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Unsere Neuseeland Reisetipps

August 18, 2018

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Reisetagebuch Annapurna Circuit - 178 km in 16 Tagen

19 Dec 2017

1. Tag: 07.11.2017 - Bus von Kathmandu über Besisahar nach Bhulbhul; Bhulbhul nach Ngadi

Höhe: 840 m – 890 m

Länge: 3 km

 

Nachdem wir in unsere Wanderklamotten geschlüpft sind und uns bereits um 06:00 Uhr mit Frühstück von unserem Hotel in Kathmandu gestärkt hatten, wurden wir mit dem Taxi zum Busbahnhof gefahren. Von dort aus haben wir den Local Bus um 06:45 Uhr für 560 NPR genommen.

 

 

Die Fahrt stellte sich als sehr anstrengend und humpelig heraus. Leider dauerte die Fahrt auch viel länger als gedacht. Angekommen in Besisahar wurden zum ersten Mal unsere TIMS und Permits geprüft. Ursprünglich wollten wir hier loslaufen und schon die ersten Kilometer hinter uns lassen. Jedoch riet uns ein Guide in unserem Bus davon ab, da es bereits nach 15 Uhr war und daher fuhren wir ein Stück weiter bis nach Bhulbhule.

Von dort aus liefen wir dann am gleichen Tag nach Ngadi, um dort zu übernachten.

Zwischen Bhulbhul und Ngadi liegen nur 3 km, die wir in ca. 45 Minuten bewältigten. 

 

Jedoch ging die Sonne langsam unter und wir hofften auf baldiges Angekommen, da wir nicht bereits am ersten Tag im Dunkeln wandern wollten.

 

 

Gleich am Ortseingang von Ngadi wurden wir mit diesem Sonnenuntergang begrüßt und von einem Guesthouse-Besitzer angesprochen, der uns das unschlagbare Angebot einer kostenlosen Unterkunft machte, da konnten wir nicht absagen.

 

Das Peaceful Hotel hat einen schönen Garten zum Sitzen, leckeres Essen, saubere Zimmer und eine heiße Dusche.

 

 

 

Vom Garten aus konnten wir schon den ersten schneebedeckten Berg entdecken.

In der Unterkunft lernten wir zwei sehr nette Franzosen kennen, mit denen wir unseren ersten Abend verbrachten. Unsere erste Nacht war wirklich sehr gut!

Abendessen: Bratkartoffeln mit Gemüse 

 

 

2. Tag: 08.11.2017 - Ngadi nach Chamje

Höhe: 890 m – 1.385 m

Länge: 17 km

 

Unser Frühstück bestellten wir auf 06:00 Uhr, welches wir allerdings erst um 07:00 Uhr bekamen. Unser Plan, am ersten Tag früh zu starten, wurde daher etwas nach hinten verschoben. Auch hatten wir ein kleines Problem mit den neu gekauften Wanderstöcken, das kostete uns ebenfalls etwas Zeit. Ein Stock wollte sich einfach nicht ausfahren lassen. Nach der Reparatur konnten wir dann um ca. 07:30 Uhr los laufen. Die ersten Schritte waren komisch und einfach noch ungewohnt. Wir konnten es einfach nicht glauben, dass der Annapurna Circuit jetzt losging.

Aber wir waren schon nach wenigen Metern so beeindruckt von der Natur, dass wir uns einfach nur freuten hier zu sein! Die Natur war hier unten noch sehr grün und ländlich. Viele Einheimische waren schon früh morgens fleißig bei der Feldarbeit.

 

 

Mit der Zeit wurde die Umgebung immer grüner und dichter, fast schon Dschungelartig. Wir liefen an Palmen, Blumen und Bananenstauden vorbei. Unsere Mittagspause verbrachten wir mit Nudelsuppe und Kartoffelrösti in einem Restaurant mitten im Grünen mit Blick auf einen Wasserfall.

Kurz vor unserem Ziel, es war bereits 16:00 Uhr, wurde der Weg noch einmal richtig anstrengend und es ging einen schmalen Weg nach oben. Mitten auf dem Weg wurden wir von der Besitzerin des Waterfall View Hotels angesprochen. Wieder bekamen wir das Doppelzimmer kostenlos angeboten. Von der schönen Unterkunft hatten wir den Blick direkt auf den gegenüberliegenden Wasserfall.

 

 

Nach dem Trekking saßen wir noch ein bisschen auf der Veranda und erkundigten uns über die Strecke des nächsten Tages. Sobald die Sonne jedoch untergangen war, wurde es richtig kalt und wir liefen bereits mit Mütze umher. Noch in der Unterkunft in Ngadi saßen wir zum Abendessen draußen im Garten, hier oben war das nicht mehr vorstellbar.

Bereits um 19:30 Uhr gingen wir schlafen. Ich hatte mir bereits eine Erkältung zugezogen und wollte daher sehr langsam laufen.

