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Unsere Neuseeland Reisetipps

August 18, 2018

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Unser Roadtrip entlang der vielfältigen Westküste Australiens

9 Mar 2018

Nach unserem Aufenthalt in Perth, sollte es weiter Richtung Norden bis nach Broome gehen. Für diese Strecke hatten wir keine Verabredungen geplant und konnten uns somit viel Zeit zum Erkunden der Route nehmen. 

Leider mussten wir unseren Roadtrip bereits in Exmouth beenden bzw. nach Perth rumdrehen. Weiter Richtung Norden war das Wetter bereits nicht mehr gut und viele Nationalparks waren von dem vielen Regen im Norden sogar überschwemmt.

Wir haben uns aber schon jetzt fest vorgenommen, dass wir bald wieder nach Australien zurückkehren werden und dann den Norden in der Trockenzeit bereisen möchten... 

 

Auf die Westküste Australiens freuten wir uns ganz besonders, da uns viele Reisende schon erzählten, dass die Küste viel schöner sei, als die Ostküste. Ich kann das nicht beurteilen, da ich noch nicht an der Ostküste war.

Marco hat mittlerweile beide Küsten gesehen, kann sich aber nur sehr schwer entscheiden, welcher Teil schöner ist. Beide Küsten haben ihre Highlights und sind toll zu erkunden.

Die Westküste ist eher gechillter, ruhiger und abgelegener. An der Ostküste tummeln sich viele junge Backpacker, die nach ihrer getanen Arbeit die Zeit nutzen um zu reisen. Viele Party-Hostels und feierwütige Leute sind dort zu finden. Diese sucht man an der Westküste vergeblich ;-) Was uns aber nicht weiter störte... ;-)

 

Lese dir am besten vorher unseren Roadtrip von Melbourne nach Perth durch. Die Reise geht dann hier im zweiten Blogbeitrag zu unserem Roadtrip von Perth nach Exmouth weiter. 

 

 

Perth - Nambung Nationalpark

 

Guilderton ist ein kleines Örtchen, direkt an der Küste und nicht weit von Perth entfernt. Hier verbrachten wir unseren ersten Stop. Gefrühstückt haben wir direkt am Strand, dort hatten wir uns ein kleines Picknick zubereitet. 

Der Strand liegt dort zwischen dem Meer und einem kleinen See, auf dem man Kanu fahren kann. Natürlich konnten wir es uns nicht entgehen lassen, unsere Drohne fliegen zu lassen.

 

 

Weiter ging die Fahrt zum Ledge Point. Dort befindet sich wieder ein Strand, der allerdings voller Algen ist und daher nicht zum Sonnenbaden geeignet ist. Ein Stopp lohnt sich nicht wirklich.

 

 

In Lancelin lohnt sich ein Halt auf jeden Fall. Dort befinden sich riesige, schneeweiße Sanddünen, auf denen du spazieren, rumrennen, hüpfen und nochmal Kind sein kannst. Dort werden auch Boards zum Sandboarden und Quads zum Verleih angeboten. Als wir dort waren war es sehr windig und der Sand flog überall herum. Die feinen Sandkörner haben sich überall auf uns und im Auto festgesetzt.

 

 

Geschlafen haben wir diesmal am "The Quarts Reserve", ein Campingspot in der Nähe der Pinnacle im Narbung Nationalpark. 

 

Auf der Fahrt dorthin befinden sich noch ein paar Aussichtspunkte am Meer, wie z. B. die "Hangover Bay" und der "Kangaroos Point". 

 

 

Nambung Nationalpark - Jurien Bay

 

Heute hieß es früh aufstehen für uns. Denn die Pinnacles lassen sich am besten zum Sonnenauf- oder Untergang bestaunen. 

Pünktlich um kurz nach 05:00 Uhr fuhren wir Richtung Nationalpark und bezahlten den Eintritt am Automaten (13 AUD), da um diese Uhrzeit, verständlicherweise, noch kein Personal am Gate auf Besucher wartete. 

 

 

Die bis zu 5 Meter hohen Kalksteinsäulen befinden sich zwischen Sanddünen, die zum Sonnenaufgang wunderschön golden leuchten. Wir können sagen, das frühe Aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Entweder du läufst oder fährst durch die Sandwüste.

 

 

Die Jurien Bay eigent sich super zum Baden und Schnorcheln. Hier kannst du ein Päuschen nach der langen Autofahrt einlegen. 

 

 

Jurien Bay - Geraldton

 

Wir haben einen kurzen Stop in Port Pension und Dongara eingelegt. Beide Orte sind sehr gemütlich und ein kleiner Spaziergang an der Küste lohnt sich auf jeden Fall. In Dongara gibt es einen tollen Aussichtspunkt am Meer und einen kleinen See voller Vögel.

