Copyright © eine-auszeit 2018

Alle Rechte vorbehalten.

  • Pinterest Social Icon
  • Facebook Social Icon
  • YouTube Social  Icon
  • Instagram Social Icon
Please reload

Aktuelle Einträge

Unsere Neuseeland Reisetipps

August 18, 2018

1/10
Please reload

Empfohlene Einträge

Der optimale Weg Yangon zu erkunden

30 Oct 2017

Warum aus unserem geplanten Aufenthalt von zwei Tagen in Yangon sieben Tage wurden, verraten wir dir weiter unten, jedoch fangen wir erst einmal mit unserer Ankunft in Myanmar an…

 

 

Ankunft im goldenen Land Myanmar

 

Wir sind in Yangon, im Süden Myanmars, gelandet. Unsere Reise ging von Kuala Lumpur mit einem Direktflug nach Myanmar.

Nach unserer Ankunft am Abend am Flughafen von Yangon, machten wir das, was wir eigentlich immer zuerst in einem neuen Land machen – Geld abheben. Der Höchstbetrag, den man überall in Myanmar abheben kann, ist 300.000 Kyat, umgerechnet sind das ca. 187 EUR. Wenn man jedoch das Geldbündel in den Händen hält, glaubt man wirklich, man wäre reich 😃. Der größte Schein ist gerade mal ca. 6 € wert (10.000 Kyat). Und man kann von Glück reden, wenn man diesen überhaupt erhält. Oft bekamen wir von Automaten nur 5.000 Kyat Noten ausgespuckt, wodurch das Bündel an Geld nichtmal in unser Portemonnaie passte...

 

Raus aus dem Flughafen und rein in unser Grabcar. Es war bereits 20:30 Uhr.

Grabcar funktioniert in Yangon übrigens einwandfrei. In anderen Städten in Myanmar hatten wir keine Möglichkeit einen Fahrer zu bestellen. Grab ist eine App, ähnlich wie Uber, mit der du günstige Taxifahrten buchen kannst. Dein Standort wird ermittelt und du wählst deinen Zielort, daraufhin bekommst du den Festpreis sofort mitgeteilt. Anschließend kannst du dich entscheiden, ob du die Buchung durchführen möchtest oder nicht. Bezhalt wird über die hinterlegte Kreditkarte oder in Bar.

 

Auf unserer Fahrt zum Hostel konnten wir bereits unsere erste Pagode, ganz klein und ganz weit weg, entdecken. Das war schon mal cool 😊.

Nach einer halben Stunde Autofahrt kamen wir bei unserer Unterkunft an. Nach dem Einchecken wollten wir auf jeden Fall noch etwas essen. In unserer Straße gab es einiges an Streetfood, das war schon mal sehr gut.

 

Unser Zimmer war für 17 $ in Ordnung, das Hotel war wirklich sauber und die Mitarbeiter sehr nett.

 

Mittlerweile war es schon nach 21:30 Uhr und wir machten uns auf den Weg nach draußen.

 

Die Straßen waren jedoch wie leergefegt. Waren hier nicht noch vor ein paar Minuten ganz viele Essensstände?!

Innerhalb einer halben Stunde waren alle Stände abgebaut und die Straßen waren ruhig und wie ausgestorben. Leider gab es für uns an diesem Abend nur noch die mitgebrachten Nüsse zum Essen.

 

 

Tag 1

 

Nach unserem Frühstück (Toast mit unglaublich süßer und klebriger Erdbeermarmelade) auf dem Balkon, gab uns unser Host eine Stadtkarte mit allen wichtigen Infos zu Myanmar an die Hand und wir gingen los.

 

Ach ja, Yangon ist übrigens nicht die Haupstadt von Myanmar, zumindest jetzt nicht mehr. Seit 2005 wurde der Regierungssitz nach Naypyidaw verlegt.

 

 

Sehenswürdigkeiten Yangon

 

Wenn sich deine Unterkunft in der Stadt befindet, kannst du Yangon größtenteils super zu Fuß erkunden.

Ansonsten fahren einige Busse, die wir aber nur ein einziges Mal benutzten. Die Fahrpläne, wenn es denn welche gibt, sind nur in burmesisch beschrieben und ob die Fahrzeiten stimmen, wagen wir zu bezweifeln. Benötigst du doch einmal eine Fahrgelegenheit, bietet sich ein Grabcar sehr gut an.

 

Also liefen wir los…

 

 

Was uns sofort auffiel!