Abendessen: Fried Noodle mit Gemüse

 

 

3. Tag: 09.11.2017 - Chamje nach Danagyu

Höhe: 1.385 m – 2.200 m

Länge: 16 km

 

Heute starteten wir bereits um 06:30 Uhr. Das war so früh, dass wir auf den ersten Kilometern die einzigen Wanderer waren. Wir liefen an Unterkünften vorbei, wo sich die Trekker gerade einmal die Zähne putzten :-D Es war vielleicht doch etwas übertrieben, so früh los zu laufen…

 

 

Nach einer kurzen Strecke überquerten wir unsere erste, richtig lange Hängebrücke.

 

 

Nach der Brücke liefen wir einen steilen Berg hinauf. Von hier oben hatten wir eine tolle Aussicht auf den Fluss unter uns. Wasserfälle begleiteten uns den ganzen Tag.

 

 

Nachdem wir den Berg erklommen hatten, nahm die Dschungellandschaft wieder ab. Diese Ziegenherde kam uns entgegen.

 

 

Wir erreichten die kleine Stadt „Tal“. Die Stadt ist sehr schön! Sie liegt direkt am Fluss und hat sogar ein paar Sandstrände. Die Aussicht war einfach nur wunderschön!

 

 

Unsere Mittagspause verbrachten wir nicht in der nächstgrößeren Stadt Karte, sondern im kleinen Restaurant „Lady Bird“, das direkt auf dem Weg an der Klippe zum Fluss lag. Dort waren wir die einzigen Touristen.

 

Um ca. 15 Uhr kamen wir im Ort Danagyu an. Ein kleines Schulmädchen aus dem Ort begleitete uns die letzten Meter und erzählte uns einiges aus ihrem Leben. Sie empfahl uns die Unterkunft „New Trekkers Apple Garden“ ihrer Tante. Nach kurzem Verhandeln, bekamen wir auch diese Unterkunft, diesmal sogar mit Doppelbett statt zwei Einzelbetten, kostenlos. Leider gab es diesmal keine heiße Dusche. Die Hausdame war allerdings so nett, uns Wasser abzukochen, mit dem wir uns mit einer Schüssel zum Übergießen waschen konnten. Hier war es abends schon richtig kalt!

Wir waren die einzigen Gäste und es wurde sich sehr nett um uns gekümmert. Wir bekamen Kürbis Curry, Spaghetti mit Tomatensoße und einen Apple Pie zum Abendessen.

 

 

Gemeinsam mit der Besitzerin saßen wir im beheizten Wohnzimmer und schauten Fernsehen. Von unserem Zimmer aus konnten wir die Spitze des Manaslu sehen.

 

 

 

4. Tag: 10.11.2017 - Danagyu nach Charme

Höhe: 2.200 m – 2.710 m

Länge: 10 km

 

Zum Frühstück gab es Müsli mit heißer Milch und Apfel. Um 08 Uhr sind wir losgelaufen. Heute war die Strecke kurz aber steil, es ging durch einen Wald.

 

 

Früh morgens war es noch sehr kalt, sobald die Sonne draußen war, wurde es richtig warm und wir konnten im T-Shirt wandern. Auf dem gesamten Abschnitt gab es keine Möglichkeit zur Mittagspause. Wir beschlossen um 14 Uhr in Charme zu bleiben. Nach kurzem Suchen einer schönen Unterkunft, bestellten wir dort erste einmal Käse Momos und Dal Bhat zum Mittagessen.

 

Gleich nach dem Essen nutzen wir die heiße Gasdusche und legten uns auf dem Balkon in die Sonne. Nach und nach trudelten immer mehr Wanderer in der Unterkunft ein.

Beim Abendessen lernten wir zwei sehr nette, deutsche Pärchen aus Berlin und Bayern kennen. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass wir uns so gut verstehen und mit ihnen den kompletten Trek bis zum Ende unserer Reise verbringen würden…

Unser Hotel hieß New Tibet Hotel und lag auf der anderen Seite des Flusses. Zum Abendessen gab es wieder Bratkartoffeln mit Gemüse. Für die Nacht brauchten wir zum Schlafsack bereits eine weitere Decke.

 

 

5. Tag: 11.11.2017 - Charme nach Upper Pisang 

Höhe: 2.710 m – 3.310 m

Länge: 14 km

 

Heute gingen wir es etwas langsamer an. Unsere neue Bekanntschaft nahm uns ein bisschen den Wind aus den Segeln, den Circuit zu schnell zu durchlaufen. Es wurde etwas entspannter – zum Glück!! Wir frühstückten um 07 Uhr, machten uns fertig und liefen ca. um 08 Uhr los.

 

Nachdem wir den Ort Charme verlassen hatten, trafen wir die beiden Franzosen vom ersten Abend wieder. Während des gesamten Treks, haben wir immer wieder die gleichen Leute an unterschiedlichen Orten wiedergesehen. Entweder während des Wanderns oder spätestens in einer Unterkunft zum Abendessen. Zu Beginn des Treks hat jeder noch ungefähr die gleichen Streckenabschnitte, was sich mit der Zeit und der Höhe jedoch langsam ändert.