 

 

Unser nächster Halt, war die fünftgrößte Stadt Westaustraliens: Geraldton. 

Hier kannst du deine Vorräte auffüllen und es dir an der Küste bei einem BBQ gutgehen lassen. Am Aussichtspunkt vom Pier "Esplanade" kannst du sogar Robben sehen. 

Die Bibliothek in Geraldton bietet WLAN und Strom, falls du deine Kameras, Laptops oder sonstiges aufladen möchtest. 

 

 

Geraldton - Kalbarri

 

Von Geraldton ging es weiter zum Pink Lake, der Hutt Lagoon. Und tatsächlich, als wir ankamen konnten wir es kaum glauben, aber der See war wirklich Pink.

 

 

Wir konnten einige tolle Aufnahmen machen. Die pinke Farbe entsteht durch die Algen im See.

 

 

Unser heutiges Ziel war die Stadt "Kalbarri". Auf dem Weg dorthin befinden sich viele Aussichtspunkte, insgesamt zwölf Stück. Wir haben nicht alle besucht, aber einige ;-)

 

Die Aussichtspunkte "Natural Bridge", der "Castle Cove" Eagle Gorge Lookout" und "Red Bluff" haben uns am besten gefallen.

Beim "Eagle Gorge Logout" kannst du sogar bis zum Strand runterlaufen. Nimm dir hier auf jeden Fall etwas zu trinken mit!

 

 

Natural Bridge

 

Castle Cove

 

 Eagle Gorge Lookout

 

Alle Aussichtspunkte sind kostenlos. Wenn du ganz viel Glück hast kannst du von hier aus sogar Delfine und Wale in der passenden Saison sehen. Ab und zu musst du ein kleines Stück von Parkplatz bis zum Aussichtspunkt laufen, was aber nicht anstrengend ist. Leider gibt es fast keine Picknickmöglichkeiten. 

In Kalbarri gibt es den "Chinamans Beach", dieser ist schön zum Baden. Dort gibt es auch kostenlose Duschen. 

 

 

 

Kalbarri 

 

Heute hieß es früh aufstehen für uns! Zum Sonnenaufgang fuhren wir Richtung Kalbarri Nationalpark. Der Park bietet mehr als ein Foto im "Natures Window".

 

 

Im Park kannst du Wanderungen in verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden unternehmen.

 

Wir haben uns für den Rundweg, der durch die Schlucht durchgeht entschieden. Der Weg verläuft zuerst oberhalb der Schlucht entlang. Auf der Hälfte des Weges läufst du in die Schlucht. Der Weg führt durch Sand am ausgetrocknetem Flussbett entlang. Das Laufen durch den Sand macht die Wanderung sehr anstrengend. Zudem sind es mindestens 10 Grad wärmer dort unten, Daher nimm dir genügend zu Trinken mit!

Der Eintritt in den Park kostet wieder 13 $ pro Auto.

 

 

Kalbarri - Shark Bay

 

Unser nächster Stop war die Halbinsel "Shark Bay". An der Küste soll es nur so von großen Meeresbewohnern wimmeln. Und auch ohne zu schorcheln oder zu tauchen konnten wir tatsächliche Haie und Rochen von dem Aussichtspunkt "Eagle Bluff" erkennen.

 

 

Dort ist das Wasser so flach und klar, dass du die Tiere mit bloßem Auge erkennen kannst. 

 

 

Auf der Halbinsel befindet sich der Nationalpark "Francois-Person-Nationalpark". Diesen kannst du allerdings nur mit einem 4x4 Fahrzeug mit viel Unterbodenfreiheit befahren. Hast du keins, kannst du auch eine Tour buchen. 

 

In der Monkey Mia kommen jeden Morgen Delphine bis an den Strand geschwommen. Leider nicht ohne Grund. Die Tiere werden wohl von den Rangers gefüttert und das lockt sie an. Aus diesem Grund haben wir uns den Ausflug dorthin entgehen lassen.

 

Besonders schöne Strände haben wir in der Stark Bay leider nicht gefunden. Dafür einen umso schöneren Campingplatz.

 

 

Um dort übernachten zu können, musst du dir ein Ticket in der Touristeninformation in Denham kaufen. Eine Übernachtung kostet 15 $ pro Auto. Das Ticket legst du in die Windschutzscheibe, so sieht der Ranger am Morgen, dass du gezahlt hast und du musst keine Strafe zahlen. 

 

 

Wir haben in der "Fowlers Bay" direkt am Strand geschlafen und können diesen Spot sehr empfehlen!  

