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Unsere Neuseeland Reisetipps

August 18, 2018

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Ubud Kajeng vs. Tegalalang Rice Field

14 Jul 2017

Mit diesem Beitrag möchten wir euch einen Einblick in die geheimen Ubud Kajeng Reisfelder und die beeindruckenden Tegalalang Reisterrassen geben. Wir haben beide besucht und sie können unterschiedlicher nicht sein.

Reisfelder oder -terrassen findet man fast überall auf Bali. Sie prägen die Landschaft Balis und machen die Insel, neben dem Dschungel, so unfassbar grün. 

 

Das besondere ist, dass die Kajeng Rice Field direkt in der Innenstadt von Ubud liegen und die Tegalalang Rice Field wohl die beeindruckendsten und größten Reisterassen Balis sind. 

 

Zum Start unserer Weltreise, kamen wir am 29. Juni 2017 mitten in der Nacht auf Bali an. Nach 30 Stunden Anreise von Frankfurt nach Indonesien sind wir in unserer Unterkunft in Ubud sofort ins Bett gefallen. Der nächste Tag sollte entspannt werden, wir wollten die Umgebung erkunden.

 

Da an diesem Tag der Besitzer unseres Homestay nicht vor Ort war und wir uns keinen Roller auf der Straße mieten wollten gingen wir zu Fuß los. Kein Nachteil, denn so entdeckt man oft die interessantesten Ecken.

 

Langsam knurrte uns der Magen und wir genossen unser erstes indonesisches Essen (Chicken Satay) im Café Legend auf der Hauptstraße in Ubud. Ein einheimisches Warung haben wir leider nicht gefunden...

 

Durch Zufall entdeckten wir auf der gegenüberliegenden Seitenstraße auf einem Schild die Aufschrift „Jalan Kajeng – to rice field view -->".

Der Hinweis auf die Reisterrassen versteckt sich oberhalb des Schildes, umgeben von vielen Namen verschiedener Lodges, Homestays und Restaurants. 

 

Sehr cool, Reisterrassen direkt ums Eck.

 

Zuerst dachten wir, wir gelangen zu den typischen Reisterrassen Balis, die auf jeder zweiten Postkarte und bestimmt auf mindestens 100.000 Fotos auf Instagram zu sehen sind.

Also machten wir uns nach dem Essen auf den Weg und bogen in die Seitenstraße, um der Beschilderung zu folgen.

Wir liefen an einigen Restaurants, Massagestudios und Souvenirläden vorbei.

 

Irgendwann verengt sich die Straße und man läuft einen kleinen Buckel hinauf. Oben angekommen steht man auf einem kleinen Pfad in mitten der Reisfelder.

 

Ein echter Wow-Effekt!

 

 

Man findet Reisfelder und keine Terrassen. Aber sie sind wunderschön anzusehen. Die Felder stehen hier komplett unter Wasser.

 

Den Enten gefällt das besonders gut.

 

 

 

Zur Erklärung

 

Die Methode des Reisanbaus ist seit über tausenden von Jahren gleichgeblieben. Alle Arbeiten werden auch heute noch per Hand erledigt.

Die Felder werden durch ein sehr praktisches Wassersystem bewässert, das wie folgt funktioniert:

Das oberste Feld erhält meist durch einen nahe gelegenen Bach oder eine Quelle zuerst Wasser. Ist das Feld geflutet, läuft das Wasser anschließend auf die anderen und darunter liegenden Ebenen bis es zur untersten angekommen ist. Somit erhalten alle Felder gleichermaßen genug Wasser.

Zur Ernte werden die Felder dann trocken gelegt.

Durch das fluten und trocknen der Felder wird der Wachstum beschleunigt und es kann schneller geerntet werden.

 

 

Die Kajeng Reisfelder sind übrigens kostenlos und es gibt einen Rundweg von ca. 1,5 Stunden durch die Reisfelder. 

Solltet ihr mit dem Roller unterwegs sein, könnt ihr ihn auf der Straße davor parken.

 

Das Tolle ist, dass man hier fast alleine unterwegs ist.

 

 

Bis auf ein paar arbeitenden Reisbauern, Kindern die auf den Feldern spielen und Drachen steigen lassen und Einheimischen die das ein oder andere Warung mit Lebensmitteln aus eigenem Anbau betreiben, findet man hier keine Menschenseele.

 

 

Die Locals sind sehr freundlich und sehr interessiert an uns gewesen. Wenn man möchte, kommt man leicht mit ihnen in Kontakt.

 

 

Der Ort ist so schön ruhig und sehr entspannt, abgelegen von der Innenstadt und dem Trubel Ubuds.