Aufgrund der Akklimatisation entschieden wir uns nach Upper, und nicht nach Lower Pisang zu laufen und dort auch zu schlafen.

 

Obwohl Upper Pisang nur ca. 100 Meter über Lower Pisang liegt, bringt es schon große Vorteile sich an die Höhe zu gewöhnen. Zudem hat man von dort eine schönere Aussicht auf die umliegenden Berge.

 

 

 

Auf unserem Weg nach Upper Pisang kamen wir an einer riesigen Apfelplantage vorbei. Mitten in den Plantagen wurde eine schicke Holzhütte mit Restaurant gebaut. Wir gönnten uns eine kurze Pause und genossen vier frische Äpfel für 100 NPR und teilten uns einen Apple Pie für 350 NPR.

 

Gestärkt erklommen wir ohne größere Probleme den steilen Anstieg über 300 Meter. Der Weg führte uns durch einen Pinienwald mit kleinen Souvenirständen am Wegesrand. Oben angekommen hatten wir eine wahnsinnige Aussicht auf die schneebedeckten Berge!

 

 

Mittagspause machten wir in Dhikur Pokhari und aßen unsere erste Knoblauchsuppe auf der Roof Top Terrasse des Restaurants. Die Knoblauchsuppe soll angeblich bei der Akklimatisierung helfen und sehr gesund sein. Wir fanden sie gar nicht mal so schlecht und gestunken haben wir danach wohl auch nicht. Nach weiteren 1,5 Stunden erreichten wir unser nächstes Ziel - das neugebaute Royal Guesthouse am Ortseingang von Upper Pisang.

 

 

Jedes Paar hatte seine eigene kleine Hütte. Das sehr schöne Zimmer ohne eigene Dusche, aber mit eigenem WC, kostete uns 300 NPR.

 

Die Betten waren diesmal sehr bequem! Angekommen sind wir um 16 Uhr. Nach warmer Dusche im Zimmer unserer Trekkingfreunde machten wir es uns im beheizten Aufenthaltsraum mit leckerem Abendessen (Fried Noodle) gemütlich.

 

 

Ab dieser Höhe, fingen wir an folgende Dinge abzuklären, bevor wir uns für eine Unterkunft entschieden:

Heiße Dusche vorhanden?

Beheizter Aufenthaltsraum?

Kostenloses Zimmer, wenn wir zwei Mahlzeiten einnehmen?

WiFi?

 

 

6. Tag: 12.11.2017 - Upper Pisang nach Ngawal 

Höhe: 3.310 m – 3.680 m

Länge: 10 km

 

Laut Reiseführer, wurde auch die heutige Strecke, aufgrund der Akklimatisation, empfohlen. Ngawal liegt nochmal einige Meter höher als Upper Pisang. Der Circuit verläuft nach Ngawal zwar wieder nach unten, trotzdem sollte man, um sich bessern an die Höhe zu gewöhnen, eine Nacht in Ngawal übernachten.

 

Heute starteten wir unsere Tagesetappe sehr spät. Bevor es losging, füllten wir unsere Flaschen noch an der Save Water Drinking Station in Lower Pisang auf. Hier kannst du deine Flaschen mit gefiltertem Wasser auffüllen lassen und bezahlst, je nach Höhe zwischen 40 – 80 NPR pro Liter. Daneben kannst du deine Flaschen auch an jedem Wasserhahn auffüllen, musst dann jedoch eine Chlortablette je Liter zum Reinigen des Wassers benutzen.

In Upper Pisang gibt es ein schönes Kloster, welches du dir vor deiner heutigen Route noch kostenlos anschauen kannst.

 

 

Heute warteten anstrengende Serpentinen auf uns, die uns über 300 Meter höher auf den Berg führten. Oben angekommen hatten wir eine wirklich super tolle Aussicht auf die umliegenden Berge. Dort oben machten wir Mittagspause.

Am frühen Nachmittag kamen wir in unserer Unterkunft an. Wir suchten uns eine relativ neue Lodge aus. Die Zimmer waren riesig mit eigenem Bad, aber leider ohne heiße Dusche. Dafür bekamen wir wieder einen Eimer mit heißem Wasser. Der Aufenthaltsraum war sehr schön eingerichtet. Um den Feuerofen lagen Sitzkissen auf denen wir es uns bis zum Abendessen gemütlich machten. Name der Unterkunft: Royal Nyeshyang Hotel am Ortseingang von Ngawal

 

 

7. Tag: 13.11.2017 - Ngawal nach Braga

Höhe: 3.680 m – 3.450 m

Länge: 8 km

 

Wir entschieden uns dazu, heute nicht im touristischen Manang, sondern im kleinen Vorort Braga zu übernachten. Der Weg führte uns über die Upper Route, in fünf Stunden nach Braga. Die Strecke dauerte über zwei Stunden länger, als die Lower Route, jedoch hat sich der Weg aufgrund der tollen Aussicht von oben wirklich gelohnt.