 

  • Yangon erinnerte uns von dem Verkehr und der Bauweise, den Straßen und den Läden irgendwie an China

 

  • Frauen, Männer und Kinder liefen mit einem sogenannten Longyi (ähnlich wie ein Sarong) in den unterschiedlichsten Farben und Mustern herum

 

  • Männer hatten unglaublich rote Zähne und spuckten die ganze Zeit auf die Straße

 

Zur Erklärung - Die Betelnuss in Myanmar:

 

Bei der roten Paste im Mund handelt sich um die Betelnuss. Die Nuss soll für Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und gegen Ermüdung wirken. In Myanmar findet man auf der Straße überall kleine Verkaufsstände, an denen man sich kleine Päckchen mit der Betelnuss kaufen kann.

Die zerhackte Nuss wird in ein Betelblatt eingewickelt. Das Blatt wird mit Kalk bestrichen und je nach Wunsch können noch verschiedene Gewürze, wie Nelken, Zimt, Minze oder Ingwer hinzugefügt werden. 

Die Betelnuss färb den Speichel dunkelrot ein. Das Päckchen wird komplett in den Mund genommen und zerkaut. Durch das Kauen wir der Speichelfluss stark angeregt und muss daher immer wieder ausgespuckt werden. 

Aus diesem Grund sind die Straßen in Myanmar mit roten Flecken gesprenkelt, die aussehen wir Blut. Die Betelnuss wird auch gerne während dem Autofahren gekaut, hier haben die meisten eine Plastikflasche, in die während der Fahrt gespuckt wird. Auf jeden Fall ist es nicht sehr appetitlich und auch nicht gesund!

 

 

  • Auch in Myanmar waren wir ein beliebtes Fotomotiv 😄

 

  • Die Menschen waren super freundlich, lachten viel und winkten uns immer wieder zu

 

  • Es gab sehr viel Streetfood

 

  • Frauen und Kinder hatten eine goldene Paste im Gesicht

 

Zur Erklärung - Die Thanaka Paste in Myanmar:

 

Die goldene Thanaka Paste besteht aus geriebener Baumrinde und wird in Myanmar als Make Up verwendet. Die Paste wird im Gesicht aufgetragen und soll vor der Sonne schützen und eine kühlende Wirkung haben. Manche Frauen geben sich beim Auftragen viel Mühe und tragen sie z. B. kreisförmig, viereckig oder in anderen Formen auf.

 

 

 

Botataung Pagode

 

Angekommen an unserer ersten Pagode. Wir standen vor der goldenen Botataung Pagode.

 

 

Diese liegt direkt am Hafen von Yangon. Der Eintritt kostete uns 6.000 Kyat pro Person. Neben der Eintrittskarte haben wir ein Wasser und ein Erfrischungstuch erhalten. Um es vorweg zu nehmen, das bekommt man aber nicht bei jeder Pagode, dafür sind die meisten aber auch umsonst.

 

Verhalten in einer Pagode:

 

  • Pagoden darf man nur barfüßig betreten

  • Schulter und Knie sollten bedeckt sein

  • Blitzen mit dem Foto ist verboten

  • Schreien ist verboten

  • Betende nicht stören

  • Der Pagode oder einem Buddha niemals die Fußsohle entgegenstrecken

  • Die Kleidung eines Mönchs niemals berühren

 

Das Besondere an dieser Pagode ist, dass man in sie hinein gehen darf. Drinnen sind die Wände, die Decken, einfach alles aus Gold. Hinter ein paar Glasscheiben findet man einige Schätze aus früheren Zeiten.

 

 

Im See, der um die Pagode herum angelegt wurde, schwammen viele Fische und Schildkröten, die man mit Popcorn und Grünzeug füttern konnte. Uns hat ein einheimisches Mädchen einen Teller mit Futter geschenkt und so konnten wir die Schildkröten auch mal füttern.

 

 

Nachdem wir uns kurz vor der Hitze unter einem Baum ausruhten und dem Treiben an der Pagode zuschauten, machten wir uns auf den Weg.

 

 

Strand Road

 

Entlang der Strand Road, die parallel zum Fluss verläuft, findest du zahlreiche Kolonialbauten aus der Zeit der britischen Herrschaft.

Die Straße ist bekannt für die wirklich wunderschönen, gut erhaltenen, aber auch bereits zerfallenen Gebäude.

 

 

 

Mahanbadula Street und Park

 

Weiter Richtung Mahanbadula Park, in dem sich das Unabhängigkeitsdenkmal befindet, läufst du durch die gleichnamige Straße und bist im absoluten Streetfood Himmel. Wir hatten eine leckere Gemüsesuppe, einen Gemüsecrepe und eine Süßkartoffel. Den Zuckerrohrsaft, der auf traditionale Weise hergestellt wird, haben wir natürlich auch noch probiert.