 

Neben den Enten haben wir dort auch rießige Spinnen gesehen.

 

 

Als wir dort waren, war es bewölkt, aber ich finde das macht die ganze Atmosphäre auf den Fotos aus. 

 

 

Bei Sonnenschein auf jeden Fall genug Wasser mitnehmen und Sonnencreme nicht vergessen, da der Weg nicht immer schattig verläuft.

 

Auch wenn die geheimen Kajeng Rice Field wunderschön und einsam waren, wollten wir uns auch die beeindruckenden Reisterrassen von Tegalalang anschauen.

 

Diese befinden sich außerhalb des Zentrums von Ubud, mit dem Roller ca. 15 Minuten entfernt. Man findet sie leicht und sie sind ganz bestimmt auf jeder Karte eingezeichnet. Auf verschiedenen Blogs haben wir gelesen, dass man früh am Morgen, vor Ankunft der Touristenbusse, vor Ort sein sollte. Wir waren ca. um 09:30 Uhr da, das geht auf jeden Fall noch früher ;)

 

Wir stellten unseren Roller an der Straße ab, wurden aber sofort von einem Security gebeten den offiziellen Parkplatz zu nutzen, da man auf der Straße nicht parken dürfte. Der offizielle Parkplatz ist gut ausgeschildert und liegt genau gegenüber der Reisterrasse auf einem kleinen Hügel. Vor Ort bekommt man einen Parkplatz zugewiesen. Wir dachten, der Einweiser möchte bestimmt Geld, jedoch lagen wir hier falsch.

 

Auf dem Parkplatz befindet sich das Kassenhäuschen für die Reisterrassen. Pro Person zahlten wir 10.000 IDR (ca. 0,66 €) Eintritt. 

Wir hatten Glück, als wir ankamen waren wir fast die einzigen Touristen, was sich aber sehr schnell änderte, damit muss man rechnen.

 

 

Die Location ist aber auf alle Fälle wunderschön, beeindruckend und einfach so unfassbar grün. Die Fotokulisse ist einmalig. So etwas haben wir noch nie gesehen!

Man sieht nichts als Reisterrassen und Dschungel, es sieht einfach unglaublich aus.

 

 

Es gibt viele Eingänge zu den Terrassen, einen Offiziellen haben wir hier nicht gefunden. Man läuft einfach neben bzw. durch einen der unzähligen Shops oder Cafés, steht direkt auf der obersten Ebene der Terrassen und genießt erst einmal den tollen Ausblick! Hier ist übrigens auch dieses Bild entstanden…

 

 

Nun läuft man kreuz und quer die Terrassen herunter in eine kleine Schlucht, die man über eine kleine Brücke überquert.

 

 

 

Auf der anderen Seite der Terrassen, wird eine Spende verlangt, um weiter laufen zu können.

 

Oben angekommen hat man einen komplett anderen Blickwinkel, man sieht die Cafés und Shops im Hintergrund.

 

 

Es gibt einen "offiziellen" Weg durch die Terrassen, der mit kleinen Steinen gelegt wurde. Man kann aber auch jederzeit recht und links vom Weg auf die Grasflächen zwischen den Reisterrassen laufen, um schöne Fotos zu machen.

Ein bisschen aufpassen sollte man natürlich, dass man keine Pflanzen o. ä. kaputt tritt...

 

 

Es gibt frische Kokosnüsse und weitere Kleinigkeiten zu kaufen.

 

 

Tipp: Wir haben hinter diesen bekannten Terrassen, weitere Reisterrassen gefunden. Und so findet ihr sie auch: Wenn ihr auf der anderen Seite angekommen seid, lauft ihr ca. bis zur Mitte hoch. Nach links geht es auf dem Steinweg weiter nach oben. Rechts kann man auf dem Graspfad geradeaus und hinter die offiziellen Terrassen laufen. Es gibt keine Beschilderung.

Diese Reisterrassen sind kleiner, jedoch fast noch schöner und vor allem unentdeckter.

 

 

Welche Reisfelder oder Reisterrassen interessieren dich mehr?

 

Wir denken, es lohnt sich auf jeden Fall ein Ausflug zu beiden Orten, um einfach den großen Unterschied beider zu erleben und die Natur zu genießen.

 

In unserem hierzu passenden Vlog bekommst du noch mehr Eindrücke von unseren Ausflügen.

 

Übrigens sitzen wir im Moment im Westen Balis, am Medewi Beach und ich schreibe diesen Beitrag. Hier gibt es unzählige und wunderschöne Reisfelder und Reisterrassen direkt am Meer.

 

 

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