 

 

Bevor sich die beiden Wege teilen, kommst du an einem Hinweisschild vorbei, an dem du dich entscheiden kannst, welche der beiden Routen du nehmen möchtest.

Wir schliefen in der Himalayan Lodge, welche eine Empfehlung aus dem Reiseführer war. Das Hotel lockt mit einer Bäckerei und selbstgemachter Lasagne.

 

 

Natürlich probierten wir Zimtschnecken, Brownie, Apfelkuchen und auch die Lasagne. Alles war wirklich super lecker!

 

 

Im Ort verbrachten wir diesmal zwei Nächte. Die erste Nacht schliefen wir im 4er Zimmer mit Tina und Joas, einem Pärchen aus Deuschland. Für die zweite Nacht bekamen wir alle ein Doppelzimmer. Kosten: 4er Zimmer 250 NPR, Doppelzimmer 300 NPR.

Wir kamen nicht ganz so spät in der Unterkunft an und machten am Nachmittag noch einen Spaziergang in das 30 Minuten entfernte Manang. Auch wenn wir dort nicht schlafen wollten, waren wir sehr interessiert, uns den Ort einmal anzuschauen. Es gibt überall große Unterkünfte, viele Geschäfte, German Bakerys mit Schwarzwälderkirschtorten und Kinos.

 

 

Bevor es über 3.500 m geht, hast du hier noch einmal die Möglichkeit, dich mit allem wichtigen einzudecken, falls du etwas vergessen hast oder von etwas Nachschub benötigst. Nach dem Ort gibt es zwar immer wieder kleine Geschäfte, aber nicht mehr mit großer Auswahl und auch viel teurer.

 

Der Sternenhimmel wurde, je weiter wir nach oben kamen, immer schöner und klarer!

Hier machten wir dieses schöne Foto :-)

 

 

 

8. Tag: 14.11.2017 – Tagesausflug: Braga - Ice Lake - Braga

Höhe: 3.450 m – 4.600 m

Länge: 12,5 km

 

Zur Akklimatisation ist es auf jeden Fall zu empfehlen, einen Tagesausflug zum Ice Lake zu unternehmen. Den Ice Lake kannst du von Braga oder von Manang aus besuchen. Der Weg von Braga soll wohl etwas einfacher sein, als von Manang. Wir bestellten uns Sandwichs und süße Teilchen aus der Bäckerei, die wir als Mittagessen mitnahmen. Nimm dir auf jeden Fall genug Wasser mit, wir schleppten 3,5 Liter Wasser pro Person auf den Berg, da es unterwegs keine Trinkwasserstationen gibt! Auf dem Weg nach oben gibt es keine Möglichkeit etwas zu kaufen. Es befindet sich zwar ein kleines Teehaus auf der Strecke, jedoch ist das nichts für den großen Hunger und es herrscht oft Wassermangel.

Um 8.45 Uhr liefen wir los. Gestartet sind wir von 3.400 m. 4,5 Stunden ging es durchgehend bergauf.

 

Laufe langsam, mache genug Pausen und trinke viel Wasser! Dein Körper muss sich an die Höhe gewöhnen!

 

Unterwegs haben wir viele Adler und Steinböcke gesehen, was uns von der Anstrengung ein bisschen ablenkte. Oben angekommen, wirst du mit einem schönen See, umgeben von hohen Bergen belohnt. Wir machten Mittagspause und aßen unsere leckeren Sandwichs. Insgesamt verbrachten wir bestimmt eine Stunde am See.

 

 

Oben ist es sehr windig, daher brauchst du auf jeden Fall eine Mütze, Schal und Handschuhe. Es war wirklich sehr schön am See! Zum Glück hatte keiner von uns größere Beschwerden wegen der Höhe.  

 

Gehe rechtzeitig wieder nach unten, damit du nicht im Dunkeln laufen musst! Der Abstieg war fast anstrengender als der Aufstieg. Die Sonne brannte und die Erschöpfung machte sich breit. Nach ca. 2,5 Stunden kamen wir endlich in unserer Unterkunft an und gönnten uns zum Abendessen eine leckere, hausgemachte Pizza.

 

 

9. Tag: 15.11.2017 - Braga nach Khangsar (Abstecher zum Tilicho Lake)

Höhe: 3.450 m – 3.745 m

Länge: 8 km

 

Heute schliefen wir zur Abwechslung mal richtig aus, verabredeten uns erst um halb 10 zum Frühstück und machten anschließend Wäsche. Wir wollten erst gegen Mittag loslaufen. Wir verbrachten den Vormittag in dem schönen Wintergarten der Unterkunft und gönnten uns noch einmal ein Stück Kuchen. Von Braga aus, entschieden wir uns noch einen 2-tägigen Abstecher zum Tilicho Lake zu unternehmen. Gemeinsam mit Lydia und Stephan machten wir uns um 14 Uhr auf den Weg nach Khangsar. Tina und Joas blieben, aufgrund von Erkältung, leider zurück. Wir verabredeten uns für nach dem Ausflug in Shree Kharka.