 

Gestärkt und nach einer kurzen Pause im Schatten eines Baumes im Park machten wir uns auf den Weg zur Sule Pagode. Auf dem Weg dorthin kannst du dir noch die schönen Gebäude der City Hall und des Region Court anschauen.

 

 

 

Beide Gebäude stammen auch aus der Kolonialzeit und werden heute von der Regierung genutzt.

 

 

Sule Pagode

 

Nicht weit entfernt, steht die Sule Pagode mitten auf einer Verkehrsinsel. Die Pagode selbst fanden wir gar nicht so spannend. Wenn du möchtest kannst auch rein gehen.

 

 

 

Shwedagon Pagode

 

Letzter Stop an diesem Tag war die berühmte Shwedagon Pagode.

Da diese etwas außerhalb der Stadt liegt, haben wir uns dazu entschieden, mit dem Local Bus zu fahren.

Von der Sule Pagode fahren einige Busse Richtung Shwedagon Pagode, so dass du nicht lange auf den Bus warten musst. Sobald ein Bus kommt, frage einfach den Busfahrer ob er zur Shwedegon fährt oder nicht. Sie helfen dir gerne weiter. Bezahlt wird übrigens direkt im Bus. Achte darauf, dass du genug Kleingeld dabei hast, normalerweis gibt es im Bus kein Wechselgeld. Eine Fahrt kostet 200 Kyat pro Person.

 

Die Shwedegon Pagode ist vor allem zum Sonnenuntergang schön zu besuchen.

 

 

Auch wir waren zur richtigen Zeit dort und konnten beobachten, wie die Sonne beim Untergehen die Pagode in goldenes Licht tauchte.

 

 

Natürlich ist hier einiges mehr los, denn diese Pagode ist wohl die bekannteste Pagode und zählt zu den wichtigsten Heiligtürmern in ganz Myanmar. Der Eintritt kostete 8.000 Kyat pro Person, allerdings wurde der Preis einige Tage später auf 10.000 Kyat erhöht. Hier besteht Longyipflicht für Mann und Frau!

 

Wir waren kurz vor Sonnenuntergang dort und konnten die vielen betenden und die vielen Menschen beobachten. Um die Pagode reihen sich Unmengen der unterschiedlichsten Buddha Figuren. Nimm dir etwas Zeit, damit du dich in Ruhe umschauen kannst!

 

 

 

Sobald die Sonne untergegangen ist, wird die Pagode von Lampen angestrahlt, wodurch das Gold noch mehr zur Geltung kommt. 60 Tonnen Gold wurden hier verarbeitet.

 

 

Was uns allerdings überhaupt nicht gefallen hat, ist die bunte, blinkende Weihnachtsbeleuchtung, die an den Buddhas angebracht sind. Wie sich herausstellte, ist das nicht nur in Yangon der Fall, es wird in ganz Myanmar so gehandhabt.

Aber gut, wenn`s gefällt.

 

Unsere Tour durch Yangon:

 

 


Hier kommst du zu unserem passenden Vlog zu Yangon!

 

Tag 2

 

Heute machten wir etwas ganz Besonderes. Wie wir finden, die schönste Erfahrung in Yangon.

 

 

Bogyoke Aung San Markt

 

Aber vorher ging es zum Bogyoke Aung San Markt, auch bekannt als Scott´s Market.

Der größte Markt in Yangon. Hier gibt es vor allem Stoffe, Schmuck und guten Kaffee ;-)

Aus den Stoffen kannst du dir direkt etwas vor Ort nähen lassen.

Der Markt befindet sich überwiegend in einer großen Halle, jedoch haben sich drum herum immer mehr kleine Verkaufsstände angesiedelt.

 

 

 

 

Circle Train

 

Jetzt mussten wir uns aber beeilen. Um 15:30 Uhr war nämlich Abfahrt vom Circle Train am Central Station von Yangon. Der Bahnhof befindet sich zum Glück schräg hinter dem bekannten Bogyoke Aung San Markt.

 

 

Ein Ticket kostet 300 Kyat und ist den ganzen Tag gültig. Du kaufst es direkt am Gleis, dort befindet sich ein kleines Kassenhäuschen. Die Fahrt dauert insgesamt drei Stunden und verläuft einmal um Yangon herum. Der Zug fährt von Gleis 7 ab.

