze bieten eine Grillstation und Trockentoiletten. 

Bessere Campingplätze haben eine Wassertoilette und manchmal auch eine Wasserstation (nicht zum trinken geeignet). 

Privat geführte Campingplätze sind teurer, dann aber auch mit einer Küche, einem Wäscheraum und Duschen ausgestattet. Die warmen Duschen kosten meistens 1 NZD pro Minute. Die kalten Duschen sind kostenlos.

 

Die kostenlosen Stellplätze findest du über die Apps WikiCamps oder CamperMate. Hier sind die Plätze mit GPS Daten eingezeichnet. Du kannst dich auch über Maps.Me oder Googlemaps zum Ziel navigieren lassen.

 

An diesen Stellplätzen gibt es entweder keine Toilette oder nur eine Trockentoilette. Ab und zu gibt es einen Grill und einen Wasserhahn (kein Trinkwasser).


Auf den kostenlosen Stellplätzen darfst du meistens nur mit einem Self Contained (Toilette, Dusche, Mülleimer, Frisch- und Abwasser) Auto stehen. Was das genau bedeutet, erfährst du hier

Solltest du kein SC Auto haben, gibt es nur sehr wenige kostenlose Stellplätze an denen du stehen darfst. In den genannten Apps, kannst du entsprechend danach suchen. Es ist bei jedem Platz gekennzeichnet, ob du dort nur mit einem Self Contained Auto stehen darfst oder auch mit allen anderen Autos. 

Am Besten du liest dir die Beschreibung und die Kommentare durch, das hilft viel weiter, um die Gegebenheiten der Plätze einschätzen zu können.

Solltest du dir unsicher sein, suche dir lieber einen kostenpflichtigen Campingplatz. In Neuseeland werden die Plätze durch Ranger kontrolliert. Ggf. musst du eine Strafe zahlen.


Ein großer Vorteil vom Campen in der Wildnis ist jedoch der absolut schöne Sternenhimmel!

 

 

 

Empfehlung

 

Je nach dem wie lange du in Neuseeland bist, kann sich der Kauf eines eigene Autos zum Reisen und Campen lohnen. Wir empfehlen, ab ca. sechs Wochen Aufenthalt, ein eigenes Auto zu kaufen. Vorausgesetzt du hast Zeit und Lust dich um den Kauf und Verkauf des Autos zu kümmern. Verläuft alles nach Plan, kann der Kauf, im Vergleich zum Mieten, sogar günstiger sein. 

Hier musst du dir selbst klar werden, was du möchtest. 


Solltest du nur einen begrenzten Zeitraum in Neuseeland sein und kannst auf den Luxus einer eigenen Toilette und Dusche verzichten, können wir auf jeden Fall sagen, dass es sich aus unserer Sicht nicht lohnt ein Self Contained Auto zu mieten oder zu kaufen. 

Wenn du nicht den Platz und die Größe eines Wohnmobils brauchst, rentiert es sich einen kleineren und vor allem günstigeren Camper zu mieten oder ein eigenes Auto, in dem du auch schlafen kannst, zu kaufen.

 

Mit einem SC Auto darfst du zwar immer auf kostenlosen Campingplätzen stehen, allerdings gibt es diese nur sehr selten. Wenn es dann welche gibt, sind diese nicht besonders schön oder sehr klein. Die Anzahl der Autos, die dort stehen dürfen ist begrenzt und auf engstem Raum. Wir haben es sogar erlebt, dass es eingezeichnete Parkplätze gibt. So stehst du Tür an Tür mit dem Nachbarauto. Mit Campen hat das nicht mehr viel zu tun... 

Hier ein völlig überfüllter kostenloser Stellplatz:

 

 

Mit einem Nicht-SC-Auto darfst du meist nur auf kostenpflichtigen Plätzen stehen. Es gibt nur sehr selten Stellplätze, auf denen ein Nicht-SC Auto stehen darf. 

Es gibt unterschiedliche Campingplätze in unterschiedlichen Preisklassen mit unterschiedlichem Komfort. Es gibt bereits einfache Plätze ab ca. 10 NZD pro Auto mit Toiletten, Duschen und einer Küche.

 

 

Camping Hilfen Neuseeland

 

Mülleimer findest du in Neuseeland, abgesehen von den Städten und auf den Campingplätzen, eher selten. Bitte habe immer eine Mülltüte mit dabei und nehme deinen Müll bis zur nächsten Möglichkeit der Entsorgung mit.

Am besten kannst du deinen Müll an einer Dumpingstation wegwerfen. Diese findest du in jedem Ort. Ebenfalls kannst du hier dein Abwasser wegschütten und deine Container mit Frischwasser (Trinkwasser) auffüllen.

 

Das Leitungswasser ist in Neuseeland problemlos trinkbar, außer es steht ein Schild am Wasserhahn, dass es nicht zum Verzehr geeignet ist. Solltest du dir einmal nicht sicher sein, kannst du Chlortabletten* zum Reinigen in dein Wasser tun.

Die Dumpingstationen sind ebenfalls in den Apps Wikicamps und CamperMate eingezeichnet. 

 

 

Eintrittsgelder Sehenswürdigkeiten

 

Viele Sehenswürdigkeiten in Neuseeland sind kostenlos. Die wenigsten Attraktionen kosten Geld. Wenn diese Geld kosten, dann ist es auch nicht ganz günstig. Steht kein Kassenhäuschen am Eingang, kannst du davon ausgehen, dass du keinen Eintritt zahlen musst.

 

 

Great Walks Neuseeland

 

Es gibt neun Great Walks in Neuseeland. Sie sind die wichtigsten Wanderwege und führen durch die schönste Natur Neuseelands. Bei allen Wanderungen handelt es sich um Mehrtageswanderungen, sie dauern von drei bis fünf Tage. Unterwegs hast du die Möglichkeit entweder zu zelten oder in einer Hütte zu übernachten. 

Beide Möglichkeiten kosten Geld, wobei das Campen günstiger ist. 

Wichtig ist, dass du dir dein Bett in der Hütte oder den Platz auf den ausgewiesenen Campingplätzen vor Antritt der Wanderung reservierst. Das kannst du entweder Online oder vor Ort in einem DOC Büro erledigen.

Die Great Walks sind alle sehr beliebt und oftmals, vor allem in der Hauptsaison, Monate im Voraus ausgebucht.

Möchtest du eine solche Wanderung machen, kümmere dich früh genug um die Buchung. 

Wichtig ist, dass du dich im Vorfeld auch über die Wetterbedingungen informierst, bevor du los läufst. Bei den Wanderungen um den Milford Sound kann das Wetter, aufgrund der Höhe, schnell umschwenken und hier geht es um deine eigene Sicherheit!

 

Verpflegung gibt es unterwegs nicht. Dein komplettes Essen musst du für die Wanderung für alle Tage selbst mitnehmen. Plane hier nicht zu knapp. Nimm allerdings auch keine unnötigen Nahrungsmittel mit, denn schließlich musst du alles selber tragen. 

 

Zu jedem Great Walk gibt es eine Informationsbroschüre, die du dir unbedingt anschauen und durchlesen solltest. Diese Broschüren sind auch Online verfügbar.

 

Vielen Dank fürs Lesen! Wir hoffen, dieser Beitrag hat die gefallen und hilft dir bei deiner nächsten Planung einer Reise nach Neuseeland.

 

Schaue dir doch auch mal hier unsere Erlebnisse in Neuseeland an!

 


Hast du Fragen zu Neuseeland? Dann schreibe uns am besten eine Nachricht.

 

 

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