 

 

Der Weg war heute kurz, wir brauchten nur ca. zwei Stunden bis nach Khangsar. Der Ort ist nicht wirklich sehenswert und sehr klein, mit nur ca. vier Unterkünften.

Nachdem unsere Wunsch-Unterkunft bereits ausgebucht war, fanden wir schnell eine annehmbare Alternative. Leider gefiel es uns in dieser Unterkunft gar nicht so gut und das Abendessen war auch nicht so gut…

 

 

10. Tag: 16.11.2017 - Khangsar nach Tilicho Base Camp

Höhe: 3.745 m – 4.000 m

Länge: 9 km

 

Wenn ihr auch zum Tilicho Lake laufen möchtet, informiert euch bereits in Khangsar, wie die Wetterlage am See ist und ob das Base Camp geöffnet hat.

In der Nebensaison kann es sein, dass das Base Camp, aufgrund des schlechten Wetters  geschlossen hat.

Frühstück bestellten wir heute auf 06:30 Uhr. Um 7:30 Uhr machten wir uns auf den Weg und kamen zwischen 13 und 14 Uhr im Base Camp an. Ein Zimmer im Base Camp kostete uns 400 NPR. Die Strecke dorthin führte uns durch ein Lawinengebiet mit einem sehr, sehr schmalen Weg. Hier ist aufpassen angesagt!

 

 

Zum Glück kamen wir alle gesund an!

Der Aufenthaltsraum des Base Camp war sehr schön und an einigen Stellen mit Matratzen ausgelegt. Leider war es dort sehr kalt, da der Ofen, aufgrund von Mangel an Holz, erst gegen 17 Uhr angemacht wurde. Wir kuschelten uns mit Tee und Bücher in unsere Schlafsäcke und verbrachten den Tag mit faulenzen. Abends gab es Dal Bhat, welches leider nicht sehr lecker war.

Hier oben kostet eine Dusche 100 NPR und WiFi 200 NPR. Wir entschieden uns allerdings gegen eine Dusche, da es mittlerweile so kalt war, dass wir uns nicht mal mehr ausziehen wollten :-D

 

 

11. Tag: 17.11.2017 - Tilicho Base Camp zum Tilicho Lake und zurück nach Shree Kharka 

Höhe: 4.000 m – 5.000 m – 4.000 m – 3.900 m

Länge: 17 km

 

Plan für heute: Morgens zum See und zurück zu laufen, Mittagspause im Base Camp machen und anschließend weiter nach Shree Kharka laufen. Dort wollten wir übernachten.

Als wir morgens aufstanden, war die Landschaft schneebedeckt, womit wir gar nicht gerechnet hatten!

 

 

Es war noch stockdunkel und wir waren uns nicht sicher, ob wir, aufgrund des Wetters, zum See laufen konnten oder nicht. Um 5.30 Uhr bestellten wir Frühstück, um kurz nach 6 Uhr wurde es uns serviert. Es wird empfohlen sehr früh zum See aufzubrechen, da ab vormittags starke und eisige Winde aufziehen, die den Aufenthalt auf dem Berg als sehr unangenehm gestalten.

 

Leider hatte ich an diesem Morgen eine kleine Auseinandersetzung mit der Bedienung im Base Camp. Ich bestellte Toast mit Käse zum Frühstück und bekam zwei Toastscheiben mit Streukäse, welcher nicht verlaufen war. Ich fragte nach, ob man den Toast erwärmen könnte, damit der Käse verläuft. Nach einiger Zeit erhielt ich mein Frühstück zurück – Toast verbrannt und schwarz und Käse immer noch nicht verlaufen. Nachdem ich probiert hatte und das Toast so nicht essen konnte, fragte ich freundlich nach Umtausch des Frühstücks. Leider wurde die Bedienung daraufhin so böse, dass er den Toast vor mir in den Müll schmiss, den Teller durch die Küche warf und laut vor sich her schrie. Ein Müsli o. ä. habe ich nicht erhalten, also aß ich meinen eigenen Müsliriegel.

 

Mittlerweile war es schon heller geworden und wir konnten außer einer dicken Nebelschicht leider nicht viel von unserer Umgebung erkennen. Es konnte uns leider auch keiner weiterhelfen, wie die Wetterlage auf dem Berg ist und sich ein Aufstieg lohnen wird bzw. es nicht zu gefährlich sein wird. Trotzdem liefen wir los und versuchten unser Glück.

Wir zogen uns alle Klamotten an die wir besaßen und machten uns auf den Weg.

 

 

Mittlerweile war es 06:30 Uhr und zum Glück schon hell. Der Aufstieg war anstrengend, aber machbar. Es war jedoch sehr kalt und windig. Unsere Haare, unsere Kamera und unser Wasser froren komplett ein.