Man kann jederzeit aussteigen, muss dann allerdings auf den nächsten Zug, ca. eine Stunde später warten. Wenn du nicht die kompletten drei Stunden im Zug verbringen möchtest, kannst du auch schon vorher aussteigen und den nächsten Zug wieder zurück zum Hauptbahnhof benutzten. Wir können dir aber versprechen, langweilig wird es auf der Fahrt nicht.

 

 

Wir haben während der Fahrt unglaublich viel gesehen. Einheimische fahren genauso mit dem Zug wie Touristen. Es wird alles Mögliche transportiert, von Gemüse, Stoffe, Obst über Schränke und riesige Säcke mit irgendeinem Inhalt. Frauen laufen durch den Zug und tragen große Tabletts auf ihrem Kopf. Sie verkaufen Obst und Eier als Snack zwischendurch.

 

 

Wir fuhren vorbei an vielen Märkten, die direkt am Gleis aufgebaut wurden, Jungs die eine Art Fuß- oder Volleyball spielten oder kleine aufgeregte Kinder, die sich gespannt aus dem Fenster des Zuges lehnten.

 

 

 

Aber man sieht auf der Fahrt auch viel Armut, Müll und die einfache Lebensweise der einheimischen Menschen.

Eine Klimaanlage gibt es im Zug nicht, wir saßen auf einfachen Holzbänken am offenen Fenster.

 

 

Wir sind eine Haltestelle vor dem Hauptbahnhof in Yangon ausgestiegen, da es so zu Fuß kürzer zu unserer Unterkunft war.

Auf dem Weg zurück kauften wir uns noch die ein oder andere Leckerei auf der Straße und aßen diese auf unserem Balkon im Hostel.

 

Hier kommst du zu unserem passenden Video der Zugfahrt!

 

Für den nächsten Tag hatten wir bereits den Bus um 05:00 Uhr gebucht. Es sollte weitergehen, in die nächste Stadt im Süden. Denn 2 Tage in Yangon reichen unserer Meinung völlig aus.

 

 

Tag 3 bis 7

 

Leider wurde aus unserer geplanten Busfahrt am Morgen nichts. Noch am Abend ging es mir sehr schlecht und übel. Wie sich herausstelle, hatte ich mir eine Lebensmittelvergiftung zugezogen und war gleich zweimal im Krankenhaus. Nachts waren wir im Local Krankenhaus, welches leider gar nicht unseren Standards entsprach und am nächsten Morgen im Internationalen Krankenhaus. Dieses rechnete dann auch den 10-fachen Preis vom anderen ab. Ich bekam einiges an Medizin verschrieben und nach zwei Tagen ging es mir zum Glück auch wieder besser.  Wir buchten das Busticket erneut.


Irgendwie wollte unser nächstes Ziel wohl nicht, dass wir es besuchen, denn noch am gleichen Abend ging das gleiche Spiel noch einmal von vorne los, allerdings hatte es jetzt Marco erwischt.

Nach zwei Tagen Erholung starteten wir einen weiteren Versuch ein Busticket zu kaufen, leider war an diesem Tag alles ausgebucht. Somit gaben wir es auf zum Goldenen Felsen zu fahren und buchten das noch einzige freie Ticket für den nächsten Abend nach Mawlamyine.

 

 

 

Ein paar wichtige Infos:

 

 

Anreise

 

Wir sind mit dem Flugzeug von Kuala Lumpur nach Yangon geflogen.

 

 

Abreise


Bus nach Mawlamyine um 21:00 Uhr – Dauer: 6 Stunden Fahrt – Kosten: 10.500 Kyat pro Person

Von Yangon aus kommst du überall hin. Es gibt eine Highway Busverbindung zwischen Yangon und Mandalay.

 

 

Übernachtung

 

Shannkalay Hostel

Das Hostel liegt in einer kleineren Seitenstraße. Die Umgebung biete viele Restaurants, Geschäfte und Streetfood. Alle Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar.

Wir haben für ein Doppelzimmer mit geteiltem Badezimmer, inklusive Frühstück 17 $ gezahlt.

 

 

Restaurant

 

Lucky 7 Tea Shop: Das Restaurant bietet einheimische Küche zu günstigen Preisen.

Streetfood: Straße direkt an der Cityhall

 

 

Was kostet 💰 eine Reise durch Myanmar? 

Alle Infos und Tipps zu unserer Route 👣, unseren Unterkünften 🛏️, unseren Highlights 👍 und vieles mehr hier!

 

 

Teilen
Please reload