 

 

Shark Bay - Carnarvon

 

Auf dem Rückweg der Shark Bay haben wir noch am Shell Beach gehalten. Der komplette Strand besteht nur aus weißen Muscheln und ist 10 Meter tief und 70 km lang. 

 

Die nächste größere Stadt heißt "Carnarvon". Hier kannst du im Woolworth einkaufen. Das besondere an dieser Stadt sind die vielen Obstplantagen. Ganz anders als sonst auf der Route wachsen hier Palmen, Bananen, Mangos, Äpfel, Kürbis und vieles mehr... Und das zu günstigen Preisen! 

 

 

Carnarvon

 

An der Küste, nördlich von Carnarvon, befinden sich noch einige Highlights. 

Wir haben uns die Blow Holes angeschaut und am Strand gechillt.

 

 

Dort gibt es auch einige Campingplätze, die allerdings ein paar Dollar kosten. Buchen kannst du diese in der Touristeninformation in Carnarvon.

 

 

Carnarvon - Coral Bay

 

Die Coral Bay ist keine wirkliche Stadt. Die "Stadt" besteht hauptsächlich aus Campingplätzen, einer Tankstelle und einem kleinen Supermarkt. Möchtest du dort übernachten, musst du dir einen kostenpflichtigen Stellplatz vor Ort oder Online mieten.

 

Achtung: Aus den kostenlosen Duschen und Wasserhähnen fließt nur Salzwasser! 

 

Am besten ihr füllt eure Vorräte vorher auf! 

Als wir dort waren, war das Telstra Netz ausgefallen und daher konnte man nicht tanken (Bezahlung nur mit Kreditkarte, welches an das Telstra Netz angebunden ist) und kein Geld abheben. 

 

Im Ort lernten wir ein Geschwisterpärchen, Julian und Anna sowie Florian kennen. Wir fuhren mit den drei Deutschen Kolonne zum nächsten kostenlosen Campingplatz "Termiten Hügel" und verbrachten die folgenden Tage zusammen.

 

Der Strand an der Coral Bay ist wunderschön, schneeweiß und das Wasser glasklar. Du kannst super schnorcheln und die Rochen kommen sogar bis an das Ufer. Ein paar Kängurus befinden sich auch am Strand ;-)

 

 

 

Coral Bay - Exmouth

 

Ein absolutes Highlight war die Halbinsel am Ningaloo Reef. Die Halbinsel besteht fast komplett aus dem Nationalpark "Cape Range Nationalpark". 

 

Die Unterwasserwelt ist traumhaft schön und du kannst perfekt schnorcheln oder sogar tauchen.

 

Der beste Schorchelspot:

Osprey Bay - Hier haben wir Schildkröten, Muränen, Haie und Rochen gesehen!

 

Wir haben zwei Tauchgänge mit Ningaloo Divers gebucht und waren sehr zufrieden. Das Team ist sehr hilfsbereit, aufgeschlossen, fürsorglich und sehr lustig. Wir hatten einen schönen Tag auf dem Boot mit BBQ und tollen Menschen.

Beim Tauchen haben wir einen riesigen Manta Rochen und einen Hai gesehen.

 

Im Nationalpark kannst du einige tolle Wanderungen unternehmen. Wir haben den Manu Manu Walk gemacht. Dieser verläuft durch ein Flussbett und führt dann noch oben auf die felsigen Berge. Von hier aus hatten wir eine tolle Aussicht bis ans Meer. 

 

 

Am Reef befindet sich auch ein altes Wrack, welches du vom Strand aus sehen kannst. 

 

Die kleine Stadt Exmouth bietet einen IGA und kostenlose Duschen beim Parkplatz des Fishing Clubs, in der Nähe des Town Beachs.

 

Die Campingplätze befinden sich alle im Nationalpark und sind gebührenpflichtig (pro Nacht/pro Person 11 $ + Gebühr Nationalpark 13 $ pro Fahrzeug). 

Hier kannst du dir einen Stellplatz aussuchen und online buchen.

 

Am Jurabi Strand befindet sich eine Schildkröten Station. Hier kannst du nachts Mama Schildkröten beobachten, wie sie ihre Eier am Strand ablegen oder kleinen Baby Schildkröten, die sich auf den Weg ins Meer machen. 

 

 

Hier war unser Roadtrip nun fast am Ende. Wir entscheiden uns dazu nicht weiter Richtung Norden bis nach Broome zu fahren. Die Straßen im Norden waren überflutet und es regnete viel. 
Nach dem Besuch des Ningaloo Reefs, machten wir uns auf den Rückweg nach Perth um dort unser Auto zu verkaufen.

 

 

 

 

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