 

 

Wir trafen Leute, bei denen sogar die Wimpern eingefroren waren. Der Aufstieg war aufgrund der Wetterlage schon sehr grenzwertig, aber wir zogen es weiter durch. Die Sicht war überhaupt nicht gut und wir liefen durch hohen Schnee. Ich war mir wirklich nicht mehr sicher, ob wir weiterlaufen sollten oder nicht, am liebsten wäre ich umgedreht. Da wir aber fast oben angekommen waren, entschieden wir uns dazu, weiter zu gehen. Irgendwann konnten wir ein kleines Häuschen mit Gebetsflaggen in der Ferne durch die dicke Nebelfront erkennen.

Hier musste der See sein, wir hatten es fast geschafft.

Leider konnten wir nichts erkennen und um uns war es einfach nur Weiß.

Doch nach wenigen Sekunden sahen wir, wie die Sonne versuchte, sich durch die Wolken zu zeigen und ein paar Wolken schoben sich ein Stück zur Seite. Wir konnten den ersten Blick auf den See erhaschen und der Anblick war einfach nur wunderschön! In diesem Moment waren die Kälte und der Wind ganz kurz vergessen!

 

 

Immer wieder zogen Wolken auf, versperrten uns die Sicht und waren nach wenigen Sekunden wieder verschwunden. Das Spiel ging eine ganze Weile. Wenn wir den See sahen, war der Anblick der Hammer! Der See ist wirklich wahnsinnig schön! Ein Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall! Oben war es jedoch so kalt, dass wir es nicht lange aushielten und uns nach ca. 20 Minuten auf den Rückweg machten.

Der Aufstieg dauerte 3,5 Stunden, der Abstieg ca. 2 Stunden.

 

 

 

Im Base Camp aßen wir eine Suppe zu Mittag und machten uns bald auf den Weg weiter nach Shree Karga. Dort kamen wir pünktlich zum Sonnenuntergang um ca. 17 Uhr an. Nach einer heißen Duschen, kuschelten wir uns alle um den heißen Ofen und aßen zu Abend.

 

 

Zum Nachtisch probierten wir zum ersten Mal eine Snickers Roll (Snickers in einem Teig gewickelt und frittiert).

 

 

12. Tag: 18.11.2017 - Shree Kharka - Letdar 

Höhe: 3.900 m – 4.200 m

Länge: 12,5 km

 

In Shree Kharka liefen wir ca. um 08 Uhr los. Der Weg ging immer mal wieder rauf und runter, einen großen Höhenunterschied hatten wir heute aber nicht zu bewältigen.

Es war bereites Mittagszeit und wir hatten alle großen Hunger.

Zwischen den beiden Orten gab es, bis auf ein einziges Restaurant am Wegesrand, keine Möglichkeit zum Mittagessen. Was wir nicht wussten, im Restaurant war an diesem Tag nur ein Koch vorhanden. Da jeder von uns etwas Anderes zu Essen bestellte, dauerte es sehr lange und wir verbachten mindestens zwei Stunden im Restaurant.

 

Tipp: Wenn du so etwas weißt und du in einer großen Gruppe unterwegs bist, einigt ihr euch am besten auf ein Gericht, das ihr alle bestellt ;-)

 

Die Zeit fehlte uns hinterher und es wurde Richtung Ende unserer Wanderung richtig kalt, da die Sonne bereits unterging.

 

 

Zum Glück kamen wir bald in Letdar an und konnten uns im beheizten Aufenthaltsraum des Snowlands Hotels aufwärmen. Als wir nach einer Dusche fragten, wurden wir ausgelacht, die gab es hier oben nicht mehr.

Zum Abendessen gab es viel zu käsige Enchiladas und einen viel zu süßen Schokoladenpudding, den konnten wir definitiv nicht mehr Essen. Im Hotel trafen wir auf eine geführte, deutsche Reisegruppe mit Guide, die uns neugierig mit den unterschiedlichsten Fragen löcherte. Die Teilnehmer waren ganz neidisch auf unser Abendessen, für sie gab es jeden Tag nur Nudeln, Reis und Kartoffeln. Die Streckenabschnitte, die Unterkünfte und die Pausenzeiten waren festgelegt und konnten nicht geändert werden. Schnell wurde uns unser Luxus einer Trekkingtour auf eigene Faust bewusst.

 

 

13. Tag: 19.11.2017 – Letdar - Thorong Phedi

Höhe: 4.200 m – 4.450 m

Länge: 5 km

 

Leider mussten wir uns heute Morgen von Tina und Joas verabschieden. Die beiden mussten leider umkehren, da die Erkältung immer schlimmer wurde. Wir liefen nur noch zu viert nach Thorong Phedi...

 

Heute erreichten wir unsere letzte Unterkunft vor dem Pass. Die Strecke war nur sehr kurz und wir brauchten gerade mal 2,5 Stunden bis zur Unterkunft. Angekommen waren wir über das warme Wetter hier oben und über die Größe von Thorong Phedi erstaunt. In unserer Unterkunft probierten wir erst einmal den leckeren Apfelkuchen auf 4.450 Meter Höhe.

 

Mit uns landete auch gerade ein Hubschrauber in Thorong Phedi, der gerade eine Person wegen Höhenkrankheit abholte und zurück nach Kathmandu flog. Der Besitzer der Unterkunft erzählte uns, dass jeden Tag ein Hubschrauber kommt und kranke Personen abtransportiert, meist wegen Höhenkrankheit. Der Einsatz kostet zwischen 6.000 und 7.000 US $ und sollte von der Krankenversicherung übernommen werden.

Wir verbrachten den Tag im sonnigen Aufenthaltsraum mit Spielen und Büchern. Dabei merkte Marco, dass er sein eBook leider in Letdar liegen gelassen hatte. Wir überlegten kurz zurück zu laufen, jedoch war eine neun Stündige Wanderung einen Tag vor der Passüberquerung nicht gerade empfehlenswert.

Wir versuchten das Hotel telefonisch zu erreichen, jedoch hatten wir keine Chance. Bis heute haben wir das eBook leider nicht zurückerhalten und werden es auch nicht mehr sehen!

 

Die Zimmer in Thorong Phedi kosteten uns 100 NPR.

Hier oben trafen wir auch wieder ein paar bekannte Gesichter vom Trek. Am Abend tauschten wir uns aus, wer wann wie geplant hatte, den Pass zu überqueren.

Schnell merkten wir, dass unser geplanter Start, um 04:00 Uhr loszulaufen, viel zu früh war. Da es um diese Zeit noch dunkel ist, ist es viel zu kalt um los zu laufen. Wir sollten besser warten bis die Sonne aufgeht. Nach nochmaligen Überlegen und Besprechen, legten wir unseren Start, zum Sonnenaufgang um 06:15 Uhr, fest.

 

 

14. Tag: 20.11.2017 – Passtag: Thorong Phedi – Thorong La Pass - Muktinath

Höhe: 4.450 m – 5.416 m – 3.800 m

Länge: 14 km

 

Mit gepackten Rucksäcken trafen wir uns um 05:30 Uhr zum Frühstück. Es gab Sandwichs, in der Hoffnung, dass diese uns einige Zeit satt machen würden.

Um 06:15 liefen wir los. Die ersten Höhenmeter bis zum High Camp waren die anstrengendsten. Ich merkte deutlich wie dünn die Luft hier oben war, das Atmen fiel mir richtig schwer.

 

Im High Camp machten wir eine kurze Pause und konnten uns sogar von den ersten Klamotten verabschieden, denn die Sonne zeigte sich langsam. Der Aufstieg wurde etwas flacher, jedoch ging es durchgehend bergauf. Nach ca. 4,5 Stunden und 900 Meter Aufstieg hörten wir einen Jubelschrei und wir waren uns sicher, dass es nicht mehr so lange dauern konnte, bis wir den Pass erreichten.

Nach kurzer Zeit sahen wir Gebetsflaggen und waren uns sicher, dass wir es geschafft hatten.

Und da standen wir, am Schild „Congratulation“, umgeben von tausenden Gebetsflaggen. Wir fielen uns in die Arme und waren überglücklich es endlich geschafft zu haben!

 

  

Wir genossen noch einige Momente den Anblick, beschlossen uns dann aber auf zum  Abstieg zu machen.

Hier oben war es wirklich sehr windig und wir hatten noch 1.700 Höhenmeter nach unten vor uns. Wieder einmal gestaltete sich der Abstieg weit aus anstrengender als der Aufstieg.

Uns tat alles weh und wir waren wirklich kaputt. Nach einigen Stunden erreichten wir die Tempelstadt Muktinath. Am Ortseingang schauten wir uns noch den großen schwarzen Buddha an.

 

 

 

Die Stadt war anders als gedacht, uns gefiel es dort leider nicht so sehr. Es war dort eher ungemütlich und dunkel. Nach einer längeren Suche, fanden wir dann endlich eine Unterkunft, das Mona Lisa Hotel. Dort konnten wir uns, nach drei Tagen, endlich duschen.

Zum Abendessen gab es leckere Spaghetti Arrabiata mit viel Chili und Knoblauch.

 

 

15. Tag: 21.11.2017 - Muktinath nach Kagbeni

Höhe: 3.800 m – 2.800 m

Länge: 10 km

 

Der Weg von Kagbeni nach Muktinath empfande ich als nicht sehr spannend. Bis auf das letzte Stück, ist es von der Natur eher eintönig. Wir liefen heute 1.000 Höhenmeter runter.  Der Weg führt uns erst durch ein paar kleine Dörfer und dann liefen wir auf der Straße an vielen Sandbergen vorbei.

 

Mache dich in Muktinath früh auf den Weg, denn ab ca. 12 Uhr ziehen starke Winde auf, die den Sand ziemlich herumwirbeln.

Kurz bevor du nach unten in das schöne Kagbeni läufst, stehst du auf dem Berg und kannst auf das Dorf blicken. Die Aussicht von hier oben war sehr schön, denn man schaut auch auf das ausgetrocknete Flussbett.

 

 

 

Mal wieder konnten wir auf dem Weg keine Mittagspause machen und kamen erst gegen 14 Uhr in Kagbeni an. Im Reiseführer wurde ein Restaurant, das Sesamkartoffeln mit Gemüse serviert, empfohlen.

 

Nach dem Essen wollten wir dann nach einer geeigneten Unterkunft suchen, da es aber mittlerweile so stark stürmte, beschlossen wir einfach in dem Hotel Shangi La zu bleiben, in dem wir zu Mittag aßen. Wir ließen uns noch die Zimmer zeigen und konnten für 100 NPR dort übernachten.

Am Ortseingang befindet sich das kleine Café Applebees, in dem wir uns nachmittags noch einen Cappuccino gönnten. Als wir dort saßen lief diese große Ziegenherde an uns vorbei.

 

 

 

16. Tag: 22.11.3017 - Kagbeni nach Jomsom

Höhe: 2.800 m – 2.720 m

Länge: 12 km

 

Die Strecke zwischen Kagbeni und Jomson ist eigentlich ziemlich entspannt zu laufen, denn laut Reiseführer dauert die Wanderung gerade einmal 2,5 Stunden und es gibt keinen Höhenunterschied zu bewältigen. Jedoch machten wir es uns schwerer…

Nach einem kurzen Stück kamen wir an einer Hängebrücke vorbei, auf der eine Alternativroute gekennzeichnet war. Wir beschlossen die Route auszuprobieren. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass wir heute noch einmal 600 m hoch und auch wieder 600 m runter laufen werden.

 

 

Der komplette Umweg kostete uns 7 Stunden. Oben auf dem Berg angekommen, wurden wir von heftigen Windböen überrascht. Der Weg nach unten gestaltete sich als sehr gefährlich, da wir vom Weg abkamen und über eine rutschige Steinpiste laufen mussten. Immer wieder rutschen wir aus und setzen ein paar Steine in Bewegung. Wir waren sehr froh, als wir endlich im Tal von Old Jomson ankamen und in einem kleinen Restaurant Mittag machen konnten.

Eigentlich war unser Plan, nicht in Jomson zu übernachten und weiter bis in den nächsten Ort zu laufen.

 

Jedoch waren wir nach dem Umweg sehr kaputt und suchten uns deshalb in Jomson eine Unterkunft. Jomson ist die erste große Stadt nach der Passüberquerung. Hier gibt es einige Unterkünfte, Restaurants, Shops, Tourenanbieter und einen Flughafen. In Jomson gibt es auch zwei bis drei Geldautomaten, die leider nicht richtig funktionieren. Da unser Geld langsam ausging, waren wir sehr froh, dass der Geldautomat mit unserer Kreditkarte funktionierte.

Noch am selben Tag organisierten wir uns einen Jeep für den nächsten Tag. Wir wollten weiter nach Pokhara fahren. Leider war das heute unser letzter Wandertag.

 

 

17. Tag: 23.11.2017 - Jomson nach Pokhara

Höhe: 2.720 m – 800 m

Länge: 150 km

 

Heute mussten wir leider Abschied vom Annapurna Circuit nehmen. Um 07 Uhr wurden wir mit dem Jeep abgeholt und wir fuhren Richtung Pokhara. Ganze 9 Stunden haben wir für die Strecke über 150 km benötigt. Mittags haben wir mit unserem Fahrer eine kurze Mittagpause in einem Einheimischen Restaurant gemacht. Wir aßen zum letzten mal Dhal Bhat für 350 NPR. Danach ging die holprige Fahrt weiter. Die Straßen sind so schlecht ausgebaut, dass man komplett durchgeschüttelt in Pokhara ankam. Wir suchten uns in Pokhara ein schönes Hotel aus und blieben zwei Nächte in dem schönen Ort. Abends verabredeten wir uns noch im indischen Restaurant OR2K mit Tina, Joas, Lydia und Stephan. Ein schöner Abschluss!

 

In Pokhara selbst verbrachten wir die Tage mit Erholung, Kaffee trinken und Souvenir-Shopping für die Lieben zu Hause zu Weihnachten :-)

Pokhara ist eine sehr schöne Stadt, die direkt an einem großen See liegt. Von dort aus starten ebenfalls viele Trekkingstrecken, wie z. B. die Poonhill Trekkingtour.

 

 

Von Pokhara fuhren wir mit dem Bus nach Kathmandu und verbrachten dort weitere zwei Tage, bis wir unseren Flug nach Sydney nahmen.

 

 

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Hast du Fragen zum Annapurna Circuit? Oder weitere Tipps und Anregungen? Dann lasse uns gerne ein Kommentar da! Wir freuen uns darauf!

 

 

 

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